Jetzt im Handel - hier der Test! Gran Turismo PSP ist seit 2004 angekündigt. Jetzt ist es endlich soweit: Hier ist unsere Review von Gran Turismo PSP!
Kleines Ärgernis
Quelle: Sony
Gran Turismo PSP (4)
Gewinnt ihr das Rennen, schaltet ihr den nächsthöheren Schwierigkeitsgrad frei und dürft es gegen bessere KI-Kontrahenten erneut probieren. Ärgerlich: Die Stärke der Gegner passt sich auch eurer Fahrzeugwahl an. Im selben Schwierigkeitsgrad könnt ihr es also mit richtig schnellen Gegnern oder mit lahmen Krücken zu tun haben – abhängig von der Wahl eures Fahrzeugs. Die Entwickler haben sich sicherlich etwas dabei gedacht, wollten die Rennen dadurch spannender gestaltet. Letztlich fehlt dadurch aber der motivierende Faktor, durch ein neues, schnelleres Auto seine Gewinnchancen zu erhöhen.
Diverse Optionen lassen euch die Rennen variieren. So könnt ihr u.a. die Rundenzahl von 1 bis 99 justieren oder das Tuning übernehmen (oder per Schnelltuning diese Aufgabe dem Spiel überlassen). Natürlich dürft ihr zwischen automatischer und manueller Gangschaltung wählen, die Art der Reifen bestimmen und Fahrhilfen wie die Traktionskontrolle (TKS) oder die aktive Stabilitätskontrolle (ASK) zuschalten. Auch das Verhältnis von Drehmoment und Höchstleistung lässt sich verändern. Interessant ist die Einstellung „Fahrphysik“, unter der ihr aus einem standardmäßig realistisches ein sehr realistisches Rennspiel machen könnt.
Steuerung und Fahrverhalten erinnern an Gran Turismo 4 – die letzte Folge für die PlayStation 2. Auch auf der PSP ist Gran Turismo eine reinrassige Simulation, die zwar durch Fahrhilfen Einsteigern das Leben leicht macht, aber schnell fahrerisches Können voraussetzt – welches man sich freilich bei den beschriebenen Fahrherausforderungen aneignen sollte. Auch Details wie die Auswirkung von Windschattenfahren beim Überholen wurden implementiert.
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