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  • Der Gamer der Zukunft Teil 2 - Wie sieht der Videospieler von morgen aus?

    [b]Auf allen Kanälen:[/b] Franchises wie Halo beschränken sich nicht nur auf Spiele. Auch Kinofilme, Direct-to-DVD-Releases und tonnenweise Merchandise gehören zum kleinen Einmaleins des Geschäfts. Quelle: Games Aktuell

    Bereits im Hauptartikel haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wie wohl der Gamer von morgen aussieht? Ein paar weiteren Ideen lassen wir in diesem Artikel freien Lauf.

    In unserem Hauptartikel haben wir schon damit begonnen, die Frage "Wie sieht der Videospieler von morgen aus?" zu erörtern. Nun gehen wir dieser Frage weiter auf den Grund.
    Sack voller Ideen: Die Rückkehr der Level-Editoren und Förderung der Kreativität der Spieler sind auch Verdienst von Little Big Planet und Entwickler Media Molecule. Sack voller Ideen: Die Rückkehr der Level-Editoren und Förderung der Kreativität der Spieler sind auch Verdienst von Little Big Planet und Entwickler Media Molecule. Quelle: Games Aktuell

    Mach's dir selbst

    Sackboy tut es und Mario macht es inzwischen auch. Es geschah früher vor allem am PC, war auf Konsolen lange Tabu und ist nun in der Mitte der Gamer angekommen. Zu verdanken haben wir es Spielen wie dem Super Mario Maker aber auch den Vorreitern von Media Molecule, die mit der Little Big Planet-Trilogie Unglaubliches geleistet haben. Die Rede ist von Spielen, deren Leveldesign in der Hand der Gamer liegt. Die Sackboy-Schöpfer gehen diesen Weg noch beständig weiter und werkeln zur Zeit an Dreams, einem Spiel, das sie selbst noch nicht so richtig beschreiben können (oder wollen).

    Zukunftsträume: Das neueste Spiel von Media Molecule hört auf den Namen Dreams und soll dem Spieler völlig neue kreative Freiheiten an die Hand geben. Zukunftsträume: Das neueste Spiel von Media Molecule hört auf den Namen Dreams und soll dem Spieler völlig neue kreative Freiheiten an die Hand geben. Quelle: Games Aktuell Doch das Konzept ist klar: Der Entwickler stellt dem Spieler Werkzeuge zur Verfügung, mit denen er sich sein Spiel baut und dadurch die maximale Entscheidungsfreiheit hat. Das geht im Idealfall noch viel weiter und könnte auf viele Genres übergreifen. RPGs im Stil von The Witcher wären vorstellbar, die sich allein auf mächtige Editoren stützen und der Community das Erschaffen von Missionen und Levels überlassen. Natürlich würden die klassischen Games nicht verdrängt werden, denn auf jedes grandiose usergenerierte Level aus der Gemeinschaft kommen 100 schäbige. Doch der Trend, wieder wie früher, einfach zu bedienende Editoren in Spiele zu packen, ist absehbar. Trackmania, Doom, Hotline Miami 2 und selbst Gran Turismo 6 boten mehr oder weniger umfangreiche Editoren, die dem Spieler viel Raum für Kreativität geben.

    Phänomen: Minecraft hat Millionen Fans - auch deshalb, weil die Let's Plays interessant anzusehen sind. Spieldesigner beziehen dieses Element in die Gestaltung ihrer Welten immer mehr ein. Phänomen: Minecraft hat Millionen Fans - auch deshalb, weil die Let's Plays interessant anzusehen sind. Spieldesigner beziehen dieses Element in die Gestaltung ihrer Welten immer mehr ein. Quelle: Games Aktuell Ich liebe so etwas. Kann ich mich doch nach der Erstellung eines tollen Levels, oder eine grandiosen Strecke selbst auf die Schulter klopfen und mir sagen, dass ich es besser kann, als die Schöpfer des Spiels. Natürlich ist es auch toll, einfach großen Unfug zu treiben. Ich kann mich erinnern vor gefühlten Jahrzehnten in Age of Empires 2 den Editor regelmäßig dazu zu missbrauchen, Epische 2000-Mann-Schlachten zu erstellen, mit Armeen, die gesamte Karten bedeckten. Damit habe ich meinen Rechner oft ordentlich in die Knie gezwungen. Einmal hat er 10 Stunden gebraucht, bis ich das Spiel überhaupt über den Task-Manager schließen konnte (Einfach auf den Power-Knopf zu drücken traute ich mich damals nicht). Guck mal, wie süß: Fallout funktioniert auch auf dem Smartphone bestens. Die Erfolgsmarke zieht nicht nur Gelegenheitsspieler an, sondern lockt auch Hardcore-Fans vor den Handybildschirm. Guck mal, wie süß: Fallout funktioniert auch auf dem Smartphone bestens. Die Erfolgsmarke zieht nicht nur Gelegenheitsspieler an, sondern lockt auch Hardcore-Fans vor den Handybildschirm. Quelle: Games Aktuell

    Ich will Alles!

    Wir haben heute die Möglichkeit uns auf mehr Kanälen unterhalten zu lassen, als jemals zuvor. Musik, Comics, TV-Serien, Video-Podcasts, Filme, Videospiele und noch viele mehr. Und wir konsumieren auch mehr als nur ein paar dieser Spielarten des Entertainments. Ich liebe es zum Beispiel, mich nach einem langen Arbeitstag auf mein Sofa zu lümmeln und Musik zu hören. Nichts anderes. Warum nicht mal einen Gaming-Soundtrack. Piano-Versionen der Final Fantasy-Lieder höre ich immer wieder gern. Wenn ein neuer Kinofilm kommen sollte, werde ich ihn mir sicher ansehen und Bücher und Comics würde ich mir zumindest mal ansehen.

    Für Halo-Fans gibt es das alles in unglaublich vielfältiger Form bereits und wir werden in den nächsten Jahren erleben, wie die Grenzen zwischen Entertainment-Sparten verschwimmen. Gigantische Projekte wie Destiny werden die Ausnahmen bleiben aber es wird sie geben und Entwickler werden versuchen uns auf allen Kanälen zu erreichen. Einige Spieler werden es dankend annehmen und alles in sich aufsaugen. Jüngst hat Bethesda gezeigt, dass mit dem Fallout-Smartphonespiel auch Potenzial bei den Hardcore-Gamern vorhanden ist. Kommen sie nun noch mit einem Film, kann mir keiner erzählen, dass dieser nicht die Kinokassen zum bersten bringen wird.

    Denn sind wir ehrlich: Wir lieben unser Hobby und solange unser Budget es erlaubt und wir nichts besseres zu tun haben, sind wir auch bereit, uns darin zu suhlen und alles in uns aufzusaugen, was unser Erlebnis vertieft und verschönert. So lange der Content stimmt, ist es schön die Wahl zu haben. Und wenn einige dieser Trends gar nichts für euch zu sein scheinen: Ihr müsst ja nicht mitmachen. Wir werden sehen, was letztlich wie groß wird aber die Branche bewegt sich und das kann nur gut sein. Nicht nur für die Brieftasche der Publisher, sondern vor allem für uns, die Videospieler!

    01:00
    Magic Leap: Demo zur AR-Technik
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Der Gamer der Zukunft Teil 2 - Wie sieht der Videospieler von morgen aus?
Bereits im Hauptartikel haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wie wohl der Gamer von morgen aussieht? Ein paar weiteren Ideen lassen wir in diesem Artikel freien Lauf.
http://www.gamesaktuell.de/Games-Aktuell-Brands-230077/Specials/Der-Gamer-der-Zukunft-Teil-2-Wie-sieht-der-Videospieler-von-morgen-aus-1189573/
07.04.2016
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2016/03/Seite-4-ObenHalo-nightfall-pc-games_b2teaser_169.jpg
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