PC-Konfigurationen: Sechs PCs ab 600 Euro für Anno 1800 und alle anderen Games
Special
Den Release von Anno 1800 nehmen wir zum Anlass, Euch sechs PC-Konfigurationen zwischen 600 und 1750 Euro zu präsentieren. Unsere Vorschläge sind natürlich auch für alle anderen Spiele geeignet - schon unser Einsteiger-PC reicht für moderne Spiele bei einer Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln (Full-HD) aus. Zudem geben wir noch einige Tipps rund um Selbstbau-PCs.
PC-Zusammenstellungen für Anno 1800 und mehr
Seit letztem Dienstag steigt die Zahl von Hobbysiedlern enorm, denn Anno 1800 (hier unser Test) hat am 16. April offiziell das Licht der Welt erblickt. Unsere Kollegen der PC Games Hardware haben das Aufbaustrategiegame einem ausführlichem Techniktest unterzogen - manch ein alteingesessener Anno-Fan dürfte nun überlegen, ob sein PC eine Aufrüstung benötigt oder gar ein neuer Rechner ins Haus kommen sollte.
In diesem Artikel
- Seite 1 PC-Zusammenstellungen: Einleitung und allgemeine Tipps
- Seite 2 PC-Zusammenstellungen: Der Mix macht's und Vorwort
- Seite 3 PC-Zusammenstellungen: Einsteiger-PCs für 600 und 800 Euro
- Seite 4 PC-Zusammenstellungen: Mittelklasse-PCs für 920 und 1120 Euro
- Seite 5 PC-Zusammenstellungen: Mittelklasse-PCs für 1400 und 1750 Euro
- Seite 6 Bildergalerie
Für Anno 1800 sind aber bei weitem keine 1800 Euro nötig, um die Grafikpracht zu genießen. Wir haben sechs PC-Konfigurationen für Euch zusammengestellt, die bei einem Preis-Leistungskracher für 600 Euro beginnen und in einem High-End-PC münden. Die PCs sind selbstverständlich auch für andere Games gut zu gebrauchen - vor allem die teureren PCs sind eher etwas für Spiele, die nicht nur grafisch aufwändig sind, sondern bei denen hohe FPS-Werte (Bilder pro Sekunde) deutlich wichtiger als bei einem Aufbaustrategiespiel sind. Ebenso im Fokus der teureren PC-Vorschläge sind Nutzer, die einen Monitor mit Auflösung von WHQD (2560 mal 1440 Pixel) oder höher besitzen.
Basierend auf den Ergebnissen unserer Kollegen der PC Games Hardware zeigt sich, dass bei der Detailstufe "Sehr hoch" eine AMD RX 570 mit vier Gigabyte Videospeicher für mehr als 30 Bilder pro Sekunde ausreicht - daher haben wir später eine AMD RX 570 mit acht Gigabyte RAM für unseren günstigsten Einsteiger-PC ausgewählt, was mit ein bisschen Drehen an den Detailschrauben auch für mehr als 40 FPS gut ausreichen wird. Um es schon einmal vorab zu verraten: Für den zweiten Einsteiger-PC, der 800 Euro kostet, haben wir eine Nvidia GeForce GTX 1660 vorgesehen - diese schafft laut den Tests unserer Kollegen etwa 35 Prozent mehr FPS als die AMD RX 570. Bevor wir zu unseren PC-Zusammenstellungen kommen, möchten wir noch ein paar allgemeine Hinweise für einen selbst zusammengestellten PC geben.
PC zusammenstellen: Das braucht ihr
Für einen Gaming-PC sind acht Komponenten zwingend nötig: Ein Prozessor, ein passendes Mainboard, ein passender CPU-Kühler (bei vielen CPUs ist bereits ein ausreichender Kühler dabei), Arbeitsspeicher, eine Grafikkarte, ein Gehäuse, ein Netzteil und eine Festplatte oder SSD.
Quelle: LC-Power
Günstiges Einsteigergehäuse: LC-Power Gaming 984B Dragonslayer
Für die Leistung ist die Kombination aus CPU und Grafikkarte wichtig, wobei beim Prozessor ein Modell unter 200 Euro auch dann ausreicht, wenn ihr als Grafikkarte ein High-End-Modell wählt. Entscheidend dafür, ob ein Spiel vielleicht nur mit 30 oder stattdessen mit 90 FPS läuft, ist die Grafikkarte. Ein teurer Prozessor bringt vor allem bei höheren Auflösungen und Grafikdetails nur relativ wenig Zusatzpower. Wer aber auch Streamen will, sollte einen Prozessor mit mindestens 12 Threads auswählen. Bei AMD gibt es recht günstig bereits sechs Kerne und 12 Threads - für Intel-Fans ist dies deutlich teurer. Gute Gehäuse, die eine gute Kühlung und einen leisen Betrieb ermöglichen, gibt es schon ab 30 Euro - wer mehr als 80 Euro ausgibt, sollte dafür schon gute Gründe haben. Eine SSD sollte ein PC heutzutage unbedingt haben, und sei es nur für Windows und die wichtigsten Programme sowie vielleicht ein, zwei Lieblingsgames. Denn durch eine SSD beschleunigt sich der Alltag im Vergleich zu einer Festplatte enorm, und 240 Gigabyte Speicherplatz kosten mittlerweile unter 40 Euro. Das Netzteil sollte ein effizientes Markenmodell ab 40 bsi 50 Euro sein - in diesem Falle reichen dann auch für Top-PCs 450 bis 500 Watt Nennleistung völlig aus. Wer übertakten will, sollte ein Mainboard ab etwa 120 Euro aussuchen und einen ordentlichen CPU-Kühler wählen - bei Intel ist zudem eine CPU nötig, deren Modellnummer auf K endet, sowie auch ein Mainboard mit einem Z-Chipsatz.
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