Guitar Hero 2: So rockt der zweite Teil!
Bei einer Präsentation in unseren Redaktionsräumen hatten wir Gelegenheit, uns durch eine praktisch fertige PlayStation2-Version von Guitar Hero 2 zu zupfen. Satte 64 Tracks haben es ins Spiel geschafft - 17 mehr als im Vorgänger. Darunter 40 reguläre Songs und 24 Bonustitel, die Sie erst mit den im Karriere-Modus erspielten Dollars im Store kaufen können. Dort erhalten Sie außerdem neue Gitarren, verschiedene Lackierungen für Ihre erworbenen Instrumente, Bonus-Videos, weitere Charaktere und alternative Outfits. Mit dem massigen Nordland-Metaller Lars Ümläut und einigen anderen feiern frische Saitenkünstler Premiere.
Aus dem ersten Teil bereits bekannt ist die Aufteilung der Songs in kleine Gruppen. Diesmal sind es acht Sektionen mit jeweils fünf Liedern. Eine witzige Neuerung im Karriere-Modus: Der jeweils letzte Track einer Gruppe ist nicht direkt anwählbar, sondern kann nach dem Meistern der vier anderen als Zugabe zum Besten gegeben werden. Die Songliste stimmt froh: Exzellent nachgespielte Stücke von Bands wie Nirvana, Rage Against the Machine, Aerosmith, Van Halen oder Anthrax erwarten Sie.
Im Zweispieler-Modus hat jeder seine eigene Notenbahn.
Eiserne Metal-Fans mögen über die weniger harten Lieder wie "Message in a Bottle" die Nase rümpfen, uns haben aber auch diese Stücke viel Spaß gemacht. Entwickler Red Octane scheint jetzt noch mehr auf die gute "Spielbarkeit" eines Songs und weniger auf große Namen geachtet zu haben - und das hebt den Spielspaß. Außerdem verbessert: Das Timing für die so genannten Hammer-Ons und Pull-Offs wurde vereinfacht, sodass sich schnelle Passagen nun leichter bewältigen lassen.
Um sowohl Einsteiger als auch Guitar Hero-Veteranen zu fordern, gibt es vier Schwierigkeitsgrade: Während Easy und Medium Neulinge unterhalten, können sich unerschrockene Zock-Rocker auf den Stufen Hard und Expert austoben. Damit man speziell bei den Soli der schwereren Songs noch durchblickt - Stichwort "Bark at the Moon" aus Teil eins - haben die Entwickler eine geniale neue Option eingebaut. Im Practice-Modus können Sie einzelne Passagen separat üben und dabei sogar die Geschwindigkeit in mehreren Stufen verlangsamen - klasse!
Hübsch: Figuren sowie Umgebung wurden grafisch aufgewertet.
Eine weitere Funktion, die wir im ersten Teil vermisst haben, ist jetzt mit dabei: Im Koop-Modus für zwei Spieler kann jeder Musiker seinen individuellen Schwierigkeitsgrad festlegen. So rocken jetzt auch Profi und Laie gemeinsam, ohne dass sich einer der beiden langweilt oder überfordert fühlt. Bei manchen Songs darf ein Spieler übrigens statt einer Gitarre den Bass bearbeiten.
Ende November kommt der Spaß in zwei Ausführungen in die Läden: Wer bereits eine Plastik-Gitarre besitzt, braucht nur noch das Spiel (ca. 40 Euro), alle anderen greifen zum Bundle aus Game und Klampfe (ca. 80 Euro). Die Preise sind noch unbestätigt.