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  • Gaming-Notebooks - Lohnen sich Gaming-Notebooks zum Spielen?
    Quelle: Asus

    Gaming-Notebooks: Wie gut kann ich mobil auf dem Laptop zocken? Wir haben für euch Tipps und eine Marktübersicht!

    Auf dem Notebookmarkt werden viele Modelle auch für Gaming beworben. Doch was muss man investieren, um Spiele auch mit höheren Details zu spielen? Wir klären auf und bieten zudem eine Marktübersicht mit 35 aktuellen Notebooks- und Notebook-Serien.

    Trotz des Booms bei Tablets und Smartphones sind auch Notebooks weiterhin beliebt. Wer anspruchsvolle PC-Games mobil spielen will, der muss ohnehin zu einem Notebook greifen und kann nicht auf ein kleineres Gerät zurückgreifen. Doch was gibt es beim Notebook-Kauf zu beachten? Was leisten mobile Grafikchips? Und lohnt sich ein Gaming-Notebook im Vergleich zu einem Desktop-PC überhaupt? Wir klären diese Fragen und bieten zudem eine Marktübersicht mit 35 Notebooks beziehungsweise Notebookserien.

    Vorteile eines Gaming-Notebooks

          

    Die Vorteile eines Gaming-Notebooks sind gleichzeitig die Vorteile, die auch jedes andere Notebook hat. Ihr könnt es überall hin mitnehmen, mobil nutzen und überall aufbauen, wo ihr gerade seid. Zur Not ist nicht einmal ein Tisch nötig, da ihr euren Schoß als Ablage verwenden könnt - wobei dies allerdings bei Last für die Kühlung suboptimal sein kann und es euch speziell bei leistungsstarken Geräten auf den Schenkeln auch wärmer werden könnte, als es euch lieb ist. Insgesamt braucht ein Notebook weniger Platz als ein kompletter PC mit Monitor, Tastatur und Maus, und es ist kein fester Arbeitsplatz im Haus erforderlich, wo die Gerätschaften stehen. Ein anderer Vorteil ist, da Notebooks darauf ausgelegt sind, mit dem Akku möglichst lange auszukommen, der Strombedarf. Gaming per Akku ist zwar auch bei modernen Geräten nicht zu empfehlen, da der Akku sich dabei immer noch recht schnell leert, aber es ist möglich. Ein Vorteil, den günstige Office-Notebooks haben, ist der Preis: ein Office-PC inklusive Windows und Monitor ist teurer als ein ähnlich starkes Einsteigernotebook. Für Gaming-Notebooks fällt dieser Vorteil allerdings weg. Die wichtigsten drei Vorteile eines Gaming-Notebooks sind also:

    • Mobilität
    • Platzbedarf
    • Stromverbrauch

    Nachteile eines Gaming-Notebooks

          

    Die Nachteile eines Gaming-Notebooks müssen wir ausführlich ansprechen, da ihr viel Geld in die Hand nehmen müsst, um ein leistungsstarkes Modell zu finden. Die Nachteile sind aber rein logisch leicht nachvollziehbar.

    Lenovo IdeaPad Y50 70Lenovo IdeaPad Y50 70Quelle: Lenovo Zum einen bieten Notebooks natürlich viel weniger Platz als ein normales PC-Gehäuse, was Probleme mit sich bringt. Eine leistungsstarke Desktop-Grafikkarte nutzt einen Kühler, der selbst bei den besonders kleinen Mini-ITX-Versionen in der Regel mindestens eine Fläche ähnlich der Platinengröße (17 bis 18 Zentimeter Länge und 13 Zentimeter Breite) einnimmt und zwei Slots dick ist (etwa vier Zentimeter). Eine solche Grafikkarte kann in einem Notebook nicht eingebaut werden. Folglich müssen spezielle Grafikkarten für Notebooks verwendet und eine besonders ausgeklügelte Kühlung und Lüftung verwirklicht werden. Da selbst bei optimaler Kühlung in einem Laptop mit bis zu 18 Zoll noch immer relativ viel Restwärme übrig bleibt, sind Notebookgrafikkarten leistungstechnisch beschnitten und ihren Desktop-Brüdern meistens klar unterlegen. Für die CPU trifft ähnliches zu. Insgesamt ist es also schwieriger und teurer, starke Gaming-Hardware in einem Laptop zu verwirklichen.

    Hinzu kommt, dass Notebooks bezüglich ihrer Leistung praktisch nicht erweiterbar sind. Ausnahme: falls nur die RAM-Menge das Problem ist, so ist eine Aufrüstung kein Problem. Ansonsten ist eine Aufrüstung beim Prozessor zwar unter Umständen noch machbar, aber die Grafikleistung sinnvoll zu verbessern ist nicht möglich oder aber mit extremen Kosten verbunden. Da aller Erfahrung nach selbst die beste Grafikkarte nach etwa zwei bis drei Jahren bei den zu diesem Zeitpunkt neu erscheinenden Spieletitel nur noch für niedrige Details ausreicht, muss ein Gamer, der aktuelle Titel mit mindestens mittleren Details spielen will, somit alle zwei bis drei Jahre ein neues Notebook kaufen.

    Gigabyte P34W v4Gigabyte P34W v4Quelle: Gigabyte Einem PC kann man aber für etwa 200 bis 400 Euro problemlos eine neue Grafikkarte spendieren (die CPU reicht bei einem aktuellen Spiele-PC auch in mehr als drei Jahren noch aus) und spielt dann wieder alle aktuellen Games auf höchsten Detailstufen.

    Ein dritter Nachteil von Notebooks ist die Tatsache, dass die Geräte nicht mit wie bei Desktop-PCs üblichen Format-Standards zusammengestellt werden. Fast jedes Notebookmodell hat die Anschlüsse an anderen Stellen als andere Laptopmodelle, die Maße der Gehäuse unterscheiden sich und vieles mehr. Man kann also bis auf wenige Bauteile kaum etwas einfach austauschen, wenn ein Defekt vorliegt. Zum einen ist es handwerklich deutlich schwerer, so dass bei Abgabe an eine Werkstatt Arbeitskosten anfallen, zum anderen müssen häufig zum Modell genau passende und somit teure Ersatzteile besorgt werden. Vor allem ein Mainboarddefekt ist daher oft quasi ein Totalschaden - bei einem Desktop-PC bekommt ihr schon ab 40 Euro Ersatzmainboards und könnt dieses mit ein wenig Geschick selber auswechseln. Nur wenn der Defekt bei einem Laptop ein Laufwerk oder den Arbeitsspeicher betrifft, ist eine günstige Eigenreparatur möglich. Zusammengefasst gibt es drei größere Nachteile eines Gaming-Notebooks im Vergleich zu einem Desktop-Spiele-PC:

    • Preis-Leistungs-Verhältnis bei Gaming-Eignung im Vergleich zu einem Desktop-PC sehr schwach
    • Bei der Leistung nicht erweiterbar
    • Teure Reparatur, falls nicht nur RAM oder Laufwerk defekt sind

    Gaming-Notebook oder Desktop-PC?

          

    Wenn genug Budget vorhanden ist, kann man natürlich stets zum Notebook greifen. Aber nüchtern betrachtet sind die Nachteile eines Gaming-Notebooks, vor allem kostenseitig, deutlich größer. Wir raten daher eindeutig dazu, sich nur dann ein Gaming-Notebook anzuschaffen, wenn es wirklich nicht anders geht - oder wenn man es sich als Luxusgut bewusst gönnen möchte.

    MSI GE62VR 6RF Apache ProMSI GE62VR 6RF Apache ProQuelle: MSI Selbst wer aus puren Platzgründen in der Wohnung auf ein Notebook setzen will, sollte sich klar machen, dass ein Desktop-PC nicht unbedingt viel mehr Platz wegnehmen muss als ein Notebook: Tastatur und Monitor brauchen nur wenig mehr Platz als ein aufgeklapptes Notebook, ein Monitor lässt sich bei sehr engen Verhältnissen auch an der Wand montieren. Eine Gaming-Maus nimmt auch bei Notebook-Nutzung Platz weg und ist daher ohnehin kein Faktor. Und starke Gamer-Hardware kann schon seit längerer Zeit in einem sehr kleinen Gehäuse außer Sichtweite, zum Beispiel unter dem Tisch, untergebracht werden, so dass er nicht stört. Selbst wer beruflich oder durch seine Ausbildung auf ein Notebook angewiesen ist, sollte sich genau überlegen, ob ein reines Office-Notebook nicht die bessere Wahl wäre. Denn vom Kaufpreis eines guten Gaming-Notebooks kann man sich problemlos ein Office-Notebook und zusätzlich einen Gaming-PC kaufen, der stärker als das Gaming-Notebook ist - in unserem Gedankenspiel gehen wir von einem Notebook für 1500 Euro mit einer mobilen Version der Nvidia GTX 1060 aus, welches in etwa die Leistung eines 800 bis 900-Euro-PCs liefert. Zudem gibt es auch Notebooks, die ein wenig mehr kosten als ein reines Office-Notebook, aber durch einen Einsteiger-Grafik-Chip zumindest für Spiele auf niedrigen Details geeignet sind. Auch mit einem solchen Notebook lässt sich die Idee, für Gaming zu Hause einen Desktop-PC zu nutzen, also verwirklichen, sofern mobil nicht unbedingt eine sehr starke Gaming-Power verlangt wird. Und wer noch auf den Strombedarf schielt: moderne PCs benötigen zwar mehr Strom als ein Notebook, aber die Differenz ist nicht mehr so hoch wie noch vor einigen Jahren. Einen Aufpreis von mehreren Hundert Euro könnt ihr durch die Stromersparnis nicht wieder aufholen, zumal ihr ein Gaming-Notebook ja in der Regel nur zwei bis drei Jahre nutzen könnt, wenn ihr gewisse Ansprüche an die Detailmodi für die jeweils aktuellsten Games stellt.

    Notebookwahl

          

    Wenn ihr euch für ein Gaming-Notebook und eine bestimmte Leistungsklasse entschieden habt, gibt es immer noch einige Dinge zu beachten. Bei schwächeren Grafikchips nutzen die jeweils günstigeren Notebooks meist auch schwächere Stromspar-CPUs, die ihr an einem U hinter der CPU-Modellnummer erkennt. Dies muss kein allgemeiner Nachteil sein, aber bei manchen Spielen kann die CPU gerade so verhindern, dass ihr ein flüssiges Spielerlebnis habt, obwohl der Grafikchip eigentlich stark genug wäre. Notebooks mit Einsteiger-Grafikkarte, aber starken CPUs sind aber wiederum bereits spürbar teurer.

    Asus ROG G752VMAsus ROG G752VMQuelle: AsusNotebooks mit ohnehin schon starken Grafikkarten wiederum bieten selbst zum Einstieg stets recht starke CPUs, auch wenn ein Core i7 dabei nicht selbstverständlich ist, sondern oft nur ein solides Core i5-Modell verwendet wird. Im Einzelfall müsst ihr euch am besten über Tests informieren, was genau die Faktoren für den Notebookpreis sind. So kann es schnell passieren, dass das um 200 Euro teurere Modell das bessere Display, eine bessere Tastatur und die bessere Verarbeitung hat, bei der Leistung aber keine Vorteile bietet. Es kann aber auch sein, dass eine stärkere CPU verwendet wird, oder eine SSD mit hoher Kapazität. Nur scheinbar ein Vorteil sind Displays mit einer höheren Auflösung als FullHD (1920 mal 1080 Pixel). Denn ihr bezahlt für solche Displays natürlich mehr, verliert aber massiv an Spieleleistung. Zudem ist es ohnehin fraglich, ob bei einer Displaygröße von 15 bis 18 Zoll ein klarer optischer Vorteil zwischen Full HD und UHD (4k) zu sehen ist, vor allem wenn ihr unter Umständen die Detailstufe im Spiel herunter stellen müsst, um die hohe Auflösung flüssig spielen zu können. Ebenso solltet ihr beachten, wie wichtig euch die Akkuleistung ist. Alles in allem kann das günstigste Modell, welches die gewünschte Leistung bietet, für den einen User perfekt sein, für den anderen aber muss es eine deutlich teurere Variante sein, da er auf weitere nicht die Leistung betreffende Faktoren viel Wert legt.

    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von RoninXM
        Zitat
        ...aber die Grafikleistung sinnvoll zu verbessern ist nicht möglich oder aber mit extremen Kosten verbunden
        Der Punkt ist schlichtweg falsch. Die meisten neuen (besseren) Gaming-Laptops sind modular aufgebaut. Dort lässt sich die Grafikeinheit ohne Probleme austauschen. as kann sogar mein 3…
      • Von Cloud-Strife
        Ein Nachteil trifft nicht mehr voll zu:

        Die neue Generation mobiler Nvidia Grafikchips sind praktisch nur noch irrelevant langsamer als die die Desktoppendants... zB "Die exakte Performance der GeForce GTX 1070 kann sich in Abhängigkeit von der Kühlung des jeweiligen Notebooks stark unterscheiden. Im…
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Gaming-Notebooks: Wie gut kann ich mobil auf dem Laptop zocken? Wir haben für euch Tipps und eine Marktübersicht!
Auf dem Notebookmarkt werden viele Modelle auch für Gaming beworben. Doch was muss man investieren, um Spiele auch mit höheren Details zu spielen? Wir klären auf und bieten zudem eine Marktübersicht mit 35 aktuellen Notebooks- und Notebook-Serien.
http://www.gamesaktuell.de/Hardware-Thema-130320/Specials/Gamernotebooks-mobil-zocken-inklusive-Marktuebersicht-Lohnen-sich-Laptops-zum-Spielen-1208492/
25.09.2016
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2016/09/ROG-G752VM-B-pc-games_b2teaser_169.jpg
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