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  • Homefront: Keine Pause an der Heimatfront - Leser-Test von Qu!ks!lver

    Im Ego-Shooter Homefront schickt uns THQ nicht etwa in verwüstete russische U-Bahn-Schächte oder auf einen entlegenen Planeten aus unserem Sonnensystem. Diesmal bleiben wir zu Hause und verteidigen unsere eigenen vier Wände gegen Invasoren.

    Die Story

    Wir schreiben das Jahr 2027. Die Welt befindet sich am Abgrund. Die USA hat mit schweren Folgen einer 15 Jahre andauernden Energie- und Wirtschaftskrise zu kämpfen. Die einstige Weltmacht ist sowohl wirtschaftlich als auch militärisch am Ende. Aber nicht nur die USA, die ganze Welt kämpft um die schwindenden Rohstoffreserven. Die Infrastruktur und das Millitär sind zerschlagen. Ein heimtückischer EMP-Angriff sollte das Schicksal tausender Amerikaner besiegeln. Doch eine kleine Gruppe überlebender beschließt, ihr Land nicht kampflos aufzugeben. Der Widerstand braucht mutige Männer und Frauen. Leute wie DICH.

    Ein Camp des Widerstandes Ein Camp des Widerstandes Quelle: THQ Gameplay & Atmosphäre

    Ihr werdet unsanft aus dem Schlaf gerissen. Es klopft an die Tür. Ihr seht euch in eurem Schuppen um, der als euer Zuhause dient. In der kurzen Zeit könnt ihr euch bereits mit der Steuerung vertraut machen. Dabei fällt auf, dass die Steuerung sich kaum von der anderer Shooter unterscheidet. Ihr bewegt euch mit dem linken Stick umher, während ihr mit dem rechten Stick umherschaut. Ihr könnt nur erahnen, was euch auf der anderen Seite der Tür erwartet. Die Tür wird aufgebrochen und ihr werdet direkt auf die Strasse gezerrt. Dort erkennt ihr erst das Ausmaß der Verwüstung. Leute werden von Soldaten vor sich hergeschoben. Überall sind Schreie und Schüsse zu hören. Schon hier wird klar, Homefront bietet eine grandiose Atmosphäre. Ihr seht euch um, während ihr in einen zu einem Gefängniswagen umfunktionierten Schulbus gezogen werdet. Der Bus fährt los, es ist ungewiss, wohin die Reise geht. In der zwischenzeit seht ihr aus dem Fenster und erblickt Familien und Menschenmängen die auseinandergerissen werden. Der einst so ruhige Vorort mit seinen kleinen Einfamilienhäusern und gepflegten Gärten entpuppt sich als wahre Hölle. Überall schreiende Menschen, Soldaten und Schüsse die Fallen. Plötzlich spritzt Blut an die Seitenscheibe des Busses. Ein hilfloser um Verzeihung flehender Bewohner wurde vor euren Augen erschossen.

    Der Bus fährt langsam durch die Straßen. Plötzlich werdet ihr durchgeschüttelt. Der Bus überschlägt sich mehrere Male und bleibt schließlich auf dem Dach liegen. Die Bewacher in dem Bus scheinen tot zu sein. Ihr kommt zu euch und seht leicht benommen, wie ein bewaffneter Mann durch die zerbrochene Frontscheibe klettert. Ein Bewacher kommt zu sich, wird von dem Mann aber sofort niedergestochen.

    Hier beginnt der Kampf um die Freiheit. Zuerst folgt ihr euren Befreiern nur mit einer Pistole bewaffnet, solltet euch aber schnell nach einer besseren Waffe umschauen. Ihr könnt maximal 2 Waffen und ein paar Granaten mit euch führen. Dies muß reichen für einen Widerstandskämpfer. Die Bedienung der Waffe geht schnell in Fleisch und Blut über. Das ist auch kein Wunder. Auch hier ist man dem Ego-Shooter-Kodex treu geblieben. Mit R1 feuert man, mit L1 geht man fließend wie in CoD in den Zielmodus über. Mit Dreieck wechselt ihr die Waffen, mit Kreis duckt ihr euch und mit X springt ihr über Hindernisse. Mit R2 könnt ihr außerdem Granaten werfen und mit Viereck ladet ihr eure aktuelle Waffe nach. Munition ist dabei immer reichlich zu finden. Man wird also selten Gefahr laufen, unbewaffnet durch die Pampa zu laufen. Dabei fällt auf, dass das Spiel einen leichten Auto-Aim-Modus besitzt. Will heißen, wenn ihr auf Gegner schießt, trefft ihr zwangsläufig ins Schwarze. Den könnt ihr übrigens nach Belieben auch ausschalten, dann müßt ihr selbstständig genau auf euren Gegner zielen. An Checkpoints wird das Spiel automatisch gespeichert und wird auch dort wieder begonnen. Entweder nach eurem Ableben oder wenn ihr wieder einsteigen wollt.

    Dabei fällt auf: nichts neues an der Front. Homefront macht nichts neu und damit auch nichts sonderlich falsch. Die Steuerung ist für mein Empfinden sehr gut und eingängig und genau richtig für Ego-Shooter-Einsteiger. Trotzdem wird das Spiel stellenweise recht schwer, denn viel einstecken dürft ihr nicht. Erst wird der Bildschirm leicht grau, euer Herz ist zu hören. Färbt sich der Bildschirm dunkel, heißt es schnell Deckung suchen. Werdet ihr nicht beschossen, regeneriert sich euer Gesundheitszustand langsam automatisch.

    Grafik

    Die Grafik ist ein zweischneidiges Schwert. Es macht Spaß, durch die Ruinen der Straßen zu laufen. Der Detailgrad wirkt hoch und klar. An jeder Die Gebäuder brennen lichterloh, ganze Straßenzüge stehen in Schutt und Asche Die Gebäuder brennen lichterloh, ganze Straßenzüge stehen in Schutt und Asche Quelle: THQ Ecke kann Gefahr lauern. Dennoch wird man an vielen Stellen das Gefühl nicht los, man habe es mit Half-Life 2 oder ähnlichen Schootern aus vergangener Zeit zu tun. Die Grafik wirkt einfach veraltet und nicht up-to-date. Homefront spielt grafisch garantiert nicht in der gleichen Liga eines Killzone 3 oder Crysis 2. Die Frage ist, ob es das überhaupt will. Homefront macht Spaß und das richtig. Da sieht man auch über grafische Mängel wie grausame Kanten oder Bildzerschneiden bei schnellen Bewegungen hinweg. Ein Einbruch der Framerate findet kaum statt und ist mir auch nicht aufgefallen. Für ein Spiel aus dem Jahre 2011 hätte man grafisch aber mehr erwarten können.

    Sound

    Kurz und knapp: Der Sound ist in Ordnung. Die Abmischung ist OK und lässt euch die Kugeln förmlich um die Ohren fliegen. Die Schreie der Menschen auf den Straßen scheinen von überall herzukommen.

    Fazit

    Homefront ist ein solider Ego-Shooter ohne Besonderheiten. Die Story ist etwas schwach und allseits bekannt. Hoch anzurechnen ist THQ, dass diesmal nicht die bösen Deutschen oder die noch böseren Russen uns das Leben zur Hölle machen, diesmal ist es Korea. Die Grafik und der Sound wirken altbacken und nicht mehr auf heutigem Niveau. Dafür hat sich THQ sehr viel Mühe mit der Präsentation gegeben. Es macht einfach Spaß als Widerständler den bösen Invasoren in den A*** zu tretten. Die Steuerung ist vo rallem wegen ihrer Einfachheit sehr gut und flüssig. Hier hat man eindeutig die hohe Qualität von Metro 2033 übernommen. Homefront wird es aber zwischen Granaten wie Killzone 3, Bulletstorm und Crysis 2 schwer haben.

  • Homefront
    Homefront
    Publisher
    THQ
    Developer
    Kaos Studios
    Release
    15.03.2011
    Es gibt 9 Kommentare zum Artikel
    Von D-6Hunter
    Bulletstorm kann man aber in keiner Hinsicht mit Homefront vergleichen
    Von Hannes1996
    Guter Test...nett geschrieben und informativ 
    Von zh-style
    ich musste die steuerungsempfindlichkeit um ca. 4 faktoren erhöhen

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    • Es gibt 9 Kommentare zum Artikel

      • Von D-6Hunter
        Bulletstorm kann man aber in keiner Hinsicht mit Homefront vergleichen
      • Von Hannes1996
        Guter Test...nett geschrieben und informativ 
      • Von zh-style
        ich musste die steuerungsempfindlichkeit um ca. 4 faktoren erhöhen
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Homefront
Homefront: Keine Pause an der Heimatfront - Leser-Test von Qu!ks!lver
Im Ego-Shooter Homefront schickt uns THQ nicht etwa in verwüstete russische U-Bahn-Schächte oder auf einen entlegenen Planeten aus unserem Sonnensystem. Diesmal bleiben wir zu Hause und verteidigen unsere eigenen vier Wände gegen Invasoren.
http://www.gamesaktuell.de/Homefront-Spiel-12481/Lesertests/Homefront-Keine-Pause-an-der-Heimatfront-Leser-Test-von-Qukslver-815604/
15.03.2011
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2011/03/Detail.jpg
homefront,thq,ps3 playstation 3,xbox 360,pc
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