Grafikkarten: Analyse der AMD Radeon RX 590 plus große Kaufberatung zu Grafikkarten mit vielen Einsteiger-Tipps
Special
In unserem Grafikkarten-Special nehmen wir die neue AMD Radeon RX 590 unter die Lupe und bieten eine große Kaufberatung zu Gaming-Grafikkarten ab 150 Euro. Neben der Leistungsanalyse und expliziten Kauftipps erklären wir auch einiges rund um Grafikkarten, um euch bei der Wahl der richtigen Grafikkarte so gut wie möglich zu unterstützen.
AMD RX 590 und allgemeine Grafikkarten-Kaufberatung
Mit der Radeon RX 590 hat AMD am 15. November eine neue Grafikkarte herausgebracht, deren GPU ein Refresh des Polaris 20 XT-Grafikchips ist, der bei der AMD Radeon RX 580 zum Einsatz kommt.
In diesem Artikel
- Seite 1 Grafikkarten: Einleitung, Custom- und Partnergrafikkarten
- Seite 2 Grafikkarten: Länge, Takt und Strombedarf
- Seite 3 Grafikkarten: Treiber; Welche Grafikkartenklasse aussuchen?
- Seite 4 Grafikkarten:Leistungsanalyse AMD RX 590
- Seite 5 Grafikkarten: Kaufberatung ab 150 Euro
- Seite 6 Bildergalerie
Es handelt sich aber - obgleich die Endung auf x90 darauf hindeuten könnte - bei der AMD Radeon RX 590 nicht um eine High-End-Grafikkarte. Dies wäre auch bei einem puren Refresh der AMD Radeon RX 580, die unter 250 Euro zu haben ist, eine echte Sensation.
Quelle: Asus
Asus ROG Radeon RX 590 Strix
Vielmehr will AMD den Sektor der Mittelklasse dominieren und im Preisbereich von 200 bis 300 Euro die Konkurrenz von Nvidia, die dort nur die GTX 1060 zu bieten hat, unter Druck setzen. Wir haben für unser Special auf Basis von mehreren bereits veröffentlichten Tests der AMD Radeon RX 590 eine Analyse der Benchmarkergebnisse durchgeführt, um eine möglichst genaue Leistungseinstufung der AMD Radeon RX 590 zu treffen. Auf diese Weise sind wir in der Lage, die neue AMD-Grafikkarte im aktuellen Grafikkartenmarkt einzuordnen und die Frage zu beantworten, ob sie ihr Geld wert ist. Mit unserer Mischung aus Kaufberatung und Marktanalyse zeigen wir Euch am Ende des Specials zudem alle wichtigen aktuellen Alternativen von 150 bis 1110 Euro auf dem Grafikkartenmarkt auf. Wir beginnen aber zunächst mit einigen allgemeinen Tipps rund um Grafikkarten, die vor allem für Neulinge im Bereich der Grafikkarten für einen besseren Durchblick sorgen sollen.
Was sind Custom- oder Partner-Grafikkarten?
Oft fällt der Begriff Custom- oder auch Partner-Grafikkarte. Was ist damit gemeint? Dazu muss man zunächst wissen: AMD oder Nvidia entwickeln Grafikchips. Auf deren Basis entstehen dann Grafikkarten, die als Referenzdesign für eine Grafikkartenserie dienen - zum Beispiel Nvidia GeForce GTX 1060 oder AMD Radeon RX 570. Nvidia produziert dabei in der Regel auch Exemplare mit einer Standardkühlung, die auch Privatkunden kaufen können. AMD tut dies mittlerweile nur noch selten, hat aber trotzdem ein Referenzdesign als Grundlage für die Partnerhersteller.
Quelle: Nvidia
GTX 1070 Ti in der Founders Edition direkt von Nviidia
Diese nutzen dann das von AMD oder Nvidia vorgesehene Platinendesign, verwenden aber eine eigene, effizientere Kühllösung. Man spricht von einer Custom-Grafikkarte oder auch von einer Partner-Grafikkarte. Im Handel sind fast ausschließlich Grafikkartenmodelle der Partnerhersteller wie Asus, Gigabyte, EVGA, MSI, Sapphire , Palit oder Zotac zu haben. Viele davon sind sind schon ab Werk ordentlich übertaktet, denn die Customkühlung erlaubt selbst bei starker Übertaktung einen recht leisen Betrieb, oder auch einen Silentbetrieb bei Normaltakt beziehungsweise einer moderaten Übertaktung. In manchen Fällen weichen die Hersteller leicht vom Platinendesign der Referenzmodelle ab, was aber keine Auswirkung auf die Leistung und Software-Kompatibilität hat. Vielmehr geht es dabei um etwas andere gewählte Stellen für manche Kondensatoren oder Chips, damit die vom Partnerhersteller entwickelte Custom-Kühlung optimal funktioniert. Diese Info ist also eigentlich unwichtig für den Nutzer - außer natürlich er möchte die vorhandene Kühlung ersetzen und eine neue Kühlung, zum Beispiel eine Wasserkühlung, installieren. In dem Fall muss er dann bei er Wahl des Kühlkörpers auf Abweichungen achten.
