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  • GTR 2

    Nach ihrem Ausflug in die Welt der rasenden Oldtimer kehren die Rennspiel-Cracks von Simbin zu ihren Wurzeln zurück. Lesen Sie alles über unsere erste ausgiebige Probefahrt mit GTR 2.

    GTR 2 tritt wahrlich kein leichtes Erbe an. Klar, der Vorgänger hat schon eineinhalb Jahre auf dem Buckel. Trotzdem ist GTR noch immer die Genre-Referenz, an der sich alle ernsthaften Rennsimulationen messen lassen müssen. Die Erwartungen an den Nachfolger sind hoch, und dementsprechend gespannt waren wir auch, als uns die Macher bei der Präsentation von GTR 2 erstmals das Steuer der heißen GT-Boliden überließen. Die spektakulärsten Mitschnitte dieser ersten Probefahrt -- inklusive Splitscreen-Direktvergleich mit dem Vorgänger -- finden Sie übrigens als HiRes-Video auf der aktuellen Heft-DVD: Als einziges deutsches Spielemagazin durften wir GTR 2 nicht nur probespielen, sondern bereits jetzt ausgiebig filmen.

    Ab in die Schule!

    Fans des Vorgängers werden sich auch in Simbins jüngstem Produkt auf Anhieb zurechtfinden. Sämtliche Menüs und alle wichtigen Bildschirme (etwa fürs Tuning) erinnern in Aussehen und Funktion stark an GTR und GT Legends. Schon bevor wir uns überhaupt zum ersten Mal auf die Strecke begeben, entdecken wir hier allerdings schon die ersten Neuerungen. Abseits vom hektischen Renngeschehen bietet GTR 2 nämlich eine Fahrschule, die uns in zig Lektionen mit den Grundzügen und Feinheiten des Kurvenfahrens und Überholens vertraut machen soll.

    Und das funktioniert so: Wir suchen uns eine Trainingssession aus und werden in einem bestimmten Auto an eine bestimmte Stelle auf einem festgelegten Kurs versetzt. In unserem Fall war das die Eau Rouge in Spa, eine der schnellsten und anspruchsvollsten Kurven überhaupt. Der Wagen rast zunächst automatisch über die Strecke. Sobald wir die Kontrolle übernehmen, läuft ein vorgegebenes Zeitlimit ab, in dem wir die jeweilige Passage meistern müssen.

    Alles so schön bunt hier ...

    Der eigentliche Gag der Fahrschule ist jedoch die Art, wie uns GTR 2 den Weg durch die Kurven weist. Hier bringen die Entwickler mit einer Art intelligenter Ideallinie ein neues Element ins Spiel, das selbst Einsteigern komplexe Fahrmanöver auf den ersten Blick verständlich präsentiert. Die Linie zeigt nämlich nicht nur den idealen Weg durch die Kurve, sondern verrät uns über einen Farbcode auch die richtige Gaspedalstellung. Auf blau gefärbten Abschnitten geben wir Vollgas, weiße Passagen bedeuten »Gas lupfen«, und auf roten Streckenteilen sollten wir bremsen.

    Achtung, Geisterfahrer!

    Die getunte Ideallinie kommt nicht nur in der Fahrschule zum Einsatz, sondern wertet auch den -- ebenfalls neuen -- Zeitfahrmodus gehörig auf. Hier rasen wir einsam über die Strecke und jagen, ähnlich wie in zig anderen Rennspielen, dem Rundenrekord hinterher.

    Im fertigen Spiel werden wir unsere besten »Hotlaps« speichern und dann auf den Simbin-Server hochladen und so in (indirekte) Konkurrenz zur weltweiten GTR-Community treten. Wenn nämlich ein anderer Fahrer eine unserer Hotlaps herunterlädt, kann er sie auf seinem PC nicht nur anschauen, sondern auch unterbieten. Dann sieht er unser Auto als Geisterwagen über die Strecke jagen, und erkennt zudem bei eingeschalteter Ideallinie, wo wir auf dem Gas und wo auf der Bremse waren. Gerade für Einsteiger ist das äußerst hilfreich. So ist nämlich klar ersichtlich, wie eine schnelle Runde zustande kommt und an welchen Stellen bei der eigenen Fahrweise noch Spielraum für Verbesserungen ist.

    Dieser Spielmodus wird übrigens schon in der GTR 2-Demo enthalten sein, die auch das Hochladen von Rundenrekorden per Internet unterstützen soll.

    Realismus hoch zwei

    Spielmodi hin oder her, die wichtigste Frage bei einer Rennsimulation lautet: Wie fährt sie sich? Kurz gesagt: einfach genial! Für GTR 2 haben die Entwickler offensichtlich die Schwachpunkte des Vorgängers ins Visier genommen und eliminiert. So ist etwa vom teils merkwürdigen Handling der Autos bei niedrigen Geschwindigkeiten in Teil zwei nichts mehr zu spüren. Gerade im direkten Vergleich zwischen GTR 1 und GTR 2 (identische Strecken, Autos und Setup) werden die Unterschiede deutlich. So fühlen sich die Autos jetzt auf den Curbs wesentlich realistischer an. Das Spiel gibt uns über ein Force-Feedback-Lenkrad deutlich unterschiedliche und nachvollziehbare Rückmeldungen. Die fallen natürlich mehr oder weniger heftig aus, je nachdem, wie wild wir über die Randsteine räubern.

    Zudem macht das Fahrmodell insgesamt einen stimmigeren Eindruck. Klar: Die bärenstarken GT-Boliden haben noch immer einen verdammt schmalen Grenzbereich und lassen sich nur schwer einfangen, wenn sie einmal die Haftung verlieren. Allerdings haben wir es dank des detaillierteren Fahrmodells und der hervorragenden Force-Feedback-Effekte einfacher, uns an die Grenzen der Boliden heranzutasten. In Teil eins fühlte sich das Fahren oft so an, als wären wir lediglich ein Passagier, der dem Auto nur vage vorgeben kann, wo die Fahrt hingehen soll. In GTR 2 ist davon nichts zu spüren.

    Augenschmaus

    Wir müssen natürlich keinen einzigen Meter fahren, um die offensichtlichsten Neuerungen im Spiel zu bewundern. Die betreffen die Grafik, die im Vergleich zum Vorgänger kräftig aufgebohrt wurde. Selbst die schicken Strecken und Boliden aus Teil eins sehen alt aus im Vergleich zu dem, was GTR 2 bietet. Egal ob winziger Sponsoraufkleber, Lufthutze oder Schalter im 3D-Cockpit: Hier sitzt alles am richtigen Fleck und entspricht optisch dem realen Vorbild.

    Auch der Asphalt, die Curbs und die Gebäude rund um die Strecken glänzen in neuer Pracht und sehen noch lebensechter aus. Eine Wiederholung aus der TV-Perspektive ist auf maximaler Detailstufe optisch sehr nah an einer Fernsehübertragung der echten GT-Serie -- klingt übertrieben, ist aber so. Das geht soweit, dass selbst die Gesichter der Fahrer den realen Vorbildern entsprechen, auch wenn wir die im hektischen Renngeschehen voraussichtlich nie zu Gesicht bekommen werden.

    Feuer und Flamme

    Die auffälligste optische Neuerung betrifft das Schadensmodell. Statt der verbogenen Texturen aus GTR und GTL fliegen diesmal bei einem Crash zig Einzelteile wie Verkleidungen oder Räder durch die Gegend. Die Motoren sind auch in Teil zwei zerstörbar. Wenn wir etwa einen kalten Motor im Leerlauf gnadenlos bei Vollgas laufen lassen, platzt er. Zudem können die Aggregate der Boliden unter den »richtigen« Bedingungen sogar Feuer fangen und in einer spektakulären Stichflamme ihr mechanisches Leben aushauchen.

    Sascha Gliss

  • GTR 2: FIA GT Racing Game
    GTR 2: FIA GT Racing Game
    Publisher
    10tacle
    Developer
    Simbin Studios, AB
    Release
    28.09.2006

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GTR 2
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http://www.gamesaktuell.de/GTR-2-FIA-GT-Racing-Game-Spiel-4816/News/GTR-2-715442/
01.04.2006
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/07/v_gtr2_01_04eps.jpg
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