Die E3 bringt Licht ins Dunkel: Neue Details zu Gameplay und Story. So hängen die Ereignisse des Vorgängers und Kratos' Vergangenheit zusammen.
Der kleine Atreus will von seinem Daddy endlich die Wahrheit erfahren. Doch, die Wahrheit worüber? Das gilt es herauszufinden, in einem der spektakulärsten Action-Abenteuer, das sich derzeit in Entwicklung befindet.
Vatergefühle
Quelle: Sony
Grafikhammer: Ein Großteil des Spiels führt euch in verschneite Gebiete. Gut, dass die Wettereffekte großartig aussehen - zumindest nach dem zu urteilen, was bislang gezeigt wurde. (PS4)
Scheinbar lastet ein Fluch auf Kratos' Sohn und der Halbgötter-Papa macht sich natürlich auf, seinen Filius zu retten. Dabei bereist er nördliche Gefilde. Die germanisch-skandinavischen Götter scheinen dem Geist von Sparta aber auch nicht freundlich gesinnt, denn eine nette Dame weist den Protagonisten darauf hin, dass diese keine "Outsiders" mögen. Zudem begegnen Kratos und Atreus der Fenriswolf sowie die Midgardschlange. Da wir in der E3-Präsentation ebenfalls einen scheinbar erschlagenen, monströs großen Gott sehen, könnte es sein, dass God of War zu Zeiten des Ragnarök spielt, der nordischen Sagen-Version des Weltuntergangs - spannend, zumal uns die Midgardschlange anscheinend leiden kann.
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Wassertier: Die Midgardschlange kann schon mal für einen Angstschauer sorgen. Allerdings will Atreus vernommen haben, dass sie den beiden Helfen will. Ernsthaft? (PS4)
An den Actionszenen hingegen lässt sich erkennen, dass sich bei den Kämpfen trotz der neuen Third-Person-Perspektive (zum Glück) nicht übertrieben viel ändert. Nach wie vor schnetzelt ihr euch wunderbar choreographiert durch Horden von Gegnern - nun eben mit Axt statt mit Zwillingsklingen -, gebt Feinden per brutalem Finishing Move den Rest, nutzt ElementarMächte wie Eis und nehmt große Gegner mit toll inszenierten Manövern in Nahaufnahme auseinander. Diesmal gibt's keine Kreis-Symbole mehr über Gegnern, bei denen ein Takedown möglich ist. Stattdessen könnte man am Anfang eines Bosskampfs einen Spezialangriff starten, sofern das Rage-Meter voll ist. Die Attacke ist dann aber wohl nicht tödlich und man steht für den Rest des Kampfes ohne Rage dar.
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Vater und Sohn: Atreus unterstützt seinen Daddy per Pfeil und Bogen. Auch die Ausrüstung des Sprösslings lässt sich mit der Zeit verbessern. (PS4)
Vater-Sohn-beziehung
Knackige Kletterpartien sind wieder mit von der Partie, dabei trägt Kratos seinen Sohn auf dem Rücken, schließlich wird nicht jeder als halbgöttlicher Akrobat geboren. Ähnlich wie bei The Last of Us in den Ellie-Passagen scheint man auch Atreus steuern zu können. Zumindest war in einigen Szenen zu sehen, wie der Spieler aktiv dessen Pfeil und Bogen nutzt. Wir glauben, dass dies nur an speziellen, in der Story vorgesehenen Stellen der Fall sein wird und ihr nicht frei zwischen den Exil-Griechen hin- und herschalten könnt.
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Nervensäge: Zwielichtige Gestalten gehören zu God of War wie heruntergezogene Mundwinkel zu Kratos. Ob Mister Goldrüstung wohl Kratos' Vertrauen gewinnt? Hahahahah ... (PS4)
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Knickknack? Ob Kratos auch diesmal die eine oder andere Frau beglückt? (PS4)
Das neue God of War soll größere Freiheiten und breitere Levels bieten als die Vorgänger. Demnach gibt es immer wieder optionale Abzweigungen wie Höhlen und Dungeons. Dort finden sich dann unter Umständen wertvolle Gegenstände, etwa Crafting-Materialien. Aus denen stellen zwei Zwergenschmiede Upgrades für Kratos' Waffen her. In den Vorgängern gab es nur bunte Orbs zu finden. Ihr seid des Öfteren in einem Boot unterwegs; dieses langsame Fortbewegungsmittel erlaubt unter anderem längere Dialogsequenzen zwischen Held Kratos und seinem Sohn. Auch auf dem Wasser sollen kleine Open-World-Auswüchse den Entdeckerdrang im Spieler wecken: Alternative Routen und optionale Wasserstraßen tun sich dem neugierigen Abenteurer auf.
Entwickler: Santa Monica Studio I Hersteller: Sony
