Die Ghosts sind wieder auf dem Vormarsch: Ausgestattet mit modernster Waffentechnologie kämpfen sie gegen mexikanische Rebellen.
2 013 befindet sich Mexico City im Ausnahmezustand. Rebellen haben die Stadt unter ihre Kontrolle gebracht und das mexikanische Staatsoberhaupt entführt. Die U.S. Army schickt die Eliteeinheit Ghost, um den Aufstand niederzuschlagen.
In der Regel habt ihr in eurem Marschgepäck vier verschiedene Waffen: eine Pistole, ein MG, ein Scharfschützengewehr und einige Granaten. Um eure Treffgenauigkeit zu erhöhen, kniet ihr euch hin, nutzt die Zoomfunktion der Waffe und haltet die Luft an, bis der Gegner im Fadenkreuz steht. In der Praxis braucht ihr aber selbst dann durchschnittlich zwei bis drei Schüsse, um richtig zu treffen - einige Wummen sind schrecklich unpräzise. Die schwammige Steuerung zerrt zusätzlich an eurem Nervenkostüm.
Gemäß der "Ghost Recon"-Tradition seid ihr nicht alleine unterwegs. Doch begleiteten euch in früheren Teilen fünf oder zumindest drei Kameraden, so folgt euch nun bloß noch einer. Und der ist strunzdumm: Er verlässt oft seine zugewiesene Position, flitzt in eure Schusslinie oder stellt sich aufs offene Feld und lässt sich abknallen - vorausgesetzt, die ebenso unterbelichteten Rebellen schießen nicht wie sonst meterweit daneben.
Nix Los Im Krisengebiet
Okay, besonders hübsch waren die "Ghost Recon"-Spiele noch nie, doch "Advanced Warfighter" ist grafisch ein echter Rohrkrepierer. Verwaschene Texturen und triste Grau- und Brauntöne lassen die Umgebung tot und langweilig wirken. Die ruckeligen Animationen der Gegner sehen nicht nur blöd aus, sondern erschweren auch präzise Treffer. Und wenn mal etwas mehr auf dem Bildschirm los ist, gerät die Engine ins Stocken. Nee, so was muss heutzutage nicht mehr sein. CG
