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  • Horizon: Zero Dawn in der Vorschau - Action-Adventure mit einzigartigem Setting

    Probier's mal mit Gemütlichkeit: Nicht alle Dinos sind euch gegenüber feindselig, dieser hier macht einfach nur einen Spaziergang. (PS4) Quelle: Sony

    Die Killzone-Macher haben uns in Horizon: Zero Dawn eine beeindruckende Welt gezeigt, in der Robodinosaurier herrschen und die Menschen wie Ureinwohner leben.

    Langsam zieht die Saurierfamilie über weite Flur. Doch warum trägt diese Spezies eine Satellitenschüssel auf dem Kopf? Und warum knarzen die Glieder, als seien es mechanische Bauteile? In der Welt von Horizon: Zero Dawn bewohnen und beherrschen Robosaurier den Planeten. Die neue Marke stammt von Guerrilla Games, jenem niederländischen Studio, das mit der Killzone-Reihe nicht nur technisch atemberaubende Ego-Shooter abgeliefert hat. Und auch Horizon wird wohl die Trophäen-Vitrine in der Herengracht 601 in Amsterdam füllen, denn der Titel sieht phänomenal gut aus. Nicht nur die hohe Schärfe der Texturen, die volumetrischen Wolken, die Spiegelungen auf Metall, sondern vor allem die künstlerische Vision beeindrucken. Dicke Kabel schlängeln sich an den Titanbeinen der mechanischen Saurier hoch, Schläuche zum Kühlen winden sich über die Körper. Die Füße sind mit Stahlplatten bewehrt und wer genau hinschaut, der entdeckt rote Elektroleitungen, die Impulse vom Chipgehirn an die einzelnen Körperpartien weiterleiten. Der Hals wird von Titanplatten gepanzert, die ineinander verschachtelt sind, vielleicht als Schutz gegen die Bisse anderer mechanischer Tiere.

    Zurück in die Steinzeit

    Von Papa lernen: Werden wir wohl erleben, wie Aloy aufwächst? Sie schwärmt ab und zu von der alten Zivilisation, die in wunderschönen Städten wohnte. Von Papa lernen: Werden wir wohl erleben, wie Aloy aufwächst? Sie schwärmt ab und zu von der alten Zivilisation, die in wunderschönen Städten wohnte. Quelle: Game Aktuell Beißen könnt ihr nicht als Heldin Aloy und Waffen wie Maschinengewehre sind ihr unbekannt. Horizon spielt viele tausend Jahre in der Zukunft, in einer Zeit, in der die Menschen aus bislang noch ungeklärten Gründen all das technische Wissen verloren haben, das unsere Gesellschaft - im Spiel nur "The Old Ones" genannt - heute auszeichnet. Die Menschen der Zukunft haben keine Smartphones, sondern machen Feuer zur Verständigung. Sie haben keine Autos, Panzer oder Kampfjets, sondern schwingen sich behände wie Tarzan von Ast zu Ast, erklettern Bergmassive und rutschen sie auch wieder hinab. Sie kleiden sich mit einer Mischung aus verarbeitetem Leder und Bauteilen, die sie verendeten Robotieren abnehmen.

    Und weil Horizon: Zero Dawn ein Spiel mit vielerlei RPG-Elementen ist, werdet ihr Aloys Aussehen stark verändern können. Ihr dürft Beine und Arme der Rothaarigen mit Schützern aus Aluminium oder Titan versehen und Brustpanzer craften. Allerdings nicht ganz so exzessiv wie etwa in einem Fallout 4, denn Aloys Volk hat keine Ahnung von Metallverarbeitung. Es kann weder Stahl noch Aluminium zurechtschneiden, sondern muss das nehmen, was die mechanischen Tiere hinterlassen. Diese Primitivität macht sich das Killzone-erfahrene Team fürs Gameplay zunutze, denn euch wird nichts geschenkt. Für neue Waffen müsst ihr arbeiten. Ihr wollt euren Bogen mit Explosivpfeilen verstärken? Dazu muss eine brennbare Flüssigkeit her, die sich in den Tanks der Grazer befindet - Wesen, die Hirschen ähneln.

    Auf Beutezug

    Crysis lässt grüßen: Die Handhabung des Bogens ist eher arcadig angelegt, ihr müsst also weder Wind noch Winkel oder Flugbahn berücksichtigen. (PS4) Crysis lässt grüßen: Die Handhabung des Bogens ist eher arcadig angelegt, ihr müsst also weder Wind noch Winkel oder Flugbahn berücksichtigen. (PS4) Quelle: Games Aktuell Die Robotiere sind keineswegs kühle Maschinen, vielmehr agieren sie wie biologische Lebewesen. Die Grazer-Hirsche etwa sind scheue Geschöpfe, die sich in großen Herden bewegen, gerne auch im Schutz von Sauriern. Anhand der Nase erkennt ihr ihren Gemütszustand: Leuchtet sie blau, sind die Grazer entspannt und ziehen ihrer Wege. Leuchtet der Riechkolben rot, wittern sie Gefahr. Hals und Beine sind mit Stahlplatten verstärkt, der Rücken und die Seiten hingegen sind wenig geschützt. Die grüne Flüssigkeit unserer Begierde tragen die Wesen in durchsichtigen Tanks auf ihrem Rücken, ihnen dient der Brennstoff als Antriebsressource. Über die L1-Taste schaltet ihr durch die Waffenauswahl, unter anderem steht ein elektrisch geladener Speer bereit. Man möchte sich heranschleichen und warten, bis sich ein Tier von der Herde entfernt, um es unbemerkt auszuschalten.

    Tolle künstlerische Vision: Achtet auf die vielen Kabel, Panzerplatten und mit Stahl verstärkten Fußnägel dieses Dinos. (PS4) Tolle künstlerische Vision: Achtet auf die vielen Kabel, Panzerplatten und mit Stahl verstärkten Fußnägel dieses Dinos. (PS4) Quelle: Games Aktuell Doch Aloy hat Großes vor und will viele dieser Kanister ergattern. Eine Falle muss also her. Nützlich für solche Unternehmungen ist der Ropecaster, eine Art Harpune, die Stahlseile verschießt. Damit könnt ihr mit etwas Geschick eine Falle basteln, mit deren Hilfe beinahe die Hälfte der großen Herde erlegt wird. Was ihr dafür braucht? Eine geeignete Stelle, beispielsweise einen Durchgang zwischen zwei Felsen, und ein natürliches Hindernis wie einen Fluss, der die Tiere ausbremst. Die Ropecaster-Drähte könnt ihr völlig beliebig spannen, es gibt also keine vordefinierten Stellen wie etwa in Thief oder Assassin's Creed: Syndicate. Wichtig ist, darauf zu achten, alle Fluchtwege zu verbarrikadieren. Am Ende der Drähte bohrt sich jeweils eine Mine in den Erdboden oder in das Gestein.

    Feuert ihr jetzt einen Explosivpfeil, werden die Grazer durch die Detonation aufgescheucht und rennen in den Todesbereich. Die erste Explosion tötet die vordersten Maschinenwesen, die dahinter werden aber nur angekratzt, ihr solltet also Ebenen anlegen, damit die Falle in mehreren Wellen zuschlagen kann. Guerrilla arbeitet mit einem schönen "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt"-System. Sollten Tiere überleben, attackieren sie euch erbarmungslos. Da hilft es dann nur noch, das sehr dynamische Kampfsystem und spezielle Perks zu nutzen, die zum Beispiel die Zeit verlangsamen und euch so ermöglichen, die Elektronik im Kopf eurer Jäger mit Pfeilen zu durchbohren und den Widersacher so unschädlich zu machen.

    Der Thunderjaw

    Das Gehirn: Um den Thunderjaw zu töten, müsst ihr den Chip seines künstlichen Hirns durchbohren, dadurch schaltet sich die ganze Maschine ab. Um da ranzukommen, wollen aber erst mal jede Menge Schichten an Panzerplatten abgesprengt werden. (PS4) Das Gehirn: Um den Thunderjaw zu töten, müsst ihr den Chip seines künstlichen Hirns durchbohren, dadurch schaltet sich die ganze Maschine ab. Um da ranzukommen, wollen aber erst mal jede Menge Schichten an Panzerplatten abgesprengt werden. (PS4) Quelle: Games Aktuell Ausgerüstet mit frischem Kampfeswillen und mit durch Treibstoff verfeinerten Explosivpfeilen, wird es Zeit, sich dem eigentlichen Ziel der Reise zu stellen, dem Thunderjaw. Das ist ein mechanischer T-Rex, dessen kompletter Körper nur so übersät ist mit Waffensystemen. Granatwerfer fahren aus den Schultern, Gatlings schießen aus den Seiten, sogar zwei massive Railguns zeigen sich, sobald der Thunderjaw das Maul öffnet. Wenn die Geschütze aufladen, leuchten sie blau. Fangen sie an, rot zu pulsieren, solltet ihr Deckung nehmen, denn die Geschütze zerfetzen Gestein jeglicher Art. Wer blindlings angreift, der wird die Radieschen schnell von unten bewundern, die Bosskämpfe erfordern taktische Raffinesse, sorgsame Planung und Geschick am Controller. Zunächst müsst ihr euch anschauen, wie die Energieversorgung des jeweiligen Robosauriers funktioniert. Aus dem Thunderjaw ragen zum Beispiel zwei orangefarbene Batterien. Trefft ihr diese, könnt ihr das mechanische Ungetüm verlangsamen.

    Die Disc-Launcher: Der Thunderjaw verfügt über drei Disc-Launcher, jeweils einer an jedem Bein und ein Exemplar am Schwanz. Daraus werden in regelmäßigen Abständen elektrisch geladene Scheiben geschleudert, die einen Winkel von 360 Grad abdecken. Ihr solltet hier mit Explosivpfeilen draufhalten, dann wird der Launcher abgesprengt, ihr könnt ihn aufheben und gegen das Ungetüm verwenden. (PS4) Die Disc-Launcher: Der Thunderjaw verfügt über drei Disc-Launcher, jeweils einer an jedem Bein und ein Exemplar am Schwanz. Daraus werden in regelmäßigen Abständen elektrisch geladene Scheiben geschleudert, die einen Winkel von 360 Grad abdecken. Ihr solltet hier mit Explosivpfeilen draufhalten, dann wird der Launcher abgesprengt, ihr könnt ihn aufheben und gegen das Ungetüm verwenden. (PS4) Quelle: Games Aktuell Der Schwanz der Bestie ist schwer gepanzert, das Verbindungsstück am Hinterleib jedoch verwundbar. Platziert ihr hier einige Explosivpfeile, lässt sich der Schwanz absprengen und damit die Gefahr minimieren, durch einen Bodenwischer ins Jenseits katapultiert zu werden. Horizon ist zwar ein Open-World-Titel, aber das Spiel atmet in seinen Bosskämpfen Killzone-Luft. Das fühlt sich cineastisch an und explosiv. Szenen wie der Kampf gegen den Thunderjaw sind es, die uns in den Sitz drücken und staunen lassen. Aber auch die offene Welt und deren Leveldesign ist intelligent eingewoben in die Auseinandersetzungen, denn die Umgebung eröffnet euch die Möglichkeit zur Flucht und zum Neuorganisieren. Ihr könnt durch einen Spalt springen, der Thunderjaw wird versuchen euch zu folgen, passt aber nicht durch die Lücke. Dann rennt ihr um den Berg herum, aktiviert den Perk mit dem Titel "Präzisionsschuss" und feuert einen explosiven Pfeil auf die Disc-Launcher an den Hinterbeinen des Monstrums.

    Diese Waffensysteme des Robosauriers sind 360-Grad-Abschussstationen, die elektrisch geladene Scheiben abfeuern. Schafft ihr es, hier einen kritischen Treffer zu landen, wird der Disc-Launcher abgesprengt. Ihr könnt ihn aufsammeln, aufladen und dann den Feind mit seinen eigenen Waffen schlagen. Doch auch das will gut geplant sein, denn das Aufladen des Disc-Launchers dauert. Und der Thunderjaw ist immer noch nicht besiegt. Wie bekommt man ihn klein? Eine Möglichkeit ist der Ropecaster, dessen Stahlseile massiv genug sind, um das Biest an den Boden zu pinnen, ihr müsst das Monster nur im richtigen Winkel treffen. Lange lässt sich der Thunderjaw aber nicht davon beeindrucken, im Optimalfall schwächt ihn jetzt eine Minenfalle, die ihr vorher ausgelegt habt, und dann pumpt ihr ihn mit seinen Energie-Discs voll, die seine Elektronik nach und nach lahmlegen. Der Kampf war nur ein kurzer Einblick in die Welt von Horizon. Wenn auch der Rest des Spiels so packend daherkommt, ist Zero Dawn unser Hit-Award sicher!

    Pro und Contra

    + Hochinteressantes Setting
    + Tolle Optik
    + Ausgeklügeltes Crafting-System
    + Tolle künstlerische Umsetzung der mechanischen Tiere
    + Sehr taktisch ausgelegte Bosskämpfe
    - Aloy noch blass und unscheinbar

    Wertungstendenz

    80 - 95

    Fazit

    Beeindruckende Technik trifft auf einzigartiges Setting - und wer mag eigentlich keine Robosaurier?

    08:03
    Horizon: Zero Dawn - Acht Minuten Gameplay vom PS4-Rollenspiel
  • Es gibt 5 Kommentare zum Artikel
    Von Kr@tos
    Das sage ich auch immer, wenn es um GG geht :)Aber Horizon sieht echt interessant aus und vorallemist es kein Killzone…
    Von grinch66
    Most wanted
    Von Beast
    Na das hört sich doch alles sehr gut an. Ich denke das wird für mich ein Pflichtkauf.
    • Es gibt 5 Kommentare zum Artikel

      • Von Kr@tos
        Zitat von Hoernchen1234
        Das Setting sieht sehr interessant aus. Ich hoffe nur dass Horizon mehr zu bieten hat als nur tolle Optik und kämpfe gegen Robodinos.
        Da muss Guerrilla Games erst noch zeigen ob sie mehr können.


        Das sage ich auch immer, wenn es um GG geht :)

        Aber Horizon sieht echt interessant aus und vorallem
        ist es kein Killzone (kann das nicht mehr sehen nach Teil 3)
      • Von grinch66
        Most wanted
      • Von Beast
        Na das hört sich doch alles sehr gut an. Ich denke das wird für mich ein Pflichtkauf.
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Horizon: Zero Dawn in der Vorschau - Action-Adventure mit einzigartigem Setting
Die Killzone-Macher haben uns in Horizon: Zero Dawn eine beeindruckende Welt gezeigt, in der Robodinosaurier herrschen und die Menschen wie Ureinwohner leben.
http://www.gamesaktuell.de/Games-Aktuell-Brands-230077/Specials/Horizon-Zero-Dawn-in-der-Vorschau-1187130/
28.02.2016
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horizon zero dawn,guerilla games,action-adventure,ps4
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