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  • Gerüstet für Battlefield 1 & Co.: Neu-PCs zusammenstellen ab 500 Euro
    Quelle: Silverstone

    Gerüstet für Battlefield 1 & Co.: Neu-PCs von 500 bis 1700 Euro und viele nützliche Tipps zum Aufrüsten

    Wollt ihr euch für die kommenden Hits wie Battlefield 1, Forza Motorsport oder Call of Duty: Infinite Warfare eine neue Kiste anschaffen? Wir haben für euch PCs ab 500 Euro zusammengestellt, die natürlich auch als Inspiration für eine Aufrüstung ohne kompletten PC-Neukauf dienen können

    Gamer-PCs

          

    Mit Battlefield 1, Gears of War 4, Mafia 3 oder Call of Duty: Infinite Warfare erscheinen in Kürze Titel, die so manchen PC an die Grenzen der Leistungsfähigkeit bringen werden. Für niedrige oder mittlere Details reicht ein günstiger PC aus, und auch ältere PCs sind oft allein per Grafikkarten-Upgrade schon wieder gut dabei. Aber wer maximale Detailstufen genießen will, der muss eventuell einen neuen PC kaufen oder zumindest größere Teile seines PCs aufrüsten.


    Um euch Tipps zu geben, welche PC-Konfigurationen ihr für bestimmte Budgets erwarten könnt, haben wir acht PCs zusammengestellt: je zwei für 500, 750 und 1000 Euro sowie je einen PC für 1300 und 1700 Euro. Die Zusammenstellungen dienen natürlich auch als Inspiration für eine Aufrüstung, falls ihr bereits einige gut taugliche Komponenten besitzt. Zunächst aber beginnen wir mit einigen allgemeinen Tipps zur Komponenten-Wahl.

    SSD als Pflichtkauf

          

    Eine SSD ist inzwischen für jeden PC eindeutig zu empfehlen, zumal sie mit Preisen von 40 bis 50 Euro für 120 bis 128 Gigabyte Kapazität, was für Windows und alle wichtigen Programme völlig ausreicht, absolut erschwinglich geworden ist. Nur bei wirklich extrem knapp kalkulierten PCs sollte man lieber eine bessere Grafikkarte oder CPU wählen anstatt das Budget für eine SSD aufzuwenden. Alle von uns beispielhaft zusammengestellten PCs bis auf die beiden Einsteiger-PC sind daher mit einer SSD ausgestattet. Eine SSD wird vom PC wie eine Festplatte genutzt, man kann Windows also wie gewohnt installieren und die SSD als Laufwerk C: nutzen.

    Samsung SSD 750 EVOSamsung SSD 750 EVOQuelle: SamsungDa sie aber auf schnellen Speicherchips basiert und im Gegensatz zu einer Festplatte keine für den Datenfluss relevanten mechanischen Bauteile hat, ist eine SSD deutlich schneller. Vor allem die quasi nicht vorhandene Zugriffszeit ist der große Vorteil einer SSD. Bei einer Festplatte gibt es durch die mechanischen Bauteile eine Verzögerung bis zum eigentlichen Datenzugriff, die bei jedem einzelnen Datenpaket auftreten und sich daher summieren kann. Da die Zugriffszeit der Hauptfaktor ist, sind 2,5-Zoll-SSD mit Herstellerangaben von 500 bis 600 Megabyte pro Sekunde Lesegeschwindigkeit auch in der Praxis kaum langsamer als die deutlich teureren schnellen Versionen von M.2-SSDs, die 2000 bis 2500 Megabyte pro Sekunde bewegen können, aber auch doppelt so teuer sind bei gleicher Kapazität. Unser Tipp ist daher, eine gängige 2,5-Zoll-Sata-SSD mit mindestens 120 Gigabyte Speicherplatz zunehmen. 480 bis 512 Gigabyte Kapazität sind inzwischen schon ab 100 Euro zu haben und reichen neben Windows auch für viele Videos, Bilder, Musik und einige Spiele aus. Mehr zum SSDs könnt ihr auch in unserem Special vom 28.August lesen.

    Teure CPU oder Grafikkarte?

          

    Gerade für PCs ist eindeutig die Grafikkarte das Entscheidende. Zwar muss eine gewisse CPU-Power vorhanden sein, aber es macht keinen Sinn, eine CPU für mehr als 300 Euro zu kaufen und dazu lediglich eine Grafikkarte für 150 Euro zu wählen. Wenn ihr es umgekehrt macht, werdet ihr wiederum die weitaus größere Spieleleistung haben. Grundsätzlich bietet ein Core i5-6500 oder auch noch der ältere Core i5-4460 ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für unter 200 Euro.

    Sapphire Nitro+ RX 480 8G 5DSapphire Nitro+ RX 480 8G 5DQuelle: SapphireWer sparen muss, kann auch bei AMD noch fündig werden (siehe später bei unseren beiden Einsteiger-PCs). Wer sichergehen will und für die Zukunft lieber auf die acht Threads eines Core i7 setzen will (durch Hyperthreading verhält sich ein Core i7 mit vier Kernen wie eine Achtkern-CPU und nutzt bis zu acht Threads), der nimmt maximal einen Core i7-6700K für 340 Euro. Sparfüchse wählen den alten Geheimtipp, den Xeon E3-1231 v3, der für 260 Euro eine Leistung bringt wie ein Core i7-6700. Bei der Grafikkarte empfehlen wir für ein gutes Spieleerlebnis mindestens 200 Euro auszugeben - allerdings könnt ihr bei begrenztem Budget auch zunächst eine günstigere Grafikkarte nehmen, um bei der CPU nicht zu sehr sparen zu müssen. Ihr müsst dann zwar nach einer Weile die Grafikkarte aufrüsten und dies früher tun, als wenn ihr direkt eine Grafikkarte für 200 Euro oder mehr wählt. Aber ein Grafikkartenwechsel gestaltet sich deutlich einfacher als wenn ihr die CPU austauschen wolltet.

    Gehäuse und Mainboard

          

    Beim Gehäuse müsst ihr darauf achten, dass es genug Platz für eine längere Grafikkarte bietet (empfehlenswert: mindestens 28 Zentimeter) und beim CPU-Kühler nicht nur Winzlinge unter 15 Zentimetern hineinpassen. Schon ab 30 Euro finden sich aber mehr als genug passende Gehäuse, und ab etwa 50 bis 60 Euro ist die Qualität, auch die der mitgelieferten Lüfter, sowie die Konzeption für den Luftdurchfluss und das Verlegen von Kabeln bei etlichen Gehäusen bereits als sehr gut zu bezeichnen.

    Wir empfehlen natürlich auch zwei USB3.0-Ports an der Gehäusefront - nicht alle Modelle bieten dies. Ansonsten müsst ihr beim Gehäuse nur beachten, ob es für das geplante Mainboard geeignet ist. Kleinere Mainboards passen dabei immer in Gehäuse mit dem größeren Standard - umgekehrt klappt dies freilich nicht. Die relevanten Baugrößen sind in aufsteigender Reihenfolge: Mini-ITX, µATX (auch Micro- oder m-ATX), ATX und E-ATX- Von letzterem raten wir ab, da es keinen sinnvollen Grund dafür gibt, ein derart großes Gehäuse und Mainboard zu wählen.

    Sharkoon REX8 ValueSharkoon REX8 ValueQuelle: SharkoonFür übliche Spiele-PCs ist ATX beim Gehäuse die beste Wahl, da es eine große Auswahl auch an recht kleinen Gehäusen gibt, und ihr findet auch bei den Mainboards etliche Alternativen in ATX- und µATX-Baugröße. Ein µATX-Gehäuse ist nur in wenigen Fällen zu empfehlen, und zwar dann, wenn ihr ein kleines Gehäuse sucht, aber alle in Frage kommenden ATX-Gehäuse zu groß sind. Werr einen wirklich sehr kleinen PC will, wählt eher Mini-ITX; auch die Mainboards in dieser Größe teurer als vergleichbare µATX-Modelle sind. Das heißt: ein µATX-Gehäuse macht nur dann Sinn, wenn ATX-Modelle in jedem Fall zu groß sind und euch Mini-ITX wiederum zu teuer oder auch unflexibel ist, denn bei Mini-ITX kann man außer der Grafikkarte keine weiteren Zusatzkarten einstecken. Mini-ITX ist, auch wegen der Preise, nur dann zu empfehlen, wenn ihr einen sehr kompakten PC beispielsweise für das Wohnzimmer plant. Hier muss man oft Kompromisse eingehen, was die Grafikkartenlänge und CPU-Kühler-Höhe angeht. Mini-ITX-Gehäuse, die bei beidem sehr großzügig sind, haben wiederum meist Maße, die kaum mehr einen Vorteil zu einem kleinen µATX-Modell bieten. Ein Gehäuse-Special hatten wir übrigens vor einem Monat veröffentlicht - dort findet ihr auch viele passende PC-Gehäuse in einer Übersicht. Auf der nächsten Seite kommen wir zu unseren beispielhaften acht PC-Zusammenstellungen.

    • Es gibt 4 Kommentare zum Artikel

      • Von 1UP-LIFE
        Zitat von grinch66
        WAS?! ein PC für 500€, das kann doch gar nix sein, werden die Konsoleros sagen. Doch, das ist so und man wird sogar mit besserer Performance, Anpassbarkeit, Skalierung, günstigeren Games, kostenlosem Online Play usw. belohnt. Verrückt oder?
        Pssst sag doch sowas nicht!
        Du…
      • Von grinch66
        moment, ich such es raus.

        edit.
        1080p, idr gleichwertige oder bessere Detailstufe, mit quasi immer besserer Performance. hab hier mal ne Youtube Playlist mit paar Vergleich Videos erstellt:

        https://www.youtube.com/p...

        zum teil wird sogar noch eine…
      • Von [zen]
        Welche Auflösung und fps Kombination erreicht man mit so einem 500 Euro PC?
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Gerüstet für Battlefield 1 & Co.: Neu-PCs von 500 bis 1700 Euro und viele nützliche Tipps zum Aufrüsten
Wollt ihr euch für die kommenden Hits wie Battlefield 1, Forza Motorsport oder Call of Duty: Infinite Warfare eine neue Kiste anschaffen? Wir haben für euch PCs ab 500 Euro zusammengestellt, die natürlich auch als Inspiration für eine Aufrüstung ohne kompletten PC-Neukauf dienen können
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