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  • Halo: The Master Chief Collection im Test - Gelungene Kompilation einer legendären Shooter-Serie

    Neue Verbündete: Zusammen mit dem Arbiter, einem übergelaufenen Mitglied der Allianz, schlagen wir uns hier in Halo 3 durch eine Dschungelpassage. Quelle: Computec Media

    Halo: The Master Chief Collection im Test: Microsoft veröffentlicht für Xbox One ein gigantisches Komplettpaket der Saga um den ewigen Soldaten. In unserem Test lest ihr, warum ihr die in der Halo: The Master Chief Collection enthaltenen Ego-Shooter unbedingt noch einmal auf Xbox One zocken solltet.

    Ganze 13 Jahre sind seit der Veröffentlichung des ersten Halo vergangen. Der Kampf um die Zukunft bestach seinerzeit durch weitläufige Außenlandschaften und frei steuerbare Fahrzeuge, in denen auch die Teamkameraden Platz hatten. Über die Jahre hat sich rund um den Ringplaneten eine regelrecht epische Saga entwickelt, die bisher vier Haupttitel, ein Add-on, ein Strategiespiel sowie mit Reach ein Spin-off hervorbrachte. Der fünfte Teil mit dem Untertitel Guardians soll im Herbst 2015 erscheinen. Die Zeit ist also reif für ein Halo-Bundle – als Vorgeschmack quasi.

    Ein "echtes" HD-Remake

    Wer die Serie seit Ewigkeiten auf der To-do-Liste stehen hat oder Halo bisher nur für ein falsch geschriebenes deutsches Grußwort hielt, dem sei die Master Chief Collection wärmstens ans Herz gelegt, denn sie enthält alle vier Haupttitel der Reihe, von denen die ersten beiden überdies auch noch grafisch überarbeitet wurden. Damit ist nicht nur die übliche Anpassung an moderne Monitore mit 1080p und 60 Frames gemeint, welche vielen Publishern bereits ausreicht, um einem lauwarmen Aufguss das Prädikat "HD-Remake" zu verleihen, sondern eine audiovisuelle Generalsanierung mit frischen Texturen sowie modernen Licht- und Klangeffekten.

    Lange ist's her: Die dreizehn Jahre, die das erste Halo nun schon auf dem Buckel hat, sieht man dem Spiel deutlich an. Hier im Vergleich zur überarbeiteten Version. Lange ist's her: Die dreizehn Jahre, die das erste Halo nun schon auf dem Buckel hat, sieht man dem Spiel deutlich an. Hier im Vergleich zur überarbeiteten Version. Quelle: Computec Media Besonders Halo 2 macht mit seinen neu gefilmten Zwischensequenzen in fast fotorealistischer Optik eine herausragend gute Figur und stiehlt damit dem Nachfolger Halo 3 fast schon die Show. Witziges Gimmick: Die Grafik lässt sich per Tastendruck im laufenden Spiel umschalten, sodass der Spieler zu jederzeit den Vergleich zur Originalversion ziehen kann – und das gänzlich ohne Ladezeiten. Trotz schickerer Grafik ist aber vor allem der erste Teil spielerisch in die Jahre gekommen.

    So ist die bereits zum damaligen Release bemängelte Leere der Levels auch 2014 nicht verschwunden. Sie ist nur schöner geworden. Auch das quasi rückstoßfreie Gunplay und die schwammige Fahrzeugsteuerung sind geblieben. Über jeden Zweifel erhaben sind dagegen Halo 3 und 4, die nach wie vor optisch überzeugen und dank modernen Rumble-Feedbacks und grandios inszenierter Action-Sequenzen keine Langeweile aufkommen lassen. Wer möchte, kann sich auch eine Playlist aus Missionen aller vier Spiele zusammenstellen oder aus bereits thematisch vorgefertigten Paketen, beispielsweise einer Zusammenstellung aller Panzermissionen, wählen.

    Multiplayer-Modus und Extras

    Da die Sammelausgabe bei Redaktionsschluss noch nicht offiziell verfügbar war, konnten wir den Multiplayer-Modus leider nicht anspielen. Halo-typisch dürften den Spieler aber schnelle Gefechte im Arena-Stil erwarten. Insgesamt stehen über 100 Multiplayer-Maps aus allen Episoden, inklusive einiger überarbeiteter Klassiker, in verschiedenen Spielmodi von Capture the Flag bis zu Assault zur Auswahl. Trophäenjäger freuen sich über 400 freischaltbare Achievements. Wem die kompetitiven Mehrspielergefechte zu stressig sind, darf sich in Spartan Ops, welches im Dezember nachgereicht wird, auch kooperativ betätigen.

    Ein alter Weggefährte: Der dreisitzige Warthog-Geländewagen - hier in Halo 4 - leistet dem Master Chief seit Serienbeginn treue Dienste. Ein alter Weggefährte: Der dreisitzige Warthog-Geländewagen - hier in Halo 4 - leistet dem Master Chief seit Serienbeginn treue Dienste. Quelle: Computec Media Als besonderes Schmankerl legt Microsoft noch einen Zugang zur Beta-Testphase des Halo 5-Multiplayer-Modus obendrauf, die am 29. Dezember beginnt. Abseits der eigentlichen Spiele enthält die Sammlung die von Ridley Scott produzierte Live-Action-Serie Halo: Nightfall, deren Protagonist Jameson Locke auch im kommenden Teil eine gewichtige Rolle spielen wird. Noch mehr Videomaterial aus dem Halo-Universum sowie Let's-Plays und Live-Streams wird es im zeitgleich an den Start gehenden Halo Channel zu sehen geben. Alles in allem ist die Master Chief Collection ein echtes Schwergewicht, das nicht nur eingefleischte Serienfans, sondern auch Neulinge im Halo-Universum absolut zufriedenstellen dürfte.

    Abgerundet wird die inhaltliche Fülle noch von einer ansprechenden Benutzeroberfläche samt übersichtlicher Menüführung. Leider ist nicht nur der Inhalt der Kollektion schwergewichtig, sondern auch der bereits angekündigte Day-One-Patch mit epischen 20 Gigabyte, der einige technische Probleme beheben soll, die zwar während unseres Tests nicht auftraten, aber bei einigen anderen Spielern für Frust sorgten. Wir empfehlen also dringend, den Patch auch zu installieren.


    Halo: The Master Chief Collection (XBO)

    Spielspaß
    9 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Viel Inhalt fürs Geld
    Sich entwickelnde, epische Geschichte
    Gelungene grafische Überarbeitung
    Ansprechendes Menüdesign
    Gähnende Leere in manchen Arealen
    Erster Teil gameplaytechnisch überholt
    Fazit
    Gelungene Kompilation einer legendären Shooter-Serie

  • Halo: The Master Chief Collection
    Halo: The Master Chief Collection
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    343 Industries
    Release
    11.11.2014
    Es gibt 5 Kommentare zum Artikel
    Von kaepteniglo
    Die "schlechteste" Bewertung auf MetaCritic (ja, man soll da nicht so viel drauf geben) ist akutell 80. Der…
    Von GenX66
    Du sagst es, das hätten sie aber mal schon im April raushauen sollen. Außer The Last of Us Remastered im Juli hatte…
    Von I3uschi
    Also ich glaube mehr Spiel(e) fürs Geld gab es noch nie, oder?Das ist ja der absolute Ober-Wahnsinn, alleine schon…

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    • Es gibt 5 Kommentare zum Artikel

      • Von kaepteniglo
        Die "schlechteste" Bewertung auf MetaCritic (ja, man soll da nicht so viel drauf geben) ist akutell 80. Der Durchschnitt liegt bei 87.

        Das ist doch schon mal einen Ansage. Und ja, auch der Preis ist, im Vergleich zu anderen Spielen, die auf PS4/One hochgestuft wurden, echt unschlagbar.
      • Von GenX66
        Du sagst es, das hätten sie aber mal schon im April raushauen sollen. Außer The Last of Us Remastered im Juli hatte man sonst gar nichts bedeutendes diesen Sommer zum zocken! So ein Umfangmonster wie die MCC wäre da gerade recht gekommen.

        - - - Updated - - -

        Krass!…
      • Von I3uschi
        Also ich glaube mehr Spiel(e) fürs Geld gab es noch nie, oder?

        Das ist ja der absolute Ober-Wahnsinn, alleine schon über 100 MP Maps schafft man wahrscheinlich nicht mal in einer Nacht-Session.
        Möchte mal wissen wie lange man für 4000!!! Gamerscore brauchen wird. :ugly:

        Also ich glaube eine so große,…
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Halo: The Master Chief Collection
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Halo: The Master Chief Collection im Test: Microsoft veröffentlicht für Xbox One ein gigantisches Komplettpaket der Saga um den ewigen Soldaten. In unserem Test lest ihr, warum ihr die in der Halo: The Master Chief Collection enthaltenen Ego-Shooter unbedingt noch einmal auf Xbox One zocken solltet.
http://www.gamesaktuell.de/Halo-The-Master-Chief-Collection-Spiel-54453/Tests/Test-Gelungene-Kompilation-einer-legendaeren-Shooter-Serie-1141699/
07.11.2014
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2014/11/Halo_Master_Chief_Collection_Test_4-pc-games_b2teaser_169.jpg
halo,microsoft,ego-shooter
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