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  • God of War

    Kratos hat endlich auch den Weg nach Deutschland gefunden. Helft ihm, sich zu rächen!

    K ratos ist mächtig wütend: Ares, der griechische Gott des Krieges, hat ihn hintergangen. Der gestählte Spartaner begibt sich also auf einen gnadenlosen Rachefeldzug mit nur einem Ziel: den "God of War" zu töten. Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, ein nicht gerade leichtes Unterfangen.

    Zum Glück begleiten zwei gute Freunde den Hünen mit den roten Tattoos und der kreidebleichen Haut auf seinem Rachetrip: gezackte Klingen, die mit langen Ketten an seinen Armen befestigt sind und eine enorme Reichweite haben. Mit ihnen kann Kratos unglaublich viele Angriffe und Kombo-Moves entfesseln. Selbst wenn er mit den Chaosklingen einfach nur wild um sich prügelt, holt er immer noch dutzendweise Gegner von den Beinen. Das sieht klasse aus und macht mächtig Laune.

    INTUITIVES KAMPFSYSTEM

    Die Steuerung ist einfach und direkt: Mit dem linken Analog-Stick steuert ihr euren Helden, ein Button löst den schnellen Angriff aus, einer den starken Angriff und einer den Griff. Die letzte Symboltaste lässt Kratos über Gegner und Objekte hinwegspringen. Zudem könnt ihr blocken und mit dem rechten Analog-Stick ausweichen.

    Verschiedene Spezialangriffe gelingen euch durch Tastenkombinationen. Die sind manchmal auch nötig, um Feinde überhaupt verletzen zu können. Habt ihr euch einen Gegner gegriffen, könnt ihr zudem aus drei verschiedenen Aktionen wählen. Dank dieser vielen Möglichkeiten laufen die Kämpfe immer wieder erfrischend anders ab.

    Später werden Kratos' Angriffsvarianten sogar noch zahlreicher! Mit roten Orbs, die ihr für das Töten von Gegnern bekommt, steigert ihr eure Fähigkeiten. Investiert ihr Orbs in die Chaosklingen, steigt der Schaden, den sie anrichten, und ihr lernt neue, abgefahrene Moves. Kratos kann seine Gegner dann in die Luft schleudern und sie dort weiter beharken -- mit neuen Spezialangriffen, versteht sich.

    Ein Hinweis am Rande: Macht's euch nicht zu einfach! Der leichte Schwierigkeitsgrad ist wirklich Kindergeburtstag. Ihr solltet mindestens auf "normal" spielen, denn nur so lernt ihr alle Attacken zu nutzen und bekommt die genialen Animationen bei den verschiedenen Angriffen zu sehen. Auf "leicht" ist Tastenhämmern leider oft ausreichend, um alle Herausforderungen zu bestehen.

    GÖTTLICHE UNTERSTÜTZUNG

    Egal wie mächtig die Chaosklingen sind, kalter Stahl alleine ist nicht immer genug. Zum Glück haben die Herrscher des Olymps auch selbst Interesse daran, Ares seine Grenzen aufzuzeigen. Deswegen verleihen sie dem Spartaner immer neue Kräfte, die er gegen seine Feinde einsetzen kann (siehe Kasten S.64). Auch diese magischen Fähigkeiten könnt ihr mit roten Orbs aufwerten und so noch mächtiger und wirkungsvoller machen.

    Die Gunst der Götter ist euch also gewiss! Aber freut euch nicht zu früh, denn Kratos' Feinde sind manchmal alles andere als Kanonenfutter. Sony hat tief in der Griechenland-Grabbelkiste gewühlt und allerlei mythisches Viehzeug ausgegraben. Die Minotauren, Zyklopen und Gorgonen sind schon ein anderes Kaliber als die untoten Soldaten, die Ares nach Athen schickt. Bestimmte Monster könnt ihr mit einem Minigame erledigen, wenn sie schon angeschlagen sind. Versohlt ihr diesen Kreaturen einfach nur den Hintern, bekommt ihr nichts weiter als ein paar rote Orbs. Macht ihr eure Sache aber gut, winken zusätzlich Lebens- oder Magie-Orbs (grüne bzw. blaue). Bei den verschiedenen Spielchen müsst ihr entweder die richtigen Knöpfe drücken (etwa bei den Zyklopen), Kreisbewegungen mit dem Analog-Stick nachmachen (Medusa) oder schnell auf die Tasten hämmern (Minotauren).

    So genial das Kampfsystem auch ist, wenn man ständig nur kloppen müsste, könnte "God of War" doch recht schnell eintönig werden. Doch glücklicherweise seid ihr nicht nur zu Fuß unterwegs. Mal kraxelt ihr an steilen Felswänden entlang, mal hangelt ihr euch an Seilen über tiefe Schluchten oder ihr schwimmt durch die nassen Tiefen von Pandoras Tempel. Das sieht immer gut aus, verläuft fast genauso actionreich wie die normalen Kämpfe und sorgt für die nötige Abwechslung.

    Eure grauen Zellen werden ebenfalls gefordert: Komplexe Rätsel und Geschicklichkeitseinlagen stellen euch in regelmäßigen Abständen auf die Probe. Die Rätsel sind stets fordernd, aber nie zu schwer. Nur die Geschicklichkeitspassagen können an manchen Stellen nerven. Doch weil man einfach immer weiterspielen will, steht man auch die frustigste Prüfung durch.

    ZEITREISE IN DIE ANTIKE

    Auch wenn's die Entwickler mit der Mythologie nicht ganz so genau genommen haben -- die antike Atmosphäre des Spiels kommt wirklich super rüber: Ihr sprecht mit den Göttern, besucht das alte Athen und steigt sogar in die Tiefen des Hades hinab. Man hat einfach auf alles höchste Sorgfalt verwendet. Das Area-Design, die fantastischen Texturen und die atmosphärisch dichten Umgebungsgeräusche fügen sich zu einem gelungenen Ganzen zusammen und erwecken das alte Griechenland vor euren Augen zum Leben.

    Der geniale, filmreife Soundtrack mit seinen orchestralen Arrangements und melancholischen, getragenen Stücken trägt dazu ebenso viel bei wie die perfekte Kamera. Blickwinkel und Kamerafahrten sind wegweisend: So gut wurde bislang kein anderes Spiel in Szene gesetzt. Was das gesamte Design angeht, besitzt "God of War" absolute Referenzklasse und zeigt, wie Action-Adventures heutzutage aussehen sollten.

    Sex & Violence -- dieses Konzept geht bei Sonys Geniestreich absolut auf. Abgesehen von dem adretten Orakel von Athen und einem Sex-Minigame ziemlich am Anfang steht allerdings die Gewalt im Vordergrund. Kratos ist ein wütender, bösartiger Racheengel, bei dessen Raserei auf dem Bildschirm richtig die Fetzen fliegen. Blutfontänen spritzen meterhoch aus den Opfern, der "Held" reißt Harpyien die Flügel aus und rammt Zyklopen die Klingen ins Auge.

    Auch die armen Athener sind nicht vor Kratos' Tobsucht sicher und geben bei ihrem Ableben zudem grüne Orbs frei, was wohl ehemals für die Zurückhaltung der USK gesorgt hat. Kratos ist kein strahlender Heroe, sondern ein rachebesessener Schlächter mit einer dunklen Vergangenheit. Trotzdem findet man ihn irgendwann sympathisch. Das liegt vor allem daran, dass die Vorgeschichte des Spartaners nach und nach in ästhetisch einzigartigen Cutscenes aufgerollt wird. Tief drin in dem rasenden Monster verbirgt sich eine verletzte Seele, deren Hass man nachvollziehen kann.

    Und noch eine gute Nachricht zum Schluss: Die deutsche Synchro ist erstklassig. Ihr könnt also beruhigt zur hiesigen Version greifen. Bis zum Release von "God of War II" (siehe Kasten) wünschen wir euch nun viel Spaß mit dem besten Action-Adventure, das es je gab! AB

    God of War (PS2)

    Spielspaß
    9,5 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Erstklassiger Soundtrack
    Atemberaubende Schauplätze
    Packend erzählte Story
    Perfekte Kameraführung
    Massenhaft Extras
    Irres Repertoire an Moves und magischen Fähigkeiten
  • God of War
    God of War
    Release
    22.06.2005

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God of War
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http://www.gamesaktuell.de/God-of-War-Spiel-4091/Tests/God-of-War-718305/
01.07.2006
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/07/final_gow_pack_uskeps.jpg
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