Halo Reach im Leser-Test von Remy92
Halo Reach im Leser-Test (1)
Halo Reach macht einiges anders als seine Vorgänger, ohne jedoch das typische Halo Gefühl zu vernachlässigen. Ein gravierender Unterschied besteht jedoch bereits in der Wahl der Spielfigur: So schlüpft ihr nicht wie in den vorangegangenen Teilen in die Haut des allseits beliebten Master Chiefs, sondern nimmt die Rolle des Spartans mit dem Namen Noble Sechs ein. Dieser ist vor kurzem nach Reach stationiert worden, um sich dem dort
operierendem Noble Team anzuschließen. Das Noble Team besteht aus 5 Gruppenmitgliedern, welche jeweils verschiedene Fähigkeiten besitzen, und euch bei euren Missionen unterstützen. Der weibliche Spartan Kat z.B. ist für das Hacken von Computern zuständig, während der bullige Jorge mit den ganz großen Wummen hantiert. Wie schon angedeutet, ist das aber nur einer der kleinen Unterschiede, die im neuen Halo Einzug gehalten haben. Die restlichen Unterschiede und alle weiteren Facetten, die Halo Reach zu bieten hat, möchte ich euch nun näher bringen.
Story
Halo Reach im Leser-Test (3)
Halo Reach schlägt auch bei der Story einen neuen Weg ein. So ist sie einige Monate vor dem ersten Halo angesiedelt. Schauplatz ist hierbei der Planet Reach. Wer bereits den Roman Halo: Kampf um Reach gelesen hat, wird wissen, was für ein trauriges Ende auf die Bewohner Reachs und dem Planeten selbst wartet. Ihr tretet also in die Rolle des noch jungen Spartans Noble Sechs, auch Rookie genannt, der sich dem Noble Team auf Reach anschließt. Dieser hat bei seiner Ankunft auch schon seine erste Mission vor sich. Eine kleine Kennenlernrunde bleibt demnach aus. Sechs erster Auftrag besteht nämlich darin, eine Funkstation zu überprüfen, die sich schon seit langem nicht mehr gemeldet hat. Aus einer kleinen harmlosen Aufklärungsmission entwickelt sich im Laufe des Spiels eine episch inszenierte Geschichte, die jedoch kein positives Ende für den Planeten Reach und das Noble Team vorhergesehen hat.
Missionen
Halo Reach im Leser-Test (4)
Die auf 10 Kapiteln ausgelegte Story bietet in ihrer Missionsstruktur gewohnte Halo-Kost: Demnach werdet ihr die meiste Zeit damit verbringen, der Allianz mit einer großen Anzahl an Waffen richtig einzuheizen. Und bei der Waffenauswahl hat sich ebenfalls einiges getan: So feiert ihr nicht nur ein Wiedersehen mit dem aus Halo 1 bekanntem Sturmgewehr, sondern macht neuerdings auch Bekanntschaft mit einem Granatwerfer und einigen neuen Spielereien seitens der Allianz. Halo-typisch werden die Schusswechsel immer wieder durch kleinere Fahrzeugsequenzen aufgelockert, welche eine Prise Abwechslung in den Ego-Shooter Alltag bringen. Auch hier werdet ihr wieder Bekanntschaft mit den Warthogs, Banshees und einigen neuen Gefährten wie dem Sabre Raumjäger machen.
Raumjäger? Ja, ihr habt richtig gehört: Erstmals dürft ihr in einem Halo-Spiel einen Weltraumkampf bestreiten. Und falls ihr euch fragt, warum ich Weltraumkampf und nicht Weltraumkämpfe geschrieben habe, solltet ihr wissen, dass es diesen Abschnitt nur einmal im gesamten Spiel gibt. Das ist insofern schade, da er grafisch und atmosphärisch einer der Höhepunkte des gesamten Spiels ist. Multiplayer- und Koop-Fans muss ich leider auch enttäuschen: Auch dort besteht nicht die Möglichkeit, Weltraumkämpfe mit mehreren Spielern zu absolvieren.
Atmosphäre
Halo Reach im Leser-Test (5)
Die Atmosphäre braucht sich vor der seiner Vorgänger nicht zu verstecken. Demnach werden sich Halo-Fans besonders über die typischen Geräusche der kleinen Grunts, den gewohnt epischen Musikstücken und der wundervoll inszenierten Geschichte erfreuen. Und auch wenn es sich um ein Prequel handelt, werdet ihr trotzdem wieder auf alte Bekannte wie Captain Keyes oder Cortana treffen. Mit dem Maste Cchief allerdings werdet ihr leider kein Wiedersehen feiern können. Was vielen Halo-Fans ebenfalls ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte, ist die Aufmachung einiger Missionen. So werden sich Nostalgiker über eine Sniper-Mission freuen, die eine gewisse Ähnlichkeit mit der Nachtmission aus dem ersten Halo hat. Schön also, dass Bungie auch mit einigen Aha-Erlebnissen für die alteingesessenen Halo Spieler aufwartet.
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Das ist wirklich klasse (wenn man es weiß)! Ich hatte sowas aber schon vermutet.
Darum ja auch Carters Satz im Intro: "Ich habe ihre Akte gelesen, auch den vom MND zensierten Teil. Keine Einzelaktionen mehr"