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  • GTA 5 im Test: Open-World-Kracher mit Technikschwächen

    Bühne frei für unseren GTA 5 Test! Lest in unserem XXL-Review der finalen PS3-Version von Grand Theft Auto 5 (GTA 5) über wahnwitzige Erlebnisse dreier denkwürdiger Helden, extrem abwechslungs- und ideenreiche Missionen, zahlreiche verrückte Situationen, grandiose Grafik und die Tücken der Technik! Wir klären auf, wie gut GTA 5 wirklich ist!

    Am 17. September erscheint GTA 5 für PS3 und Xbox 360 im Handel - und wir haben es bereits seit einigen Tagen in der Redaktion! Eine wichtige Anmerkung vorab: Jeder Gamer sehnt sich nach den besonderen Titeln mit vielen Überraschungen, coolen Ideen und einer atmosphärischen Spielwelt. Bekanntlich sind solche Meisterwerke sehr selten. Und wenn dann mal eines dieser besonderen Games wie GTA 5 daherkommt, dann wäre es sträflich, alle überraschenden, witzigen und absolut abgefahrenen Szenen im Testbericht zu schildern. Seid also versichert, dass ihr nach dem Lesen unseres Reviews zwar einen umfassenden Eindruck von den Qualitäten und Besonderheiten von GTA 5 haben werdet, wir euch aber nicht mal ansatzweise alle denkwürdigen Highlight-Szenen des Spiels verraten. Wir denken, dass das in eurem Sinne ist.

    Apropos denkwürdig: Wie das bisherige Spiel des Jahres, Sonys The Last of Us, startet auch GTA 5 mit einem Prolog, einer Rückblick-Mission. Michael, einer der drei spielbaren Helden, hat (bekanntlich) seine "Karriere" als bekanntester Bankräuber der USA vor einigen Jahren an den Nagel gehängt. Der spektakuläre, actionreiche Prolog zeigt, wie es dazu kam. Dabei belegen die Rockstar schon mal, dass sie sich in Sachen Dramaturgie kein bisschen vor Hollywood oder vor HBO verstecken müssen.

    GTA 5 im Test: So geht's los

    GTA 5 im Test. Der Open World-Kracher auf dem Prüfstand. (2) GTA 5 im Test. Der Open World-Kracher auf dem Prüfstand. (2) Quelle: Rockstar Games Die ersten Spielstunden in GTA 5 sind wir ausschließlich mit Michael und Franklin aktiv, von Trevor fehlt vorerst jede Spur. Doch wie Trevor dann plötzlich ins Spiel tritt, ist einfach nur großartig. Nicht unbedingt jugendfrei, aber schon jetzt legendär! Franklin ist der typische GTA-Held: Ein Kleingangster, der nach Höherem - also nach dem großen Geld - strebt. Und nach Respekt. Gemeinsam seinem Kollegen und Kumpel Lamar arbeitet Franklin für Simeon Yatarian, einen armenischen Autohändler, für den er Autos wiederbeschaffen muss, wenn die Käufer ihre Raten nicht bezahlen. Wie sich Franklin und Michael in GTA 5 kennenlernen, verraten wir nicht, jedenfalls ist Franklin schnell fasziniert von dem Ruheständler, der von seinem langweiligen Leben die Nase voll hat. Was im Innersten von Michael vorgeht, erfahren wir in einer frühen Cutscene bei Michaels Psychiater. Pssst, nicht weitersagen: Da wir den begründeten Eindruck haben, dass Dr. "Und wie haben Sie sich dabei gefühlt?" Friedlander uns nur das Geld aus der Tasche ziehen will, haben wir uns angewöhnt, nach jedem Besuch bei ihm seinen roten Sportwagen zu Schrott zu fahren.

    GTA 5 im Test: Die Charaktere im Wechsel

    Ihr wollt wissen, wie sich das mit den Charakterwechseln in GTA 5 anfühlt? Seeehr natürlich. Steuerkreuz nach unten, dann erscheint die Auswahl-Einblendung mit allen Köpfen. Bei jedem Kopf steht eine Zahl, die verdeutlicht, wie viele Missionen derzeit für diesen Helden verfügbar sind. Es gibt nämlich massig Missionen, die man nur mit einer bestimmten Person absolvieren kann. Das Ganze ist clever über ein Farbsystem gelöst: Auf der Karte sieht man immer, welche Missionen man selbst und welche man mit einem anderen Helden absolvieren kann. Es kommt auch mal vor, dass das Spiel einen Wechsel verhindert. Dann heißt es zum Beispiel "Franklin und Michael sind untergetaucht, Wechsel derzeit nicht möglich". Das ist zum Beispiel der Fall, wenn man das erste Mal als Trevor spielen kann. Aber da man dann das erste Mal Trevors staubigen Wohnort Sandy Shores erkundet, stört das überhaupt nicht. Wie gesagt: alles sehr natürlich. Aber: Ein, zwei unlogische Wechselsituationen haben wir erlebt, als zum Beispiel Trevor wieder schneller in Los Santos war, als er eigentlich hätte sein dürfen.

    Das Positive in GTA 5 überwiegt aber deutlich, weil durch die Charakterwechsel viel Abwechslung ins Spiel kommt. Nach 30 Minuten Franklin ist man vielleicht etwas gelangweilt vom Gang-Hood-Gequatsche mit Lamar, bei dem jedes dritte Wort "Nigga" und jedes vierte Wort "Fuck" ist. Also wechseln wir zu Michael, der (mal wieder) auf seiner Couch sitzt, fernsieht und sich mit seiner Familie herumstreitet. Sogleich verlassen wir das Haus, radeln durch das schicke Rockford Hills oder spielen eine Partie Tennis - mit dem Court ganz in der Nähe kein Problem. Die Entwickler haben massig witzige Situationen eingebaut, in die man bei den Charakterwechseln gerät. Vor allem Wechsel zu Trevor sind immer für einen Lacher gut, wenn der Psycho zum Beispiel in einem kurzen Kleidchen aus einem Laden in der Innenstadt kommt. Da sitzt man dann nur da und denkt sich "WTF!?"

    GTA 5 im Test: Missionen und Missverständnisse

    Im Vorfeld war ja viel die Rede von den Heists, also den großen, mehrteiligen Raubüberfällen mit vorbereitenden Missionen und viel Entscheidungsfreiheit. Diese stehen allerdings weit weniger im Mittelpunkt, als wir gedacht hatten. Über weite Strecken spielt man "normale" Missionen, doch "normal" setzen wir bewusst in Gänsefüßchen. Denn was ist in GTA 5 schon normal? Die vielfältigen Missionen sprühen vor Ideenreichtum und Dynamik.

    GTA 5 im Test. Der Open World-Kracher auf dem Prüfstand. (3) GTA 5 im Test. Der Open World-Kracher auf dem Prüfstand. (3) Quelle: Rockstar Games Kennt ihr Martin Madrazo? Dieser mexikanische Drogenbaron ist der Hauptgrund, weshalb Michael wieder ins Gangster-Business einsteigt. Und das kam so: Michael kommt nach Hause und erwischt seine Frau Amanda in flagranti mit dem Tenniscoach. Dieser flüchtet durch einen Sprung aus dem Fenster. Nach einer Verfolgungsjagd stellen wir ihn in dessen schickem Haus. So denken wir zumindest. Das Haus ist ein architektonisches Meisterwerk, ist in einem Berghang verbaut und steht auf Stahlpfeilern. Michael rast vor Wut ob der Unverfrorenheit, mit der ihm der Tennislehrer Hörner aufgesetzt hat. Also befestigt er ein Seil an einem der Pfeiler, bindet das andere Ende des Seils an der Stoßstange seines Wagens fest - und gibt Vollgas. Nach wenigen Sekunden ist das Haus Geschichte, doch leider stellt sich heraus, dass das gar nicht das Haus des Tennislehrers war, sondern das Haus einer seiner Kundinnen. Und das ist ausgerechnet die Gespielin von Martin Madrazo. Kurze Zeit später steht Michael vor der Wahl, zweieinhalb Millionen Dollar aufzutreiben - oder sein Testament zu machen. Ja, so kam das...

    An anderer Stelle sollen wir in einer Mission mit Michael und Trevor wichtige Unterlagen moppsen. Das wäre kein Problem, befänden sich die Unterlagen nicht an Bord eines Privat-Jets. Doch auf dafür gibt es eine Lösung. Erst fahren wir mit Michael zu einem Lieferwagen, in dessen Laderaum sich ein riesiges Gewehr befindet. Damit müssen wir nun auf das fliegende Flugzeug schießen. Nach ein paar Treffern fängt das Triebwerk Feuer und der Pilot setzt zur Notlandung an. Nun wechselt das Spiel automatisch zu Trevor, der auf einem Motorrad sitzt und dem abstürzenden Flugzeug durch die Innenstadt von Los Santos folgt. Wie der Jet langsam aber sicher den Häuserdächern näher kommt und einen dicken schwarzen Rauchschweif hinter sich herzieht, sieht einfach zu gut aus. Wir rasen durch die Straßen und hören irgendwann einen lauten Knall - das Flugzeug ist auf dem Boden aufgeprallt. Nun müssen wir noch die überlebenden Wachen überwältigen und können uns die Akten krallen.

    Bei den vielen, vielen Missionen in GTA 5 gewinnt natürlich nicht jede einen Innovationspreis. Manches weckt Erinnerungen, zum Beispiel, als wir direkt vom Set einer Filmproduktion einen Wagen klauen müssen. Schnell merken wir: das ist ein Bond-Auto. Samt Bond-Girl. Als die hysterische Frau uns ständig ins Lenkrad greift und wir unfreiwillig fahren wie ein Besoffener, fühlen wir uns an GTA 4 erinnert, da gab es so eine nervig-griffige Frau auch schon mal. Doch die Rockstars wären keine Rockstars, wenn sie das Ganze nicht mit einer frischen Idee garniert hätten. Denn irgendwann drücken wir mal diesen einen roten Knopf im Bond-Auto - und das Problem mit der störrischen Frau löst sich in Luft auf ...

    GTA 5 im Test. Der Open World-Kracher auf dem Prüfstand. (6) GTA 5 im Test. Der Open World-Kracher auf dem Prüfstand. (6) Quelle: Rockstar Games Doch kommen wir zu den Raubüberfällen, die, wie gesagt, selten sind, aber gerade deswegen ein Highlight darstellen. Beim ersten Raubüberfall im Spiel gilt es, ein Juweliergeschäft auszunehmen. Daraus ergibt sich eine Reihe von zusammenhängenden Missionen. Erst müssen wir als vermeintlicher Kunde den Laden ausspionieren, Fotos vom Luftschacht, den Überwachungskameras und von der Alarmanlage knipsen. Wir machen das mit einer Kamera-Brille - Google Glass lässt grüßen. Dann geht es an die Planung. Wir bestimmen die Vorgehensweise - wollen wir uns reinschleichen, oder wollen wir durch die Vordertür? Als nächstes werden Teammitglieder angeheuert, wir brauchen einen Fahrer, einen Schützen und einen Hacker. Es stehen jeweils mehrere zur Auswahl, mit unterschiedlichen Skills und unterschiedlichen Forderungen, was den Anteil an der Beute anbelangt. Cool: Wählt man in späteren Raubüberfällen die selben Leute, gewinnen sie an Erfahrung, verlangen aber trotzdem nicht mehr Geld. Der Coup war wenig spektakulär - wir mussten die Vitrinen leerräumen und dabei die Angestellten in Schach halten - die Flucht auf Motorrädern durch das Kanalsystem von Los Santos dafür umso mehr. Ein anderer Raubüberfall war da noch packender: Wir haben in einer Militärbasis einen Transporthubschrauber geklaut, an anderer Stelle ein U-Boot gemopst, unter Wasser ein geheimes Forschungsprojekt des Militärs entdeckt und dann das U-Boot samt Beute mit dem Hubschrauber davongeflogen.

    09:47
    GTA 5 exklusiv angespielt: Das Experten-Video zum ersten Hands-on!
  • GTA 5 - Grand Theft Auto 5
    GTA 5 - Grand Theft Auto 5
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Release
    17.09.2013
    Es gibt 32 Kommentare zum Artikel
    Von Chyperphunker
    Hy,ähm die Hangar- Immobilien Missionen von Trevor. Gibt es da unendlich viele oder hat man die irgendwann alle…
    Von occ86
    Ansonsten Start > Infos > Dialoge auswählen und dort nachlesen. Kann nicht so schwer sein.
    Von Skeletor242
    Naja das ist bei GTA aber schon immer so...klar wird das immer wieder kritisiert aber mir ist das so lieber als eine…

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    • Es gibt 32 Kommentare zum Artikel

      • Von Chyperphunker
        Hy,

        ähm die Hangar- Immobilien Missionen von Trevor. Gibt es da unendlich viele oder hat man die irgendwann alle erledigt?
      • Von occ86 Gelöscht
        Ansonsten Start > Infos > Dialoge auswählen und dort nachlesen. Kann nicht so schwer sein.
      • Von Skeletor242
        Zitat von shuin
        We kein englisch kann .... darf ruhig bis zu 50 % spielspaß abziehen... es gibt endlose dialoge auch wärend der fahrt 1. Die dialoge lassen einen kaum zeit ..sie richtig zulesen ... mehr wie überfliegen ist meißt nicht....


        Naja das ist bei GTA aber schon immer so...klar wird…
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GTA 5 - Grand Theft Auto 5
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http://www.gamesaktuell.de/GTA-5-Grand-Theft-Auto-5-Spiel-4795/Tests/GTA-5-im-Test-Open-World-Kracher-mit-Technikschwaechen-1088594/
17.09.2013
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2013/09/GTA_5_Lifeinvader_Screenshots_19-pc-games.jpg
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