Hitman 5: Absolution - Unsere Vorschau zum nächsten Kapitel der Auftragskiller-Reihe
Während der Verfolgungsjagden geht Agent 47 so schnell nicht die Puste aus. Der Killer ist wesentlich agiler und verfügt über ein größeres Bewegungsrepertoire als in den Vorgängern.
Der Auftragskiller Agent 47 meldet sich nach knapp fünfjähriger Abstinenz wieder zurück. IO Interactive werkelt seit geraumer Zeit an Hitman 5: Absolution und ist endlich soweit, den kommenden Actiontitel zu präsentieren. Als einzige deutsche Vertreter unter den nach Kopenhagen zu IO Interactive eingeladenen Journalisten, hatten wir die Möglichkeit Hitman 5: Absolution in Bewegung sehen zu dürfen. Die Introsequenz passt schon mal hervorragend zum Stil des Reihe. Es ist eine trübe, regnerische Nacht und Agent 47 ist mittendrin. Der völlig durchnässte Auftragskiller blickt - untermalt von orchestraler Musik - in die finstere Nacht. Nicht ganz ohne Sorge, denn unser alter Freund befindet sich in einer brenzligen Lage.
Vor der Bibliothek hat sich eine Menschentraube aus Schaulustigen, Presse und Polizei gebildet.
Zu Beginn der uns auf einer Leinwand vorgeführten Demo befindet sich der Hitman nämlich auf der Flucht von den Cops. Schließlich schafft er es, sich in eine verlassenen Bibliothek zu retten, wo er auf einem höher gelegenen Absatz hockend die Lage sondiert. Derweil haben die Polizeibeamten das Gebäude umstellt und schicken einen Trupp rein, der den unbewaffneten Agenten 47 dingfest machen soll. Doch sie haben die Rechnung ohne den Gejagten gemacht. Einen bleibenden Eindruck auf uns hinterließ dabei die grafische Präsentation. Die neue Glacier- 2-Engine zaubert hübsche Lichteffekte und butterweiche Animationen auf den Bildschirm. Außerdem stotzen die Levels nur so voller Details. Schließlich nähert sich der Hitman unbemerkt einer Wache und stranguliert sie mit einem herumliegenden Stromkabel. Ja, so kennen wir die Killerglatze! Dennoch fühlt sich die Aktion heftiger, nervenzerrender an als in der Vergangenheit. Das Geheimnis: die Musik. IO Interactive arbeitete beinahe drei Jahre an einer Sound-Engine, die die Musik passend zur Action auf dem Schirm abspielt. Was simpel klingt, funktioniert unheimlich komplex und variantenreich. Doch die Arbeit hat sich gelohnt, das Resultat ist ein ungemein packendes Spielerlebnis. Anschließend schnappen wir uns die Dienstwaffe des Ordnungshüters – wie es von hier an weitergeht, erfahren wir in mehreren Durchläufen der Demo. Und der Weg ist Hitman-typisch allein unsere Entscheidung!
Wie wandeln Spielentwickler eine bisher knackig schwere, teils frustrierende Spielmechanik in etwas um, das jedermann gefällt? Und wie vollziehen sie diesen Umschwung, ohne die fanatische Anhängerschaft zu erbosen? IO Interactive wählt dazu einen vielversprechenden Ansatz: die Kernelemente der Serie bleiben beinahe unverändert, werden nur um einige coole Neuerungen erweitert. Dafür verbessert das Studio die Zugänglichkeit. Die Steuerung geht leichter von der Hand, funktioniert einfach besser als in den Vorgängern. Außerdem verfügt der Spieler neuerdings über Instinkt. Diese Spezialfähigkeit kostet Energie, welche sich durch Hitman-Aktionen (etwa lautloses Ausschalten von Feinden) auflädt. Diesen Instinkt setzt ihr einerseits ein, um bestimmte Fähigkeiten zu verstärken, oder als eine Art Röntgensicht wie in Batman: Arkham Asylum. Damit fällt es Neulingen leichter, tatsächlich wie ein Profikiller vorzugehen. Profis hingegen bekommen diese Hilfsmittel auf höheren Schwierigkeitsgraden abgenommen und müssen sich wie früher als waschechter Hitman durchschlagen.
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