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  • God of War: Ascension - Leser-Test von Phuindrad

    Hallo, Fans deftiger Actionkost! Der wohl bekannteste Spartaner der Videospielgeschichte stellt sich in diesem Test den Schrecken seiner Taten. Aufs neue. Vorhang auf zum neuesten Teil der beliebten God of War-Reihe. Es ist nicht das erwartete Sequel von Teil 3, sondern ein Prequel von Chains of Olympus.

    STORY

    In der ersten Sequenz erfährt der Spieler von der Geburt der Furien aus dem Kriegswahn der Protogonoi und das diese all jene verfolgen die einen Bluteid zu brechen gesuchen, den Eid mit einem Gott. Der erste Eidbrecher war der Hektakoncheire Aegaeon welcher den Eid zu Zeus schwor und doch bald danach brach, die Furien wurden seiner habhaft und folterten ihn gnadenlos um ihn als Mahnung aller zu sehen die ihrerseits ihren Eid brechen wollen...

    Das ganze spielt einige Zeit vor dem genannten Chains of Olympus, der Mord an Kratos Familie der dazu führte das Kratos seinen Bund zu Ares nicht mehr erfüllen konnte war noch nicht lange vergangen.
    Der jüngere Kratos wird daraufhin von den Furien verfolgt, das Spiel beginnt in einem seltsamen Gefängniss. Die
    Furie Megara ist gerade dabei den Spartaner zu foltern als diese eine Gelegenheit nutzen kann um zu entkommen. Man beginnt sein Abenteuer in diesem Zeitstrang und versucht aus dem Gefängniss der Eidbrecher zu entkommen, feststellend das dies der Hundertarmige ist aus dessen Fleisch und Knochen es besteht. Das Endziel dieses Erzählstranges ist es die zu töten die den Bund mit Ares wahren wollen.

    Ab einem gewissen Punkt spielt man in der Zeit inder Kratos noch nicht von den Furien gefangen genommen wurde und versucht seinem Bund zum Kriegsgott endgültig zu brechen. Diese Vergangenen Abschnitte sind keine Zwischensequenzen und ziehen sich recht lange hin, sodass man an deren Ende kaum mehr weiß wo man auf der jetzigen Zeitebene stehen blieb. Dieser Erzählstilwechsel zwischen Jetzt und Damals ist ziemlich verwirrend und manchmal vergisst man was man eigentlich tun will, was einigen Leerlauf zur folge hat.

    GRAFIK

    Über jeden Zweifel erhaben. Kurz und Prägnant. Jede Textur ist absolut beeindruckend, ob es glitzernde gefrorene Wasserfälle sind, Die Schuppenbedeckte Haut eines geifernden Zyklopen, die Gewaltigen Außenareale oder die blasse Haut Kratos'alles erstrahlt in Hochglanzoptik. Wobei man seit dem ersten God of War eigentlich nie etwas anderes erwartet hat. Jedoch ist hier zu bemerken das hier dies zum Preis einer relativ statischen Kameraführung geschehen ist, manchmal zoomt die Kamera so weit heraus das man Kratos kaum noch erkennen kann und so Schlag um Schlag der Gegnerhorden einstecken muss, was doch zu einigem Frust führen kann.

    SOUND

    Wie die Grafik ist auch dies erneut absolut gelungen. Ob es der epische Klang der Hintergrundmusik ist, oder die Laute der Gegner wenn man diese bekämpft, alles ist so wie man es gewöhnt ist. Aber auch hier gibt es etwas zu bemängeln. Kratos hat eine neue Stimme, welche nun gar nicht zu seinem Alter passen mag. Denn hier klingt der Käsebleiche Spartaner deutlich älter als in den späteren Teilen. Diese Stimme ist zwar gut, aber man muss sich erst gewöhnen.

    KRATOS

    Zum Zeitpunkt an dem God of War Ascension spielt, ist er noch nicht in dem Maße späterer Teile vom Wahnsinn der Visionen und seinem unstillbaren Zorn auf die Götter aufgefressen. Hier ist er noch in gewisser Weise zu Menschlichen gefühlen fähig. Keine Angst, es ist schon nicht zu viel Gefühl dabei. So ist er der Lust des Fleisches noch mehr angetan als später und auch Ruhm und Ehre scheinen ihn noch zu einem gewissen Teil zu locken.
    Auch wenn diese Gefühle durch Illusionen der Furien bald gegen ihn verwendet werden, die er jedoch mit einiger Überwindung durchschauen vermag. Es ist ein interesannter Aspekt.

    KAMPFSYSTEM

    Gewohnt effizient schnetzelt sich Kratos durch die Horden Griechischer Sagengestalten. Krachende Kombos zerfetzen die Gegner genau so gut wie schon in den Vorgängern. GANZ GENAU SO? Nun, wirklich ganz genau so nicht. Obwohl man ein geniales Kampfsystem kreirt hatte, wurde dieses nun leicht verändert.

    Punkt 1: Tastenbelegung

    Man verfügt über einen Normalen Angriff - Quadrat - Alt
    Man verfügt über einen Starken Angriff - Dreieck - Alt
    Springen - X-Taste - Alt
    Ausweichrollle - Rechter Analogstick - Alt
    Gegner Greifen, einhaken - R1 Taste - Neu
    "Weltenwaffen" nutzen / Treten - Kreistaste - Neu

    Punkt 2: Weltenwaffen

    Das sind Schwerter, Steinschleudern, Wurfspeere, Keulen, Schilde. Man kann sie mit in die Kombos einbinden und sie haben spezielle Eigenschaften. Die Keule zum Beispiel haut leichte und Mittelschwere Gegner aus dem Gleichgewicht. Die Schleudern verschießen Explosivgeschosse. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, doch manchmal wenn man aus Gewohnheit für einen Griffmove Kreis drückt und dann damit angreift, ist das nicht so gut.

    Punkt 3: Greifen mit R1?

    Eine sehr seltsame Änderung, da Griffmoves nun nicht mehr ganz so intuitiv anwendbar sind wir vorher.

    Neue Magie und Kombomöglichkeiten

    Es gibt diesmal vier "Elementarzauber" welche auch ihre Eigenschaften auf die Chaosklingen übertragen können:
    - Ares Feuer - Lässt Gegner explodieren
    - Poseidons Eis - Friert Gegner ein
    - Zeus Blitze - Verbrennen Gegner zu Asche
    - Hades Seelen - Verarbeiten den Gegner zu Kleinholz

    Diese Elemente können in den Kombos nach belieben geändert werden um so verschiedene Attribute auszullösen und den Situationen anzupassen. Die Zauber dieser Elemente sind in der Regel AoE Angriffe die ein Gebiet um Kratos betreffen. Auch ist zu bemerken das bei einem Gefüllten "Rage-Messer" verschiedene Aktionen ausgeführt werden, diese Liste ist aber nicht wie der Zorn der Götter / Zorn der Titanen / Spartenerzorn wenn voll dann voll, sondern leert sich schnell wieder wenn man nicht kämpft oder getroffen wird.

    Was im Klartext bedeutet: Wenn man gerade dabei ist in einer Haarigen Situation "Rage" aufzubauen und diese fast erreicht hat, braucht es nur einen Querschläger der dazwischenhaut um diese zu leeren. Und bei den Durcheinander auf dem Bildschirm haut immer jemand dazwischen, immer. Das kann den Frustfaktor ebenfalls schnell erhöhen.

    Es mag zwar heißen das Neuerungen in Spielen diese nicht Langweilig werden lassen, was bedeutet das die Idee mit Weltenwaffen sowie den neuen Kombos und Ragemeter ganz nett klingen, aber in der Praxis ziemlich schnell nerven können. Denn zu praktisch keiner Zeit hat man mit Kratos wirklich alle Angriffe abrufbar, so schnell wie sich die Liste füllt, leert sie sich auch wieder. Hier wurde mehr verschlimmert als verbesserst.

    Auch kann es ziemlich frustrieren, wenn man nicht weiß was man machen soll und oft ins Gras beißt, weil man einen Sprung zu früh gemacht hat und zehn Mal danach noch einmal scheitert, da das Spiel nicht immer eindeutig hinweist was zu tun ist.

    FAZIT

    Auf Grund des Wirren Erzählstils, der Statischen Kamera, der Tatsache das die Götter lediglich erwähnung finden und damit zu Statisten degradiert werden, die Furien ziemlich nerven, das Kampfsystem mehr verschlechtert als verbessert wurde, kann man dies nicht als einen der bessten Teile ansehen. ABER: Es ist immernoch ein God of War mit seiner Epischen Bedeutung und seinen Gewaltigen Ausmaßen. Auch einen "Menschlicheren" Kratos kennen zu lernen ist es wert sich das Spiel zu kaufen.

    01:05
    God of War: Ascension - Trailer zum neuen Modus "Bout of Honor"
    Spielecover zu God of War: Ascension
    God of War: Ascension

    God of War: Ascension

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Phuindrad
    88 %
    Multiplayer
    -
    Grafik
    10/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    9/10
    Atmosphäre
    10/10
    Gamesaktuell
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • God of War: Ascension
    God of War: Ascension
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Developer
    Sony Santa Monica
    Release
    13.03.2013
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Phuindrad
    Ich bedanke mich für das positive Feedback. :)@ TrakLL:Das die Luft raus ist, denke ich auch langsam. Man sollte einen…
    Von GenX66
    Sehr guter Test, der alles relevante kronkret auf den Punkt bringt! Die Wertung kann ich so unterschreiben. Das…
    Von TrakLL
    Du hast einen sehr guten Test geschrieben, der es meiner Meinung nach genau auf den Punkt bringt. Ich habe God of War…

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    • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel

      • Von Phuindrad
        Ich bedanke mich für das positive Feedback. :)

        @ TrakLL:
        Das die Luft raus ist, denke ich auch langsam. Man sollte einen letzten Teil mit eindeutigen Ende machen und Kratos seinen Frieden (in welcher Form auch immer) finden lassen. Das mal etwas neues nach Teil 3 ran muss ist klar. Aber was gäbes es denn…
      • Von GenX66
        Sehr guter Test, der alles relevante kronkret auf den Punkt bringt! Die Wertung kann ich so unterschreiben.
        Das herauszoomen bei monumentalen Szenen hat mich aber nicht so gestört. Auf einem sehr großen TV spielte das nur eine untergeordnete Rolle. Es gab auch nicht sehr viele solche Momente und mir…
      • Von TrakLL
        Du hast einen sehr guten Test geschrieben, der es meiner Meinung nach genau auf den Punkt bringt. Ich habe God of War auch 88 Prozent in meiner eigenen Testsammlung gegeben. God of War Ascension ist zwar der schlechteste Teil der Serie, aber immer noch sehr gut. Ich persönlich habe jeden Teil gespielt, aber…
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God of War: Ascension
God of War: Ascension - Leser-Test von Phuindrad
Hallo, Fans deftiger Actionkost! Der wohl bekannteste Spartaner der Videospielgeschichte stellt sich in diesem Test den Schrecken seiner Taten. Aufs neue. Vorhang auf zum neuesten Teil der beliebten God of War-Reihe. Es ist nicht das erwartete Sequel von Teil 3, sondern ein Prequel von Chains of Olympus.
http://www.gamesaktuell.de/God-of-War-Ascension-Spiel-16113/Lesertests/God-of-War-Ascension-Leser-Test-von-Phuindrad-1093360/
21.10.2013
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2013/03/God_of_War_Ascension_Test_Screenshots__9_.JPG
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