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Grand Theft Auto 3 (PC)

Release:
24.05.2002
Genre:
Action
Publisher:
Take-Two Interactive

Grand Theft Auto 3

01.08.2005 00:00 Uhr
|
Neu
|
Der Sprung in die dritte Dimension: Vor drei Jahren verabschiedete sich GTA von der klassischen Vogelperspektive und schickte Sie im beeindruckend realistischen Hexenkessel Liberty City auf Raubzug aus.

GTA: wie alles begann ... Nein, Moment! Vielleicht doch lieber: »Wie alles endete«? Also, noch mal ganz langsam und von vorne. Technisch stellt GTA 3 den Beginn der aktuellen Grand Theft Auto-Trilogie dar. Das Spiel eröffnete 2002 den Reigen der 3D-GTA-Titel, der im letzten Monat mit San Andreas seinen krönenden Abschluss fand. Inhaltlich ist die Sache komplizierter: Während GTA 3 im Jahr 2001 spielte, versetzte uns Nachfolger Vice City zurück in die 80er-Jahre. In San Andreas schließlich wurde die Uhr ein Stück vorgedreht, CJs interaktive Biografie war in den frühen 90ern angesiedelt.

Das wäre eigentlich nicht so wichtig, doch die Entwickler haben konsequent die drei Teile über Nebencharaktere und Story miteinander verknüpft. Gleich im Intro von GTA 3 erwartet uns das erste Déjà Vu. Unser Held -- damals namenlos, heute wissen wir, dass er Claude heißt -- wird nach einem Banküberfall von seiner Freundin über den Haufen geballert. Wie und warum sich die beiden an der Westküste kennen gelernt haben, erzählt eine Zwischensequenz in GTA San Andreas.

Gangster-Meilenstein


Spielerisch orientiert sich GTA 3 eng an seinen 2D-Vorgängern und setzt gleichzeitig die Standards, die noch in San Andreas gelten. Unser schweigsamer Held beginnt als Kleinkrimineller und arbeitet sich durch die Erledigung von Aufträgen nach oben. Wir erhalten von Gangoberhäuptern gut 70 Missionen, die auch die Story vorantreiben. Die Aufgaben sind dabei ebenso hart wie abwechslungsreich: Vom Auftragsmord über Geschicklichkeitsübungen bis hin zu komplexen Attentaten unter Zeitdruck ist alles dabei, was das Gangsterherz begehrt. Zusätzlich bietet bereits GTA 3 viele der Nebenmissionen, mit denen wir uns auch in Vice City oder San Andreas die Zeit vertreiben.

Bleihaltige Argumente


Ein waschechter Gangster braucht manchmal mehr als seine Fäuste, um sich der Konkurrenz oder der Polizei zu erwehren. Vom Baseballschläger über die Uzi bis hin zum Raketenwerfer war in Claudes Arsenal schon in Teil drei alles enthalten, was den GTA-Waffenfreak in Entzücken versetzt. Wie üblich sollten wir beim Einsatz unserer Friedensstifter aber vorsichtig sein, da die Polizei es gar nicht gerne sieht, wenn wir auf offener Straße Passanten meucheln. Sobald wir das Gesetz brechen -- und das passiert in GTA ganz schnell -- erhalten wir einen von maximal sechs Fahndungssternen. Bei weiteren Straftaten erhöht sich der Fahndungslevel, und die Polizei jagt Claude immer hartnäckiger durch Liberty City.

GTA 3 war ganz schön schwierig. Während wir etwa in San Andreas unseren Fahndungslevel durch Speichern auf Null setzen können, klappt das in GTA 3 noch nicht. Gespeichert wird aber auch hier nur im Gangster-Versteck. Ebenfalls alte GTA-Tradition: Das Sichern stellt die Uhr um sechs Stunden vor und funktioniert nicht, wenn wir uns gerade auf einer Mission befinden.

Sascha Gliss

   
Sascha Gliss
Oldie but Goldie zum Schnapperpreis
Auch nach drei Jahren hat das erste GTA in 3D nichts von seinem Charme eingebüßt. Klar: Verglichen mit San Andreas ist Liberty City eher ein Dorf, und der triste »grau in grau«-Look lässt mich mit Wehmut ans quietschbunte Vice Ciy denken. Als Budget-Titel allerdings steht der Opa noch locker seinen Mann, und wer die spielübergreifende Story in ihrer ganzen Pracht genießen will, kommt um Teil drei nicht herum. Wirklich alt wirkt das Spiel nur, wenn ich -- aus San Andreas kommend -- plötzlich auf zahlreiche Features verzichten muss. Die eingebaute Übersichtkarte und die beim Autofahren frei drehbare Kamera etwa habe ich bei meiner Rückkehr nach Liberty City schmerzlich vermisst.
   
Gast

01.08.2005 00:00 Uhr
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Dein Kommentar
Mitglied
Bewertung: 0
05.05.2009 14:59 Uhr
naja, geht so..

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