Die Faszination des Bösen

Special Olaf Bleich

Die Bösewichter sind oft viel faszinierender. Was die dunkle Seite der Helden so reizvoll macht, haben wir für Sie untersucht.

Viel Feind, viel Ehr: Der Hitman vor den Früchten seiner Arbeit. (PS2) Viel Feind, viel Ehr: Der Hitman vor den Früchten seiner Arbeit. (PS2) Was ist ein Held? Laut Wörterbuch die „Hauptperson in einer Erzählung, einem Schauspiel oder einem Schriftwerk, die sich besonders durch ihre Stärke oder Tapferkeit auszeichnet”. Das exakte Gegenstück zu diesem Ritter in strahlender Rüstung bildet der Bösewicht oder Antiheld. Der richtet sich nicht nach moralischen Grundsätzen, schmiedet fiese Pläne und nutzt andere Personen gewissenlos aus – ein rundum verdorbenes Individuum also!

Dennoch faszinieren gerade die Schurken in Geschichten, Videospielen oder Filmen oft mehr als die scheinbar perfekten Heroen. Bestes Beispiel: In "Star Wars" stiehlt der düstere Lord Vader durch sein imposantes Auftreten dem unscheinbaren Luke Skywalker die Show. Doch warum üben gerade Halunken eine solche Faszination aus? Und welche Antihelden haben auch im Videospielbereich Kultstatus erlangt?

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