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  • Guild Wars: Eye of the North - Quest-Details

    Wir bringen Ihnen das Entwicklertagebuch mit spannenden Infos zu den optimierten Quests.

    Eye of the North: Entwicklertagebuch Nr. 2

    Guild Wars: Eye of the North - Quest-Details Welche Quest darf's denn sein?

    Von Ben Miller. Im folgenden veröffentlichen wir das Entwicklertagebuch in voller Länge:

    Als wir Eye of the North, unsere erste echte Erweiterung für das Online-RPG Guild Wars, planten, wollten wir alles, was in der Vergangenheit bereits gut funktioniert hat, noch weiter verbessern und die Arten von Quests rauswerfen, die Spieler prinzipiell hassen. Wir wollten das Spiel auf verschiedene Arten spielbar machen, anstatt alle Spieler zu zwingen, den gleichen Weg durch das Spiel zu gehen. Also entwarfen wir neue, noch nie da gewesene Quests und Questtypen, die das Spiel für alle Spieler abwechslungsreicher machen werden. Um es mit den Worten von Graham Chapman kurz zu fassen, wir waren auf der Suche nach dem Heiligen Gral der Quests.

    Uns war bewusst, das wir mit GW:EN eine Erweiterung schaffen würden, die für Charaktere der höchsten Stufen gedacht war. Das bedeutete für uns, dass wir ein Spiel ohne Bereich für neue Spieler gestalten konnten und niemandem mehr zeigen mussten, wie das Spiel gespielt wird. Das gab uns die Gelegenheit, wirklich alles aus unseren Quests herauszuholen. Unter dieser Vorgabe spannten wir sämtliche Quest-Ressourcen ein, um sicherzustellen, dass jeder einzelne Quest dem Spieler etwas unheimlich Cooles, Neues, Anderes oder noch besser eine Kombination all dieser Eigenschaften bietet.

    Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen

    Guild Wars: Eye of the North - Quest-Details Als wir mit dem Quest-Design für Guild Wars: Eye of the North begannen, hatten wir zwei Grundsätze. Erstens: Belohnungen sind wichtig. Da der gesamte Inhalt für Charaktere der Stufe 20 konzipiert ist, wollten wir den Spielern nach Abschluss eines Quests das Gefühl vermitteln, etwas geleistet zu haben. Anders ausgedrückt wollten wir Quest-Belohnungen, die Charakteren der Stufe 20 etwas bedeuten würden. Eine der Möglichkeiten, wie wir dies erreichen wollten, war die Wiedereinführung der von Spielern am häufigsten geforderten Quest-Belohnung: Fertigkeiten. Der Abschluss von vielen Quests in GW:EN wird mit neuen Fertigkeiten belohnt, die bei zukünftigen Abenteuern ebenfalls nutzbringend eingesetzt werden können. Dies ist eine der unmittelbarsten Methoden, Spielern etwas zu geben, womit sie ihren Charakter verbessern können, und es ist uns ein Vergnügen, dieses Feature wieder ins Spiel zu bringen.

    Der andere Grundsatz, mit dem wir an die Entwicklung von GW:EN herangingen, bestand darin, dass Quests abwechslungsreich sein und Spaß machen sollten. Wir wollten Übergabequests (auch "Fedex"-Quests genannt) um jeden Preis vermeiden. Wir hängten sogar ein Schild an die Tür zum Quest-Designbereich, auf dem stand: „Für jeden Fedex-Quest landet ein Welpe auf Abaddons Teller.“ Wir wollten, dass Spieler mit den Quests in Eye of the North neue Ziele, neue Herausforderungen und neue Arten des Spielens finden.

    Wenn Spieler beispielsweise in die Gebiete der Norn, der Asura und der Zwerge vordringen, werden sie feststellen, dass die Einheimischen einander in Geschicklichkeitsspielen bekämpfen und sie dann selbst zur Teilnahme an diesen Spielen eingeladen. Im Land der Norn hat Magni der Bison, einer der größten Helden in der Geschichte seines Volkes, ein Kampfturnier ins Leben gerufen, in dem Spieler nicht nur gegen einige der berühmtesten Krieger der Norn, sondern auch gegen die größten Helden (und Schurken) in der Geschichte der Welt antreten können. Schlagen sie sich wacker, haben sie die Chance, mit Magni persönlich in den Ring zu steigen und herauszufinden, ob sie das Zeug dazu haben, den ungeschlagenen Champion des Nordens zu bezwingen. Wer weiß, vielleicht schaffen sie es sogar, ein paar ihrer bezwungenen Gegner zur Teilnahme an zukünftigen Quests zu überreden.

    Die etwas intellektueller veranlagten Asura haben ein Spiel namens Polymock entwickelt, das sie Besuchern gern beibringen (vorausgesetzt, sie schaffen es, den griesgrämigen Polymock-Meister davon zu überzeugen, dass ihr mickriges menschliches Gehirn die Feinheiten des Spiels wirklich verarbeiten kann). Bei diesem Spiel geht es darum, mit vorsichtig ausgewählten Spielsteinen gegen die eines einzelnen Gegners anzutreten. Ein Sieg könnte den Erwerb neuer Spielsteine für zukünftige Polymock-Spiele bedeuten. Eine Niederlage hingegen birgt die Gefahr, dass der Spieler zum Gespött einer ganzen Reihe (hauptsächlich) asurischer Polymock-Spieler wird.

    Spieler, denen eher nach Zwergen-Boxkämpfen zumute ist, sollten sich an Kilroy Steinsipp halten, der in die Fernen Zittergipfel gekommen ist, um seine alten Schulden zu begleichen. Faustschläge und Aufwärtshaken, in einem Kombohagel eingesetzt, sind an der Tagesordnung, wenn sich der Spieler an Kilroys Seite seinen Weg durch den Boxring prügelt und unterwegs Schulden eintreibt. Doch dies ist nicht der einzige Ort für Faustkämpfe. Wie wäre es wohl, mit nichts als eisernen Fäusten gegen einen Zerstörer anzutreten?

    Diese Spiele bringen einen weiteren Bestandteil der Guild Wars-Geschichte ins Spiel: den Spaß, den Spieler an den Minispielen der jährlichen Festivals haben. . . mit dem Unterschied, dass diese Spiele das ganze Jahr über gespielt werden können.

    Wer ist der Questgeber?

    Guild Wars: Eye of the North - Quest-Details Eine weitere wichtige Neuerung in Guild Wars: Eye of the North war das Verbinden nahezu aller Quests außerhalb der Hauptgeschichte mit einer der Gruppen aus den Ländern des Nordens. Das Abschließen dieser optionalen Quests bringt einem Spieler nicht nur Erfahrung, Gegenstände, Fertigkeiten und Gold, sondern außerdem eine Verbesserung seines Rufs bei dieser Gruppe. Es ist zwar nicht zwingend, der Hauptgeschichte des Spiels zu folgen, doch bringt dies Vorteile, da dadurch das Wohlwollen der Zwerge, Norn und Asura errungen werden kann. Alle drei Spezies verfügen über besondere Fertigkeiten, die sie vorsichtig hüten und nur an jene weitergeben, denen sie trauen. Durch einen besseren Ruf erhöht sich auch die Effizienz dieser Fertigkeiten für den Spieler.

    Quests sind jedoch nur eine Methode, mit der der Ruf bei den verschiedenen Gruppen verbessert werden kann. Auch die Teilnahme an den oben erwähnten Kampfspielen und das Erledigen von Aufgaben, die einer bestimmten Gruppe am Herzen liegen, führen zu diesem Ergebnis. Diese Aufgaben sprengen den Rahmen einfacher Quests und umfassen möglicherweise Dinge wie das Töten bestimmter „Bosse“, die in dem Gebiet Probleme bereiten, oder vielleicht das Lösen komplizierter Probleme, wie das Entziffern von Schlachtplänen der Charr. So gut wie jede Handlung hat Einfluss auf den Ruf, den Spieler bei den verschiedenen Gruppen, die die Länder in Guild Wars: Eye of the North bewohnen, erringen.

    Die Wiederbelebung des Dungeon

    Während des Vordringens in die Tiefen der 18 mehrstufigen Dungeons, die wir für Eye of the North geschaffen haben, gibt es weitere Gelegenheiten zum Ausbau des Rufes, da weiterhin Quests für die verschiedenen Gruppen abgeschlossen werden können. In einigen Dungeons befinden sich sogar für das Überleben dieser Gruppen wichtige Gegenstände. Durch fleißiges Sammeln dieser Gegenstände kann der Ruf des Spielers ebenfalls verbessert werden.
    Im ersten Entwicklertagebuch haben wir viel zum Thema Dungeons gesagt, ich möchte aber noch ein paar Punkte im Zusammenhang mit Dungeon-Quests anschneiden. Wenn man einen Dungeon betritt und einen Quest beginnt, tappt man nicht im Dunkeln. Den Spielern werden genau die gleichen Werkzeuge zur Verfügung stehen, die sie auch schon über der Erde hatten. Seit der Erschaffung des Hochofens der Betrübnis haben wir viel gelernt und mit GW:EN ein noch viel besseres Dungeon-Erlebnis geschaffen. So enthüllt zum Beispiel die Missionskarte (auch "U-Karte") durch das Betreten und Erforschen neuer Bereiche immer größere Gebiete. Dadurch ist jederzeit klar, wo man sich gerade befindet bzw. wo man hinmöchte.

    Guild Wars-Spieler, die schon am sehr beliebten Hochofen der Betrübnis ihren Spaß hatten, können sich auf ein ähnlich dynamisches Spielerlebnis freuen - jeder GW:EN-Dungeon wird von einzigartigen Monstern und NSCs bevölkert, die alle ihre eigenen Geschichten zu erzählen haben. Wie bei allen Quests in Eye of the North haben wir die Grenzen des RPG-Spiels auch in den Tiefen stark erweitert. Jeder Dungeon erzählt seine eigene Geschichte, die durch seine Erforschung, die Interaktion mit seinen Bewohnern, das Bestreiten von Herausforderungen und den Erhalt von einzigartigen Belohnungen transparent wird.

    Und was hab' ich davon?

    Guild Wars: Eye of the North - Quest-Details In der Vergangenheit versuchten viele Guild Wars-Spieler, die Geschichtsmissionen so geradlinig wie möglich durchzuspielen, um schnellstmöglich zum Ende des Spiels zu gelangen. Dieser Spielstil hat natürlich seine Daseinsberechtigung, aber wir möchten auch jene Spieler belohnen, die sich die Zeit nehmen, die Spielwelt zu erforschen und daran ihren Spaß haben. Dies ist einer der Gründe für die Einführung reiner PvE-Fertigkeiten, die in Eye of the North ihr Debüt feiern werden.

    Diese Fertigkeiten werden nur im Rollenspiel-Teil des Spiels verfügbar sein und können im PvP nicht verwendet werden. Die meisten Fertigkeiten sind an eine der Gruppen gebunden, bei denen man sich Ruhm verdienen kann. Man erwirbt diese Fertigkeiten, indem man sie in Quests lernt oder sich mit einer Gruppe anfreundet. Sie stehen in direktem Zusammenhang damit, was der Spieler gerade macht, und geben Spielern, die Spaß am Entdecken der gesamten Spielwelt haben, ein tieferes Verständnis für die Kultur der verschiedenen Gruppen sowie eine größere Vielfalt in der Art und Weise, wie sie ihre Ziele erreichen.

    Wir haben dabei natürlich sorgfältig auf die Balance geachtet und wollten auf jeden Fall verhindern, dass diese Fertigkeiten das Gleichgewicht des Spiels stören und Spieler quasi dazu zwingen, sich bestimmte „rep skills“ anzueignen, nur um das Spiel oder einen bestimmten Quest abschließen zu können. Es ist nicht unsere Absicht, Spielern bestimmte Builds aufzuerlegen. Wir versuchen einfach nur, mehr Wahlmöglichkeiten zur Herangehensweise an das Spiel zu bieten, ohne dabei das PvP durch einen Zustrom neuer Fertigkeiten aus dem Gleichgewicht zu bringen. Das Hauptziel des Spiels soll auch weiterhin die Freude am Spielen, am Erforschen, an den Nebenquests und all den Goodies sein, die die neue Spielwelt für die Spieler bereithält.

    Immer der Nase nach

    Und natürlich wäre kein Guild Wars-Spiel ohne eine Hauptgeschichte, die das gesamte Spiel durchzieht, komplett. Eine Reihe von Quests, die die Hauptgeschichte von Eye of the North vom Anfang bis zum Ende erzählen, erwartet die Spieler. Außerdem wird es auch einige Nebenhandlungen geben. Indem wir eine große Zahl von Nebenquests, Dungeon-Quests und Events anbieten, hoffen wir, dass wir Spieler dazu anstacheln können, ihre Reise durch das Spiel mit ein paar Umwegen noch aufregender zu gestalten.

    Und selbst wenn sie sich ziemlich weit von der Hauptgeschichte entfernen, besteht kein Grund zur Sorge, dass sie den roten Faden verlieren. Wir versorgen Spieler im Verlauf des gesamten Spiels mit genügend Hinweisen, die ihnen den Weg zum Ziel zeigen werden. Es wird also immer einen „Wegweiser“ geben, der zurück zur Hauptgeschichte zeigt, aber wenn man sich gerade in einem Faustkampf mit Kilroy amüsiert, kann dieses Vergnügen beliebig lange ausgekostet werden. Die Hauptgeschichte wartet sozusagen geduldig, bis der Spieler ihr wieder seine Aufmerksamkeit schenken möchte.
    Unser Motto für diesen Entwicklungszyklus war: „Spielt wie ihr wollt, wann ihr wollt und mit wem ihr wollt.“ Im Lauf der Zeit haben wir ein gutes Gefühl dafür entwickelt, wie viel Zeit Spieler im Spiel verbringen, also bieten wir Quests für alle Spielertypen an, vom Gelegenheitsspieler bis zum Hardcore-Zocker. Außerdem haben wir Inhalte erschaffen, die sowohl im Alleingang als auch mit einer Gruppe Spaß machen. Wir wollten erreichen, dass es jedes Mal, wenn man sich ins Spiel einloggt, etwas zu tun gibt - ganz gleich, wie viel Zeit man investieren will oder kann.

    Die Welt von GW:EN lebt und es gibt dort immer etwas zu tun. Egal, ob man nun lieber mit seinen Helden oder mit Freunden aus Fleisch und Blut spielt, bei den Quests gibt es etwas für jeden Geschmack: vom Freischalten von Norn-Turnierhelden bis zur Entdeckung des verlorenen Polymock-Stücks, das jahrhundertelang kein Asura zu Gesicht bekommen hat, von der Erforschung von Dungeons, die dem Hochofen der Betrübnis Konkurrenz machen, bis zur Enthüllung des Geheimnisses hinter den großen Erdbeben, die Tyria plagen ... wir sind uns ziemlich sicher, dass wir die aufregendsten Quests erschaffen haben, die es jemals in Guild Wars zu spielen gab.

  • Guild Wars: Eye of the North
    Guild Wars: Eye of the North
    Publisher
    NCSoft
    Developer
    Arena Net
    Release
    31.08.2007

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

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Guild Wars: Eye of the North
Guild Wars: Eye of the North - Quest-Details
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http://www.gamesaktuell.de/Guild-Wars-Eye-of-the-North-Spiel-4894/Specials/Guild-Wars-Eye-of-the-North-Quest-Details-726180/
22.06.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2007/06/guild_wars_eye_of_the_north_quest_feature_2.jpg
specials