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  • Xenoblade Chronicles X im Test: Rollenspiel-Blockbuster für die Wii U

    [b]Majestätisch:[/b] Die Welt von Mira ist unglaublich groß und vielfältig. Ein wahres Fest für Entdecker! (Wii U) Quelle: Games Aktuell

    Xenoblade Chronicles X von Nintendo ist das größte Spiel überhaupt für die Wii U, aber ist es auch das Beste? Wir haben das Rollenspiel für euch getestet.

    Erinnert sich noch jemand an Xenogears für die Playstation? Das Japano-RPG gehört sicherlich zu den besseren Vertretern seiner Zunft, konnte aber im Schatten der alles überstrahlenden Final FantasyReihe keine allzu große Zielgruppe im Westen erreichen. Es folgten unter dem Namen Xenosaga Fortsetzungen und schließlich landete Xenoblade Chronicles auf der Wii und wurde zum echten Überraschungshit auf der doch als Casual-Spielzeug gebrandmarkten Konsole. Nun steht der geistige Nachfolger Xenoblade Chronicles X in den Startlöchern und gilt konsolenübergreifend als einer der potenziell größten Weihnachtshits 2015 - zumindest was die Qualität angeht. Wird das Spiel den Vorschusslorbeeren gerecht?

    Die Letzten ihrer Zunft

    Majestätisch: Solche dinosaurierartigen Monster sind respekteinflößend und tragen zur dichten Atmosphäre des Spiels bei. (Wii U) Majestätisch: Solche dinosaurierartigen Monster sind respekteinflößend und tragen zur dichten Atmosphäre des Spiels bei. (Wii U) Quelle: Games Aktuell Wenn es darum geht, euch nicht in euren Entscheidungen einzuschränken, dann macht Xenoblade Chronicles X schon mal alles richtig. Es ist das erste Spiel der Serie, welches euch erlaubt, eure Charaktere zu personalisieren und lässt euch dabei völlig freie Hand. Ob Haar- oder Hautfarbe, Körpergröße und -umfang, der eigene Held kann ganz nach Gusto an den persönlichen Geschmack angepasst werden. Einige andere RPGs (wie etwa Bloodborne) haben hier unter dem Strich zwar noch mehr zu bieten, aber mit der gelungenen Anime-Optik der Figuren bietet Xenoblade Chronicles X ein Alleinstellungsmerkmal. Habt ihr euch euren Recken zusammengeschustert, geht's auch schon ab ins Geschehen.

    Ihr findet euch an Bord des Weißen Wals wieder, einem Rettungsraumschiff, welches die letzten Überlebenden der Erde beherbergt. Nachdem eure Welt von zwei rivalisierenden Alien-Parteien zerstört wurde, seid ihr nun also heimatlos. Zu allem Unglück musste das Schiff auch noch auf dem Planeten Mira notlanden, nachdem es von Extraterrestrischen attackiert wurde. Die Überlebenden errichten auf dem Planeten eine Kolonie, die auf den Namen New Los Angeles hört. Natürlich hat das neue Los Angeles nicht besonders viel mit der Erdenmetropole gemein. Oder habt ihr schon einmal davon gehört, dass man dort von riesigen Käfern angegriffen wird? Das Dasein als Aussiedler auf einem fremden Planeten hat auch Vorzüge, etwa die grenzenlose Freiheit. Die erstreckt sich auch auf das Spiel und sorgt für vielfältige Entscheidungsmöglichkeiten. Beispielsweise kann oft zwischen mehreren Routen gewählt werden, von denen manche sicherer sind als andere.

    Nicht nur geübte Rollenspieler kommen schnell auf das logische Vorgehen in so einem Fall: Ist man gut ausgestattet und verfügt über große Gesundheitsreserven, entscheidet man sich für monsterverseuchte Abschnitte, um seine Charaktere aufzuleveln. Andersherum vermeiden gebrechliche Abenteurer lieber die Konfrontation. Ebenso gibt es in Gesprächen verschiedene Antwortmöglichkeiten, die Situationen auf verschiedene Weise lösen oder verschärfen. Mass Effect lässt grüßen. Das Gameplay hat sich im Vergleich zu Xenoblade Chronicles für die Wii nicht grundlegend verändert. Das Echtzeitkampfsystem erlaubt es euch, Gegner anzuvisieren und entweder per normaler oder Spezialattacke zu traktieren. Erstere ist unbegrenzt verfügbar, Letztere braucht Regenerationszeit, bevor sie wieder eingesetzt werden kann. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit zündet die Mechanik und die Kämpfe machen große Freude.

    Gemetzel vom Feinsten

    Fantastisch: Die fliegenden Wesen und die Strandidylle fügen sich zu einem harmonischen Gesamtbild zusammen. Das ganze Spiel wirkt wie aus einem Guss. (Wii U) Fantastisch: Die fliegenden Wesen und die Strandidylle fügen sich zu einem harmonischen Gesamtbild zusammen. Das ganze Spiel wirkt wie aus einem Guss. (Wii U) Quelle: Games Aktuell Auch wenn Messer, Schwerter und Schilde krachen und es ein Heidenspaß ist, sich in die Gefechte zu stürzen, so muss dennoch stets mit Bedacht vorgegangen werden. Die Kämpfe sind strategisch geprägt und es reicht in den seltensten Fällen aus, einfach auf den Feind einzudreschen und zu -ballern. Das kluge Wechselspiel von Attacke und Defensive führt zum Erfolg. Auf eurer Odyssee werdet ihr beim Erkunden der riesigen Welt oft in Kämpfe verwickelt. Und mit riesig meinen wir riesig! Mira ist beispielsweise größer als die Welt von Fallout 4 und The Witcher 3 zusammen! Zu Fuß oder mit Mechs, sogenannten Skells, hat man praktisch keinerlei Einschränkungen, die Topografie zu erkunden. Mehr noch: Es gibt keinen Fallschaden, wodurch man nach Herzenslust durch die Landschaft purzeln und sich aus luftiger Höhe in die Tiefe stürzen kann, ohne das Game Over fürchten zu müssen. Zum Glück macht das Erkunden auch jederzeit Spaß, denn die Welt ist weit davon entfernt, leer zu sein.

    Es gibt extrem viel zu tun und zu erkunden. Nebenquests, Gegner und Schätze warten darauf, entdeckt zu werden. Von Flachland über Wüsten bis hin zu Sümpfen: Mira wartet mit einer tollen Umwelt und auch reichlich Monstern auf, welche die grandios designten Landschaften bevölkern. Das Tollste: Man hat von Beginn an die Möglichkeit, den kompletten Planeten zu erkunden. Das Einzige, was einen einschränkt, ist der eigene Level. Areale mit besonders starken Monstern sollte man anfangs meiden. Mit "anfangs" kann übrigens schon ein Zeitraum von mehreren dutzend Stunden gemeint sein. Allein 20 bis 30 Stunden und eine Wagenladung Tutorials dauert es, bis man freien Zugang zu den Skells hat. Für manche ein herber Kritikpunkt, für andere ein Freudenfest der Langzeitmotivation. Apropos Skells: Am meisten Spaß machen Expeditionen natürlich mit den Mechs, die fliegen und sich in Fahrzeuge transformieren können (Hallo, Optimus Prime). Sie sind auch großartige Kampfmaschinen, die über individuelle Grundfähigkeiten und eigene Slots für Waffen verfügen sowie personalisierbar sind. Kurz gefasst: Die Skells sind eine großartige Sache und bringen zusätzliche Tiefe ins Spiel, ganz abgesehen davon, dass sie unheimlich cool sind.

    Beruf? Monsterjäger!

    Grau in grau: Obwohl dieser Abschnitt recht farbarm rüberkommt, strotz das Spiel nur so vor abwechslungsreichen und bunten Arealen. Definitiv eine der großen Stärken des Spiels. (Wii U) Grau in grau: Obwohl dieser Abschnitt recht farbarm rüberkommt, strotz das Spiel nur so vor abwechslungsreichen und bunten Arealen. Definitiv eine der großen Stärken des Spiels. (Wii U) Quelle: Games Aktuell Ein weiteres Kernelement des Spiels sind die Berufsklassen. Man kann diese jederzeit wechseln und bestimmt mit seiner Spezialisierung unter anderem den Verlauf von Nebenquests. Insgesamt gibt es acht verschiedene Jobklassen. Je nachdem, für welche ihr euch entscheidet, erhaltet ihr bestimmte Aufgaben und Perks, die der entsprechenden Jobklasse vorbehalten sind. Überhaupt sind die Nebenquests, genau wie die Welt, sehr umfangreich und beanspruchen mehr Zeit als so manches eigenständige Spiel.

    Der Nachteil daran: Manchmal fühlt sich Xenoblade Chronicles X an wie ein Grinder, also ein Spiel, das außer dem Aufleveln nicht so viel zu bieten hat. Vor allem, weil es dauert, bis man es in seiner vollen Blüte genießen kann. Doch das ist zu einem gewissen Grad Geschmackssache. Wer auf opulente Mega-RPGs steht, wird hier zu fast 100% glücklich. Alle anderen sollten zumindest einen Blick auf das Spiel werfen, so gut ist es in seiner Gesamtheit. Für Einsteiger mag das aber alles eine Nummer zu groß sein.


    Xenoblade Chronicles X (WiiU)

    Spielspaß
    8,5 /10
    Pro & Contra
    Enorme Welt mit vielen Aufgaben
    Lebendiges Terrain mit glaubhafter Fauna und Flora
    Tolles und forderndes Kampfsystem
    Spielmaterial für 200+ Stunden
    Kommt in einigen Punkten (z.B. Skells) langsam in die Gänge
    Kann selbst Profis mit seinem Umfang erschlagen
    Fazit
    Auf der Wii U der Weihnachtstitel schlechthin. Für jeden Rollenspiel-Fan ein Muss!

    12:32
    Xenoblade Chronicles X: Gameplay-Video (12 Minuten) von der CGX 2015
  • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
    Von Sil3ntJul86
    Ich werde auch bald starten!
    Von rageakadeingott
    Besser spät als nie? ! Ich lade gerade die Texturenpacks runter und bin gespannt wie ein Flitzebogen. Was ich bisher…
    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von Sil3ntJul86
        Ich werde auch bald starten!
      • Von rageakadeingott
        Besser spät als nie? ! Ich lade gerade die Texturenpacks runter und bin gespannt wie ein Flitzebogen. Was ich bisher gesehen habe sieht unglaublich gut aus. Kaum zu glauben das wir es mit Hardware Zutun haben die ungefähr die Leistung der Lastgen hat. Irgend sieht das Spiel auch stark wie FF15 oder umgekehrt aus. Grinding ist für mich auch kein Kritikpunkt. Mir gefallen solche Spiele.^^
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http://www.gamesaktuell.de/Games-Aktuell-Brands-230077/Tests/Xenoblade-Chronicles-X-Test-Review-1185530/
10.02.2016
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2016/02/Xenoblade_Aufmacher-pc-games_b2teaser_169.jpg
xenoblade chronicles,rollenspiel,wii u
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