Ghost Recon Advanced Warfighter
P olitiker leben gefährlich! Während sich im Jahr 2013 sämtliche Staatsoberhäupter dieser Welt in Mexico City versammeln, proben Putschisten erfolgreich den Aufstand. Die Konsequenz: Der amerikanische Präsident landet als Staatsfeind Nummer eins hinter schwedischen Gardinen und Waffenlager werden geplündert. Grund genug für die Spezialeinheit der Ghosts, ihr Marschgepäck zu schnüren.
Alles im Blick
Dass es sich bei "Ghost Recon Advanced Warfighter" um einen taktisch angehauchten Shooter handelt, habt ihr als erfahrene OPM-Leser wahrscheinlich erwartet. In gut einem Dutzend Missionen der Solo-Kampagne schleicht, kommandiert und ballert ihr euch durch terroristische Hundertschaften. Diese sollen sich nach Aussagen der Hersteller äußerst gewitzt verhalten und eure Geister eigenständig unter Druck setzen.
Damit ihr den Schurken nicht schutzlos ausgeliefert seid, können sich eure Soldaten gekonnt in Deckung rollen oder hinter Barrikaden hervor schießen. Eure Kollegen agieren auf dem Schlachtfeld selbständig und bringen sich bei vorbeizischenden Kugeln auch ohne eure Hilfe in Sicherheit.
Größte Neuerung ist allerdings das deutlich aufgemotzte Equipment der Elite-Soldaten. Statt der üblichen Munitions- und Lebensenergieanzeigen blickt jeder Schütze durch einen Mini-Bildschirm -- Cross-Com genannt. Dies zaubert euch alle notwendigen Infos direkt auf den Screen: Den Herzschlag, eine Umgebungskarte und sogar den aktuellen Feuer-Modus eurer großkalibrigen Wumme. Wie die TV-Serie "24" nutzt auch "Advanced Warfighter" ein cooles Bild-im-Bild-Feature. Aufklärungsdrohnen senden euch die eingefangenen Filmchen auf euer Display. Dadurch gewinnt das Spiel deutlich an Übersicht. Unliebsame Überraschungen gehören so der Vergangenheit an.
Das neue Interface und die tolle Grafik tun der leicht angestaubten "Ghost Recon"-Serie merklich gut. Allerdings sind wir gespannt, ob es Ubisoft gelingt, die imposante Optik ruckelfrei auf die PlayStation2 zu bringen... ob