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  • Spielfilme 4.0: Wie Publisher Verfilmungen selbst in die Hand nehmen - Teil 2

    [b]The Last of Us:[/b] Voraussichtlich mit Game of Thrones-Star Maisie Williams in der Hauptrolle verfilmt das Sony-filmstudio Screen Gems den Playstation-Hit von Naughty Dog. Geplanter Kinostart: 2017/2018. Quelle: Games Aktuell

    Immer mehr Spielehersteller gründen eigenen Studios. Sie nehmen die Sache jetzt selbst in die Hand - sind die Zeiten schlechter Videospiel-Verfilmungen damit vorbei?

    Ich werde mal reinzappen, bin aber natürlich viel gespannter auf die Filmumsetzung zu Call of Duty, die für 2018/2019 angekündigt wurde. Dwayne Johnson hat sich selbst schon für eine tragende Rolle ins Gespräch gebracht. Später soll auch eine TV-Serie zur Ego-Shooter-Reihe folgen. Erzählerisch hat sich Call of Duty in den letzten Jahren ja etwas gesteigert, trotzdem dürfte die Action - wie im Spiel - total im Mittelpunkt stehen. Film und/oder Serie zu Destiny kann ich mir auch gut vorstellen, um Fans bei der Stange (also am Controller) zu halten und neue Leute von dem Spieluniversum zu überzeugen. Thomas' Top 5: Prince of Persia: Der Sand der Zeit (2010), Silent Hill (2006), Resident Evil (2002), Hitman: Jeder stirbt allein (2007), 
Need for Speed (2014) Thomas' Top 5: Prince of Persia: Der Sand der Zeit (2010), Silent Hill (2006), Resident Evil (2002), Hitman: Jeder stirbt allein (2007), Need for Speed (2014) Quelle: Games Aktuell

    The Last of Resident Evil

    Über den geplanten Streifen zu The Last of Us haben wir ja bereits in der letzten Ausgabe berichtet. Naughgty- Dog-Mutter Sony muss natürlich keine Filmfirma mehr gründen, Sony Pictures als Dachmarke versammelt mehr Studios als jedes andere Unternehmen weltweit. Die Verfilmung des Survival-Horror-Abenteuers von Naughty Dog wird von Screen Gems produziert, die pro Film ein Budget zwischen 20 und 50 Millionen Dollar zur Verfügung haben und auch für alle Filme der Resident Evil-Reihe verantwortlich zeichnen.

    Apropos Resi: Mit dem sechsten Film Resident Evil: The Final Chapter, der am 27. Januar 2017 ins Kino kommen soll und bei dem wieder Milla Jovovichs Ehemann Paul W. S. Anderson Regie führt sowie das Drehbuch schreibt, wird die Filmreihe abgeschlossen. Vielleicht ganz gut so, denn die Dreh arbeiten standen unter keinem guten Stern, wurden überschattet von zwei tragischen Unfällen: Ein Crew-Mitglied wurde getötet und dem Stunt-Double von Hauptdarstellerin Milla Jovovich musste ein Arm amputiert werden. Weiter gehen soll es mit Resident Evil als TV-Serie im Stile von The Walking Dead. Prinzipiell ein reizvoller Ansatz, nur steht und fällt natürlich alles mit der Qualität der Drehbücher.

    Wie schwierig es sein kann, aus der Verfilmung von Spielemarken ein - für den Publisher - lukratives Geschäft zu machen musste Microsoft erfahren. Seit 2005 hat man mehrere Versuche gestartet, einen Halo-Kinofilm zu realisieren, bisher erfolglos. Zwischenzeitlich waren Superstars wie Peter Jackson (Der Herr der Ringe) und Steven Spielberg (Jurassic World) involviert aber letztlich scheiterte das Projekt anscheinend daran, dass Microsoft eine zu große Beteiligung am Einspielergebnis verlangte. Mit dem Produzenten Ridley Scott (Blade Runner) konnte man immerhin eine Mini-Live- Action-Serie realisieren, die zuerst im Xbox-Live-Netzwerk veröffentlicht wurde, bevor sie dann auf DVD/Blu-ray erschien. Nur leider reihte sich die Serie mit geringem Budget, unbekanntem Cast und mäßigem Drehbuch in die lange Reihe der misslungen Spiel-Verfilmungen ein. Thomas' Flop 5: Far Cry (2008), House of the Dead (2003), D.O.A. Dead or Alive (2006), Alone in the Dark (2005), Super Mario Bros. (1993) Thomas' Flop 5: Far Cry (2008), House of the Dead (2003), D.O.A. Dead or Alive (2006), Alone in the Dark (2005), Super Mario Bros. (1993) Quelle: Games Aktuell

    Fazit

    Wenn ich mir anschaue, welchen Megaerfolg Comicverfilmungen im Kino haben, dann ist das im Umkehrschluss ein Armutszeugnis für die Gamesbranche. Filme wie Marvel's The Avengers (1,5 Milliar- den Dollar Einspielergebnis), The Dark Knight (1,3 Milliarden) oder Iron Man 3 (1,2 Milliarden) gehören zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten, das will nach über 100 Jahren Kinogeschichte schon was heißen.

    Dagegen hat fast kein Spiel- Film mehr als 200 Millionen Dollar eingespielt. Gut gemachte und erfolgreiche Verfilmungen würden der ganzen Spiele branche guttun, die Aufmerksamkeit und Bedeutung unseres Lieblingshobbys weiter steigern. Überfällig, dass Publisher wie Activision oder Ubisoft die Sache jetzt selbst in die Hand nehmen, wobei das natürlich noch kein Selbstläufer ist.

    Ich erinnere mich an den von Square Pictures produzierten Megaflop Final Fantasy: Die Mächte in Dir (2001), der mich damals im Kino in den Schlaf gewiegt hat. Doch war das a) eine andere Zeit und b) war der Film einfach furchtbar langweilig. Final Fantasy-Erfinder Hironobu Sakaguchi ist sicher ein genialer Game Designer, aber das macht ihn noch lange nicht zum guten Filmregisseur.

    Was ich mir heutzutage von den Spieleherstellern wünsche, ist der Mut zu großen Budgets, um mit den richtigen Leuten hinter und zugkräftigen Stars vor der Kamera den Stellenwert der jeweiligen Franchises zu unterstreichen. Dann bin ich sicher, dass sich viele Spielefans ins Kino locken ließen. Große Hoffnungen setze ich dabei in den The Last of Us-Film. Wenn der nur halb so emotional wird wie das Spiel, dann wird er großartig! Am 26. Mai geht für Fans ein Traum in Erfüllung: Der erste Warcraft-Film kommt ins Kino! Am 26. Mai geht für Fans ein Traum in Erfüllung: Der erste Warcraft-Film kommt ins Kino! Quelle: Games Aktuell


    Warcraft: The Beginning

    In Azeroth, dem Reich der Menschen, herrscht seit vielen Jahren Frieden. Bis furchteinflößende Ork-Krieger ihre dem Untergang geweihte Heimat Draenor verlassen, um sich andernorts eine neue aufzubauen. Als sich ein Portal öffnet und die beiden Welten verbindet, bricht ein unbarmherziger Krieg um die Vorherrschaft in Azeroth los. Die vermeintlichen Gegner ahnen nicht, dass bald schon eine weitere Bedrohung auftaucht, die beide Völker vernichten könnte. Statt sich zu bekämpfen, müssen sie nun zusammenhalten. Ein Bündnis wird geschlossen und zwei Helden, ein Mensch und ein Ork, machen sich gemeinsam auf den Weg, dem Bösen im Kampf entgegen-zutreten - für ihre Familien, ihre Völker und ihre Heimat. Regisseur und Drehbuchautor Duncan Jones (Moon) inszeniert Warcraft: The Beginning mit einem Budget von über 100 Mio. Dollar als effektreiches Fantasy-Spektakel. Die Dreharbeiten waren bereits am 23. Mai 2014 beendet, seitdem kümmert sich Jones in Zusammenarbeit mit den Special-FX-Experten von Industrial Light & Magic um die Post Production. Duncan Jones, Sohn des kürzlich verstorbenen David Bowie, will mit dem Warcraft-Film zwar viel Fan-Service betreiben, aber auch Kinogänger ansprechen, die die Hintergrundhandlung der Spiele nicht kennen. Die Musik kommt übrigens vom deutsch-iranischen Komponisten Ramin Djawadi, dessen bis dato bekannteste Arbeit die markante Titelmusik der TV-Serie Game of Thrones ist. Hardcore: Ein kompletter Film aus der First-Person-Perspektive des Helden. Hardcore: Ein kompletter Film aus der First-Person-Perspektive des Helden. Quelle: Games Aktuell

    Hardcore

    Der Ego-Shooter-Film Ein kompletter Film aus der First-Person-Perspektive des Helden - wenn das mal nichts für Ego-Shooter-Fans ist. Szenen aus der Ego-Perspektive gibt es ja in diversen Streifen, ich erinnere mich zum Beispiel an Passagen in der trashigen Doom -Verfilmung. Bei Hardcore, der am 5. Mai ins Kino kommt, blickt ihr allerdings im kompletten Film durch die Augen des Helden. Der heißt Henry und wird im Sterben liegend zum Cyborg umfunktioniert. Es wird noch durchgeknallter: Henrys attraktive Frau wird von einem Psychopathen mit telekinetischen Fähigkeiten und einer Armee genetisch manipulierter Supersoldaten verschleppt. Und so boxt, kickt und ballert sich Henry durch die Spielfilmwelt, auf der Suche nach seiner Frau und nach seiner wahren Identität. Klettern, Motorradfahren, der Sprung aus einer Raumstation, alles erlebt ihr aus der Ego-Perspektive. Hardcore wurde komplett mit einer GoPro-Actionkamera gefilmt. Ich gebe es zu: Beim Trailer ist mir etwas schwindelig geworden, hoffentlich arbeitet der fertige Film mit längeren Einstellungen und weniger Schnitten. Auch wenn ich mir kein Meisterwerk erwarte - Regisseur/Drehbuchautor Ilya Naishul- ler ist ganz neu im Geschäft und auch vom Cast kenne ich nur Sharlto Copley (Bild, District 9 ) -, werde ich mir Hardcore ob des innovativen Konzepts auf jeden Fall anschauen.

    Im ersten Teil unseres Specials berichteten wir bereits über Assassin's Creed und Uwe Boll.

    01:00
    Warcraft: The Beginning: Neuer deutscher Trailer zum Warcraft-Kinofilm
    Spielecover zu Warcraft: The Beginning
    Warcraft: The Beginning
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