GT Pro Series

Test Andre Steinert

Es ist raus: Der Rennspielteufel kommt aus Japan, wohnt derzeit bei Ubisoft und hat einen Namen -- GT Pro Series. Nehmen Sie sich in Acht!

Respekt, Ubisoft. Mit "GT Pro Series" liefert ihr nicht nur das hässlichste, sondern auch das bislang schlechteste (Renn-)Spiel für Nintendo Wii ab. Was hier über den Bildschirm flimmert, ist eine einzige Lachnummer. Für dieses Machwerk 60 Euro zu verlangen, ist schon nicht mehr frech, sondern unverschämt.

Da tränt das Auge: Wer anno 2006/2007 so eine Grafik abliefert, muss verdammt mutig sein. (Wii) Da tränt das Auge: Wer anno 2006/2007 so eine Grafik abliefert, muss verdammt mutig sein. (Wii) Die Optik ist ein schlechter Witz, wobei die lizenzierten Fahrzeuge im Cel-Shading-Look noch einigermaßen okay aussehen. Die Umgebungsgrafik dagegen geht überhaupt nicht. Scheinbar hat Entwickler MTO ("GT Advance") die GBA-Grafikengine für Wii umgesetzt. Solche grottenhässlichen Texturen haben wir zuletzt vor zehn Jahren auf dem N64 gesehen. Auch spielerisch bietet der Arcade-Racer nichts, was wir nicht schon (vor zehn Jahren) besser und schöner bei der Konkurrenz gesehen hätten: Sie heizen auf fiktiven Strecken von einem Cup zum nächsten und versuchen dabei nicht einzuschlafen. Gesteuert werden die Kisten übrigens mit einem Lenkrad (liegt bei), was nach kurzer Eingewöhnungszeit einfach von der Hand geht. Apropos Hand: Finger weg von diesem Spiel. Sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt!

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