Rockstar Games: Aufstand der Ehefrauen - Update: Stellungnahme von Rockstar
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Update: Bisher steht eine öffentliche Stellungnahme seitens Rockstar noch aus, auf kotaku.com ist nun aber eine interne E-Mail aufgetaucht, die sich an unzufriedene Arbeitnehmer bei Rockstar San Diego richtet. Hier die interne E-Mail in voller Länge, die bisherigen Infos und den Original-Brief der Ehefrauen findet ihr unterhalb.
Dear Rockstar San Diego
No doubt you are all aware of the comments made on Gamasutra regarding some internal dynamics at the studio and some people's dissatisfaction with the environment. We take issues related to working conditions extremely seriously and will look to address any genuine concerns immediately.
It's been a challenging few years, and a tough last few months as the game moves towards completion, but the final product of all that incredible effort is on the verge of finally being received by the public: the stellar game that is Red Dead Redemption, a game of which you all should be justifiably proud and which you should be excited to see come to market.
We do not agree with the allegations in the Gamasutra post (e.g. there has been no reduction in health benefits or ancillary benefits and perks (such as free dinners and massages etc), wage increases across the studio have kept track with cost of living increases, and anyone who feels they have been overlooked for a bonus for a game they worked on please contact HR to discuss as soon as possible). Nevertheless, we do know that the team is working very hard right now, and we care deeply about the physical health and mental well-being of every single person on our team. We are committed to working through any issues anyone at the studio may have, and to providing support wherever possible. Please, if you have concerns, discuss them with Sarah Shafer or with Rob Spampinato who heads up HR for the whole of Rockstar and who will be on-site in the studio for the next few days (Rob is sitting in the "new york" office). If you would prefer to speak to someone in confidence outside of Rockstar, please contact Chris Casazza, who oversees HR for Take Two.
Red Dead Redemption is rightly one of the most anticipated games of 2010, and we're incredibly proud of the entire team for the truly outstanding work that's gone into making this remarkable game as good as it is. Here's hoping we can give this game the reception it deserves this April.
Quelle: Kotaku
Ursprüngliche Meldung: Einige Ehefrauen von Programmierern, die bei Rockstar an Perlen wie GTA IV und Red Dead Redemption arbeiten, haben einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie die schlechten Arbeitsbedingungen ihrer Männer anprangern. In dem Schreiben beklagen sich die Frauen darüber, dass ihre Männer dazu genötigt werden zwölf bis 16 Stunden am Tag zu arbeiten und Arbeit am Wochenende völlig normal sei. Wer sich darüber beschweren würde, müsste um seinen Job fürchten. Deswegen versuchen die Frauen der Rockstar-Mitarbeiter nun auf diesem Wege auf die sehr problematische Situation aufmerksam zu machen, die ihre Familien belastet.
Die Originalversion des Briefs findet ihr hier.
Eure Meinungen dazu?
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Der Sarkasmus war sehr eindeutig.
Ist iwie unmodern geworden...leider. :(
Wieso denn Einfühlungsvermögen, wenn's mit dem Ellbogen auch geht?
Altenpfleger ist diesbezüglich auch ein harter Job - Meine Mutter hat das mal zwei Jahre gemacht. Ich hab währenddessen zeitweise wirklich allein gelebt. Einkaufen hab ich gemacht, Essen, eigentlich fast alles. Natürlich nicht immer, nein. Aber ich kann die Ehefrauen dort doch einigermaßen verstehen.
Zum Thema: Ich kann nachvollziehen, dass es gerade vor Release eines Spiels verdammt stressig wird. Hat man doch auch beim vorletzten Cynamitepodcast gehört -> Simon war die Nacht über in der Redaktion. Dass die Mitarbeiter dann schon mal Überstunden machen müssen, ist verständlich. Aber doch nicht so. Ich würd da auch allmählich heiß laufen. Den halben Tag in der Arbeit zu sitzen und eine Familie zuhause haben? Na danke, da würd ich aber eine fette Gehaltserhöhung fordern. Aber auf Dauer ist das auch keine Lösung. Bei einem Spiel ginge das noch. Wenn es nun wirklich etwas wird, in das derbst hohe Erwartungen gesteckt werden. Aber wenn das bei jedem Spiel so ist. Jedes Jahr? Mich wundert, dass die Mitarbeiter noch still halten. Klar könnten sie gefeuert werden, aber das sind keine Zustände. Ich würde das nicht akzeptieren. Obwohl mir die Konsequenzen, die dann folgen könnten und unweigerlich auch werden, klar sind. Das ist für mich Erpressung. Mehr nicht. Hundsgemeine Erpressung.
Wenn sich nun fast alle Mitarbeiter gleichzeitig melden würden, könnte das schon was bewegen. Rockstar könnte die alle einfach nicht feuern. Die kennen sich mit den Spielen aus. Die Herren dort haben Erfahrung. Wenn dann plötzlich andere kommen, egal ob aus dem Spielesektor oder nicht, müssten sich die einarbeiten.
Wieso sind eigentlich die Leute am "Tag der Arbeit" auf die Straße gegangen? Dass es (viele) Jahre später wieder so wird? Pff...
Insofern bin ich ganz froh, mal wieder arbeitslos zu sein. Man hat zwar viel weniger Geld, aber das Leben an sich kann viel entspannter sein. Ich mache mich da auch nicht so verrückt, weil ich bereits wieder einen guten Job in Aussicht habe. Bis dahin genieße ich das Leben.
Softwareentwickler stehen dem wohl in ähnlicher Relation gegenüber. Da kann man Rockstar eigentlich nur als Ausbeuter bezeichnen. Das ist im Pflegebereich (oder vielen anderen Dienstleistungsberufen) ganz ähnlich.
Ist iwie unmodern geworden...leider.