Halo 3: ODST - Test!
Die Welt steht dir offen
Halo 3: ODST
Ebenfalls neu im Halo-Universum ist das rudimentäre Open-World-Setting. Der Spieler wird schon zu Beginn von der Stadt-KI und dem Cortana-Ersatz „Superintendend“ an die Hand genommen und bekommt von ebenjener neben einer Stadtkarte auch Infos, wo es Hinweise auf den Verbleib seiner Kollegen gibt. Negativ fällt hier auf, dass keinerlei Grund besteht, sich großartig in der Stadt umzusehen. Zwar gibt es einige Audio-Aufzeichnungen zu entdecken, welche die Hintergrundstory zum Superintendend ausbauen, trotzdem läuft man in der Regel ohne Umschweife zum nächstgelegenen Flashback-Punkt. Dort angekommen springt die Handlung von ODST einige Stunden zurück und ihr wechselt in die Rolle eines eurer Teammitglieder. In den linearen Unterlevels merken wir ein weiteres Mal, dass man bei Bungie einfach weiß, wie ein bombastisches Actionfeuerwerk abgefackelt werden muss. Denn nur, weil die Lebensenergie beschränkt ist, heißt das nicht, dass es keine bildschirmfüllenden Materialschlachten im Spiel gibt. Und da jedes ODST-Mitglied ein Experte auf seinem Gebiet ist – der eine ein geübter Scharfschütze, der nächste wiederum ein Pilot – spielen sich die Level auch noch angenehm abwechslungsreich.
Spiel es nochmal, Sam!
Halo 3: ODST
Angetrieben werdet ihr, wie schon bei den Vorgängern, von einem hervorragenden Soundtrack. Bekannte Halo-Melodien paaren sich mit Neukompositionen des Spielmusik-Genies Martin O'Donnell und erfreuen schlichtweg das Ohr – Punkt! Leider vermischt sich dieser überaus positive Eindruck mit der teilweise mäßigen deutschen Synchronisation. Optisch wird, dank der leicht aufgebohrten Engine, einiges geboten. Zwar stören hier und da einige verwaschene Texturen und missfallen Clipping-Fehler, trotzdem ist eine Steigerung zu Halo 3 bemerkbar. Zusätzlich verleiht der VISR-Sichtmodus mittels überzeichneter Konturen der Grafik einen frischen Anstrich. Die neue Kampagne ist im Übrigen – wie schon seitens Bungie angekündigt – mit rund 6 Spielstunden zwar recht kurz ausgefallen, punktet dafür aber mit genau der Invasions-Atmosphäre, die wir im zweiten Halo-Teil vermissten. Mit dem Firefight-Modus liefert Bungie zudem eine sehr kurzweilige und unterhaltsame Mehrspielervariante nach. Zwar kennt man das Prinzip „4 Spieler vs Gegnerwellen“ bereits aus einem indizierten Epic Games-Titel, jedoch passt es unglaublich gut in das Halo-Szenario.
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Vielleicht werde ich mir auch noch ODST kaufen. Mir gefällt
Aber guter Test.
du weißt schon dass beide teile nicht für die andere konsole erhältlich sind?