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Half-Life 2: Episode Two (Xbox 360)

Release:
3. Quartal 2007
Genre:
Action
Publisher:
Electronic Arts

Review: Half-Life 2: Episode 2

23.10.2007 16:43 Uhr
|
Neu
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Episode 2 zaubert einen Magic Moment nach dem anderen aus dem Hut.

Review: Half-Life 2: Episode 2 Wir erinnern uns: Gordon und Alyx rasen mit dem Zug aus City 17, der Reaktor der Zitadelle fliegt in die Luft, riesige Trümmerteile prasseln wie Trommelfeuer vom Himmel, Schwärze. "Episode 2" beginnt dort, wo "Episode 1" aufhörte: im zerstörten Zug. Wie es für ordentliche Spiele-Protagonisten selbstverständlich ist, haben Gordon und Alyx das Unglück überlebt und finden nun heraus, warum die Combine ihren eigenen Reaktor – und City 17 als Kollateralschaden – geopfert haben. Durch die Explosion ist nämlich ein gewaltiges Portal entstanden, durch das die Combine nach Herzenslust Verstärkung schicken können. Ihr Job: die Daten, die Sie in "Episode 1" geklaut haben, an Dr. Kleiner zu schicken, damit der das vermaledeite Portal ruck, zuck wieder dichtmachen kann.

So weit, so unspektakulär. Nach ein paar Minuten aber nimmt die Story Fahrt auf. Hilflos in einem Trümmerhaufen gefangen, müssen Sie dabei zusehen, wie Alyx von einem aus dem Nichts auftauchenden Hunter, einem Mini-Dreibeiner, getötet wird – na ja, jedenfalls fast. Im letzten Moment trifft die Kavallerie in Gestalt eines Vortigaunt-Aliens ein. So ganz ohne Hilfe kann er das sterbende Mädel allerdings auch nicht retten. Also müssen wir fix seine Kumpels finden, damit uns Alyx nicht unter der Gravity Gun wegstirbt.

Magic Moments


Review: Half-Life 2: Episode 2 Es sind magische Momente wie dieser, die "Episode 2" so spielenswert machen. Wenn Alyx verzweifelt auf Sie zukriecht, während der Hunter in mechanischer Gleichgültigkeit zum finalen Schuss ansetzt. Und Sie nichts, aber auch gar nichts dagegen unternehmen können (obwohl Sie sich trotzdem dabei ertappen, panisch auf irgendwelche Tasten einzuhämmern), dann erzeugt "Episode 2" so spielend eine dichte Atmosphäre, dass man sich unweigerlich fragt: Warum können andere Games das nicht?

Noch ein Beispiel: Im zweiten Kapitel werden Sie schnell in die Enge getrieben. Von einem kleinen Raum zweigen vier Tunnels ab, durch die wahre Ströme von Antlions auf Sie zuschwappen. Rote Ampeln zeigen an, aus welcher Richtung die Biester gerade kommen. Hilfe erhalten Sie nur von zwei Rebellen und ein paar Geschütztürmen, die Sie bei jedem Ansturm neu auf die Tunnels verteilen müssen. Irgendwann: Stille. Ohrenbetäubende Stille. Dann, plötzlich, hämisch, fangen sämtliche Ampeln an zu blinken. Einer der Rebellen kreischt: "Oh mein Gott, sie kommen von überall!" Rockmusik setzt ein. Dann kommen sie... Besser wurde ein Showdown selten inszeniert.

Jochen Gebauer
Gast

23.10.2007 16:43 Uhr
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Dein Kommentar
Mitglied
Bewertung: 0
09.11.2007 15:29 Uhr
Na wenn das game nicht geil ist was dann?

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