Jetzt im Handel - hier der Test! Gran Turismo PSP ist seit 2004 angekündigt. Jetzt ist es endlich soweit: Hier ist unsere Review von Gran Turismo PSP!
Spielspaß-Häppchen
Quelle: Sony
Gran Turismo PSP (2)
Schnell fällt auf, dass Polyphony Digital bei der PSP-Version von Gran Turismo eher auf kurze Spielhäppchen denn auf 24-Stunden-Rennen setzt, was bei einer mobilen Spielkonsole ja Sinn macht. Das beginnt bei den über 50 Fahrherausforderungen, die zwischen zehn Sekunden und einer Minute dauern. Von den Grundlagen des Fahrens über das Meistern schwieriger Situationen bis zum optimalen Überholen von Gegnern wird euch alles anschaulich nähergebracht. Natürlich müsst ihr dabei gehörig Gas geben, um eine Gold-, Silber- oder Bronzemedialle abzustauben. Eine deutsche Sprecherin liefert dabei sinnvolle Tipps.
Auch die Rennen sind eher von kurzer Dauer, zumindest standardmäßig, denn nach einer Runde seht ihr schon die Ziellinie. Allerdings sind auch Rennen mit bis zu 99 Runden möglich, einfach einstellen.
Apropos Rennen: Es gibt drei Wettkampf-Varianten: Beim Zeit-Rennen dreht ihr Runde um Runde auf der Jagd nach der Bestzeit, die dann als neuerlicher Ansporn als Ghost-Fahrzeug eingeblendet wird.
Anspruchsvoller sind Drift-Rennen: Hier gilt es, die längsten Drifts hinzulegen und dafür Punkte zu kassieren, ohne freilich gegen die Streckenbegrenzung zu schlittern. Hierbei werden im „Sektion“-Modus nur bestimmte Abschnitte, im Gesamtstreckenmodus dagegen alle Streckenbereiche bewertet. Hier spielen die Fahrzeugwahl sowie das Setting eine wichtige Rolle, um die Karre auch schön ins Schlittern zu bekommen.
Quelle: Sony
Gran Turismo PSP (3)
Sowohl beim Zeit- als auch beim Drift-Rennen geht es darum, den jeweiligen Highscore zu knacken. Motivierende Zielvorgaben wie bei den Fahrherausforderungen fehlen hier leider. Immerhin könnt ihr hier Credits ergattern – zu dieser Gran-Turismo-Spielwertung kommen wir später noch.
Jetzt sprechen wir erst mal über das Herzstück eines jeden Rennspiels: Den Karriere-Modus. Einen „richtigen“ Karriere-Modus hat sich Polyphony Digital leider gespart, stattdessen fahrt ihr die 45 implementierten Strecken in beliebiger Reihenfolge und versucht auf jeder Piste, euch gegen drei KI-Kontrahenten durchzusetzen. Diese verhalten sich durchaus realistisch und machen auch mal Fahrfehler, allerdings sehr selten.
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