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  • Hitman 4

    Das Szenario: hart. Die Hauptfigur: eiskalt. Technik und Story: so aufwän- dig wie nie. Wir sagen Ihnen, warum Hitman 4 der beste Teil der Serie ist.

    »Victor, Reinigungsmann!« Der ultra-coole Auftragsmörder fürs Grobe, den Jean Reno in Luc Bessons Thriller Nikita gab, würde sich mit Agent 47 sicher gut verstehen. Der kahle Charakterkopf im schwarzen Zwirn ist nämlich genauso zielstrebig, skrupellos und sicher im Umgang mit der Feuerwaffe wie der französische Kino-Killer. Allerdings ist der Hitman ungleich erfolgreicher: Mit Blood Money erlebt er bereits sein viertes virtuelles Abenteuer, für Renos Victor war nach ein paar denkwürdigen Filmminuten und einem Autounfall Schluss.

    Heimlich, lautlos, tödlich

    Da wohl auch ein Auftragsmörder ein wenig Konstanz in seinem Leben braucht, hat sich am grundsätzlichen Spielablauf im vierten Teil nicht viel geändert. Der Hitman arbeitet noch immer für die mysteriöse Agentur, die ihn rund um den Globus unliebsame Zeitgenossen ausknipsen lässt.

    Der Pferdefuß: Die Zielpersonen halten sich immer in belebten Gegenden auf, und Zeugen kann Agent 47 bei seinen Aufträgen nicht gebrauchen. Neben harmlosen Passanten treiben sich Ordnungshüter wie Polizisten oder Wachleute in den Arealen herum, und die allermeisten Zielpersonen werden außerdem noch von knallharten Bodyguards geschützt. Die dürfen natürlich allesamt nichts von unseren finsteren Absichten und Taten mitbekommen, und so geht es auch im jüngsten Hitman-Spiel nicht so sehr darum, jemanden umzubringen. Vielmehr müssen wir unbemerkt an die Ziele heran- und ebenso unbemerkt vom Tatort wegkommen.

    Tag der Abrechnung

    Das Spiel merkt sich wie gewohnt, wie viele Unschuldige wir über die Klinge springen lassen, wie oft wir schießen, wie viel Krach wir machen. Abgerechnet wird zum Schluss, und je diskreter wir vorgegangen sind, desto besser die Bewertung, und desto höher unsere Aufwandsentschädigung. Um etwa die begehrte Topwertung »Silent Assassin« zu kassieren, dürfen wir uns von niemandem sehen lassen, keine Unbeteiligten töten, keinen Verdacht erregen und sollen natürlich trotzdem unsere Zielpersonen über die Wupper schicken.

    Da die Areale allesamt groß bis riesig sind, und die Möglichkeiten zum Mord entsprechend vielfältig, sollten wir zunächst in jedem Level ausgiebig auf Erkundungstour gehen. Dabei spähen wir nicht nur die Patrouillenwege der Wachen aus, sondern suchen auch nach dem diskretesten Weg zu unseren Opfern. Ganz geschickte Killer halten zudem nach Möglichkeiten Ausschau, um die »Hits« wie tragische Unfälle aussehen zu lassen.

    Unfall-Statisktik

    Im zweiten Einsatz der Kampagne müssen wir etwa zwei Männer in der Pariser Oper ausschalten. Dort laufen gerade die Proben, bei denen unser erstes Ziel (der Star-Tenor) immer wieder auf der Bühne steht. Das macht einen direkten Angriff auf ihn fast unmöglich. Allerdings wird der Sänger in der Opernszene von einem anderen Schauspieler »erschossen«.

    Die Lösung? Wir müssen unbemerkt in die Umkleide des anderen Schauspielers gelangen und heimlich die Bühnenpistole mit einer scharfen Version der Waffe vertauschen. Dann erledigt der ahnungslose Mime den ersten Mord beim nächsten Probelauf für uns, und die Zuschauer (darunter unser zweites Ziel) halten das ganze für einen unerklärlichen Unglücksfall. Praktischerweise läuft Ziel Nummer zwei prompt voll Sorge um den Tenor aus seiner Loge und quer durch den Saal Richtung Bühne, stolpert aber unter dem riesigen Kronleuchter. Den haben wir natürlich vorher präpariert, und zünden nun per Fernbedienung die Mini-Bombe, die die Aufhängung des Lüsters zerstört und ihn auf unser zweites Opfer herabsausen lässt. Mission erfüllt, und der Hitman hat keinen einzigen Schuss abgegeben.

    Clevere Aufpasser

    Bei der eleganten Lösung der Aufträge hilft uns die detaillierte Übersichtskarte. Die zeigt stets das gesamte Areal, wenn auch nach Stockwerken oder Abschnitten getrennt. Hier sehen wir -- im normalen Schwierigkeitsgrad -- nicht nur unsere Zielpersonen, sondern auch Gegner, Ordnungshüter und Zivilisten umherwuseln, und können so unsere Aktionen leichter koordinieren. Und das ist auch bitter nötig, denn die KI-Gegner sind bereits auf normaler Schwierigkeit nicht auf den Kopf gefallen. Morde mit Schuss- und Stichwaffen sind halt wenig sauber: Wenn wir eine blutende Leiche außer Sichtweite der Wachen schleifen, hinterlässt sie eine eindeutig rote Spur, die schnurstracks zu dem sorgsam versteckten Toten führt. Aufpasser bemerken solche Fährten sofort, gehen ihnen nach, finden den leblosen Körper und schlagen prompt und lautstark Alarm.

    Aus diesem Grund fesselt uns Hitman 4 auch wesentlich länger vor den PC, als es die nackte Missionszahl -- es sind insgesamt 13 -- vermuten ließe. Eine gute oder gar perfekte Lösung der komplizierteren Einsätze will eben gut vorbereitet sein. Beim Test investierten wir auf normalem Schwierigkeitsgrad ungefähr ein Dutzend Stunden, bis wir schließlich den allerletzten Einsatz erfolgreich abgeschlossen hatten.

    Aktenzeichen XY ungelöst

    Der Lohn des blutigen Geschäfts? Harte Dollars. Je sauberer wir einen Auftrag erledigen, und je besser unsere Bewertung ist, desto mehr Bares überweist uns die Agentur. Wer rustikaler vorgeht, verliert nicht nur Geld, das unsere Auftraggeber für Schadensbegrenzung einbehalten, sondern sorgt auch dafür, dass Hitmans Bekanntheitsgrad steigt. Das passiert immer dann, wenn wir von Zeugen gesehen werden oder uns von Überwachungskameras filmen lassen. Im schlimmsten Fall kann dann die Polizei sogar ein brauchbares Phantombild von Agent 47 anfertigen, wodurch unsere Arbeit in der nächsten Mission erheblich erschwert wird.

    Was vom lieben Geld übrig bleibt, investieren wir zwischen den Missionen im Waffen- und Ausrüstungsmenü. Für Hitmans Lieblingsknarren (45er Colt, Schrotflinte, MP und Scharfschützengewehr) hält das Spiel zig Upgrades bereit. So können wir etwa seine Standardwumme mit Schalldämpfer, vergrößertem Magazin und einem Zielfernrohr zu einer lautlosen Überpistole ausbauen.

    Sascha Gliss

  • Hitman: Blood Money
    Hitman: Blood Money
    Publisher
    Eidos
    Developer
    IO Interactive
    Release
    15.09.2009

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Hitman: Blood Money
Hitman 4
Das Szenario: hart. Die Hauptfigur: eiskalt. Technik und Story: so aufwän- dig wie nie. Wir sagen Ihnen, warum Hitman 4 der beste Teil der Serie ist.
http://www.gamesaktuell.de/Hitman-Blood-Money-Spiel-6339/Tests/Hitman-4-717306/
01.06.2006
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/07/t_hitman4_03_06eps.jpg
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