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  • Gun

    Vergesst die albernen Cowboy-Geschichten mitWinnetou, Old Shatterhand oder Lucky Luke.Im Wilden Westen wehte ein ganz anderer Wind!

    Der Wilde Westen heißt nicht umsonst so: Im 19. Jahrhundert herrschten im mittleren Westen Nordamerikas raue Sitten. Obwohl Bundesmarshalls und Sheriffs für Recht und Ordnung sorgen sollten, galt nur ein Gesetz: das des Stärkeren. Und stärker war in der Regel der, der einen Revolver im Holster hatte.

    Es war die Zeit von Banditen wie Jesse James und Billy the Kid, die Zeit von Revolvermännern wie Doc Holiday und Wyatt Earp, aber auch die Zeit von Rinderzüchtern, Eisenbahnarbeitern und Trappern. Die einfachen Männer waren die echten Helden des Wilden Westens. Colton White war einer dieser einfachen Männer. Und dies ist seine Geschichte.

    Eingespieltes Team

    Alles beginnt irgendwo in der Wildnis von Montana. Colton und sein Vater Ned pirschen sich durch das hohe Gras: Sie sind auf der Jagd und die Aussicht auf Beute ist gut. Hier, in der Nähe des Flusses, finden sie öfters Fasane und Hirsche. Ab und an streift auch ein Rudel Wölfe oder ein Grizzlybär hier umher.

    Diese Jagd ist eine optimale Gelegenheit für den Spieler, sich mit den Fähigkeiten von Colton White vertraut zu machen: Mit den Shoulder-Buttons duckt ihr euch, feuert die Waffe ab, die ihr gerade in den Händen haltet oder aktiviert den "Schnellzieh"-Modus. Dabei läuft das Geschehen in Zeitlupe ab und ihr könnt mehrere Gegner innerhalb weniger Augenblicke mit dem Revolver umpusten. Damit das Zielen leichter fällt, wechselt das Spiel automatisch von der Third-Person- in die Ego-Perspektive.

    Nach einem Druck auf die Action-Buttons springt Colton in die Höhe, wechselt die Waffe (Pistole, Schrotflinte, Gewehr, Scharfschützengewehr, Bogen) und greift seinen Feind mit dem Messer oder mit dem Tomahawk an. Wird er verletzt, drückt ihr das Steuerkreuz nach oben und er genehmigt sich einen kräftigen Schluck aus der Whiskey-Flasche. Das betäubt den Schmerz nicht nur, sondern zeigt auch heilende Wirkung.

    Auf allen vieren

    Trapper jagen nicht nur für den Eigenbedarf. Sie verkaufen das erlegte Wild an Reeder, die mit Raddampfern auf dem Fluss unterwegs sind. Auch heute bringen Vater und Sohn die erlegten Tiere an Bord eines Schiffes, fahren sogar noch ein Stück mit. Da passiert es: Banditen überfallen den Dampfer -- eine weitere Gelegenheit für den Spieler, den Umgang mit dem Schießeisen zu trainieren.

    Der Kampf fordert Opfer, auch Ned wird tödlich verwundet. Mit letzter Kraft drückt er seinem Sohn Colton eine Münze des Alhambra-Bordells in Dodge City in die Hand und vertraut ihm ein lange gehütetes Geheimnis an: Er ist nicht sein wirklicher Vater.

    Für Colton ist klar, was zu tun ist. Er muss sofort nach Dodge City. Einen kleinen Wettstreit mit einem heruntergekommenen Strauchdieb später sitzt er auch schon im Sattel. Ihr seid schneller in der Stadt, wenn ihr dem Hengst mit der L2-Taste die Sporen gebt. Aber Achtung! Zügelt ihr euren Reiter nicht, bricht das Ross irgendwann vor Erschöpfung unter ihm zusammen. Ihr könnt übrigens auch vom Rücken des Tieres aus den Tod bringen. Mit dem rechten Analog-Stick dreht ihr euch einfach zum Gegner um und drückt ab. Alternativ kann man seine Feinde aber auch einfach mit dem Pferd zu Tode trampeln.

    Überlebenskünstler

    Der Besuch im Alhambra beschert Colton ein paar ausgesprochen interessante Hinweise. Viel wollen wir von der spannenden Story nicht verraten, aber ihr könnt uns glauben, dass sie alles bietet, was man von einem ordentlichen Wildwest-Spiel erwarten kann. So müsst ihr eine Eisenbahnbrücke gegen einen Indianerangriff verteidigen, eine Kutsche bei ihrer Fahrt nach Empire City beschützen, ein Fort stürmen und natürlich Dutzende fieser Revolvermänner umpusten.

    Jeder eurer Aufträge besteht aus mehreren, ineinander greifenden kleinen Untermissionen. Ein Beispiel: Der Ausbruch aus dem Gefängnis von Empire City. Nachdem sich Colton selbst befreit hat, muss er Pferde für die Flucht und anschließend Sprengstoff organisieren -- schließlich will er seine noch inhaftierten Kameraden nicht dem Galgen überlassen. Dabei muss er sich mit größter Vorsicht und gespanntem Bogen -- der verursacht keinen Lärm -- auf die Suche machen. Der "Stealth"-Aspekt spielte also auch schon im Wilden Westen eine Rolle.

    Die einzelnen Missionen bringen euch nicht nur in der Story voran, ihr ergattert ab und an auch einen neuen Schießprügel, einen Bogen oder eine Nahkampfwaffe.

    Überall und nirgendwo

    Seine Aufträge bezieht Colton von verschiedenen Personen. Sie alle leben in einem riesigen Areal, in dem ihr euch frei bewegen könnt. Die Landschaft erweist sich als ebenso vielfältig wie Western-typisch: grüne Bergketten, weite Steppen, staubige Wüsten, Seen und Flüsse mit all ihren tierischen Bewohnern. Es gibt auch eine Eisenbahnlinie, die sich wie eine Lebensader durch die Landschaft zieht und die beiden Städte Dodge und Empire City miteinander verbindet.

    Sowohl in den Städten als auch auf dem Land werden euch immer wieder kleine Nebenaufträge angeboten. Ihr könnt euch unter anderem als Cowboy, Pokerspieler, Dienstbote, Hilfssheriff oder Kopfgeldjäger versuchen. Mit den Nebenjobs bessert ihr zum einen Coltons Fähigkeiten (Schießen, Nahkampf, Reiten, usw.), zum anderen aber auch sein Einkommen auf. Mit den gesparten Silberdollar kann man sich bei Händlern Ausrüstung oder Upgrades für Waffen (Feuerrate, Distanz, usw.) kaufen.

    Panoramablick

    "Gun" weist nicht nur eine beeindruckende Spieltiefe auf, auch die Präsentation stimmt. Dies kann man sowohl hören als auch sehen. Erstklassige Schauspieler haben den Charakteren ihre markanten Stimmen geliehen (siehe Kasten). Die Spielfiguren hören sich aber nicht nur gut an und sehen fantastisch aus, sie bewegen sich auch realistisch. Das gilt nicht nur für Menschen, sondern gerade auch für die Pferde. Es ist ein erhebender Anblick, wenn die Tiere geradewegs in den Sonnenuntergang hineinreiten. Auch wenn die Landschaften ab und zu etwas karg sind, stimmig wirken sie immer.

    Gun (PS2)

    Spielspaß
    8,5 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    spannende Story
    abwechslungsreiches Gameplay
    klasse Wildwest-Atmosphäre
    Thema nicht jedermanns Sache
    teils karge Umgebungen
    keine Mehrspieler-Modi
  • Gun
    Gun
    Release
    08.11.2005

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720177
Gun
Gun
Vergesst die albernen Cowboy-Geschichten mitWinnetou, Old Shatterhand oder Lucky Luke.Im Wilden Westen wehte ein ganz anderer Wind!
http://www.gamesaktuell.de/Gun-Spiel-4965/Tests/Gun-720177/
13.01.2005
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/07/gun19eps.jpg
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