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  • Fussball Manager 06

    Überarbeitete Menüs, detaillierte Analyse-Tools, glaubwürdige 3D-Spiele, und, und, und: Gerald Köhler und sein Team liefern den bisher besten Fußball-Manager ab.

    »Mit der Taktik mussten sie ja verlieren«, »Die Flasche hätten sie schon längst verkaufen sollen«, »Das sieht doch ein Blinder, dass die falsch trainieren« -- das sind typische Sätze von Anhängern der beliebtesten Sportart in Deutschland: Fußball. Seiner Popularität verdankt das Spiel aber auch das Phänomen, dass sich praktisch jeder Fan für eine ausgemachte Koryphäe hält und stets alles besser weiß als die Verantwortlichen bei Vereinen oder dem Nationalteam.

    Mit dem Fussball Manager 06 können alle selbsternannten Trainergötter zeigen, wie viel sie wirklich von der Leitung eines Fußballclubs verstehen -- dank EA Sports' offizieller Lizenz natürlich wieder mit allen Clubs und Spielern der ersten und zweiten Bundesliga. Eines aber gleich vorweg: Wer denkt, er kommt hier mit ein paar Mausklicks zum schnellen Erfolg, sollte besser die Finger von diesem Spiel lassen. Wer sich aber gerne intensiv mit dem Thema Fußball beschäftigt, aus Statistiken die richtigen Schlüsse zieht, Training, Aufstellung sowie Taktik aufeinander abstimmt und vor allem sehr viel Zeit hat, findet im Fussball Manager 06 sein absolutes El Dorado.

    Schön und funktional

    Gleich zu Beginn fällt die optische Generalüberholung auf: Die Menüs sind wesentlich übersichtlicher als im Vorgänger, wirken aber gleichzeitig hübsch und durchgestylt. Selbst die Bildschirme mit der höchsten Informationsdichte wirken dank klarer Aufteilung und vieler Weißflächen nie überladen -- super! Die Bedienung erfolgt wie gewohnt mit der Maus und ist genauso vorbildlich wie die Menüstruktur: Mit wenigen Klicks erreichen Sie alle relevanten Unterpunkte.

    Die Entwickler bauten auch logische Querverweise ein. So können Sie beispielsweise Co-Trainer nicht nur über den Unterpunkt »Mitarbeiter« anheuern, sondern gelangen auch aus dem Trainingsmenü zum entsprechenden Bildschirm. Daher ist die Bedienung insgesamt sehr intuitiv. Ähnlich wie unter Windows öffnet ein Rechtsklick ein Kontext-Menü -- das spart lange Mauswege. Außerdem sehen Sie so alle möglichen Aktionen auf einen Blick. Klicken Sie beispielsweise einen Spieler an, den Ihre Scouts auf der Beobachtungsliste haben, erscheinen unter anderem die Punkte »Spielerinfo«, »Kaufangebot«, »Leihangebot« und »Beraterauftrag« (Scout prüft, wann der Spieler für wie viel Geld gekauft werden könnte). Ein weiterer Klick, und schon sind Sie im endgültigen Menü angekommen.

    Machen und machen lassen

    Genretypisch verlangt der Fussball Manager 06, dass Sie sich um alle Belange Ihres Vereins kümmern. Training, Aufstellung, Nachwuchsarbeit, Transfers, Fanartikel und Stadionausbau sind nur einige davon. Allerdings empfiehlt es sich, die Allmacht zu teilen und an die größtenteils verlässlichen KI-Verantwortlichen abzugeben. Sofern es das Budget zulässt, sollten Sie für jeden Teilbereich einen geeigneten Mann einstellen, beispielsweise einen Amateurtrainer und Fanbeauftragten. Je erfahrener das Personal, desto mehr kostet es den Verein. Allerdings wiegen die Boni guter Leute die Mehrkosten wieder auf. Doch selbst wenn Sie Mitarbeiter für bestimmte Bereiche eingestellt haben, können Sie per Menü festlegen, dass Sie sich um ausgewählte Dinge selbst kümmern wollen, beispielsweise um Werbeverträge im Punkt »Finanzen«.

    Selbst wenn Sie noch so gute Co-Trainer verpflichtet haben: Der Aufstellung und Taktik sollten Sie sich in jedem Fall selbst widmen. Meist liefert die KI in diesem Bereich ordentliche, aber keine optimalen Ergebnisse ab. Und das, obwohl Sie mit globalen Einstellungen bestimmen, wie der Co-Trainer bei der Aufstellung die Prioritäten setzen soll. So geben Sie per Schieberegler vor, wie stark er Parameter wie Schnelligkeit, Form, Frische oder Offensivgeist berücksichtigen soll. Da es aber noch andere Dinge zu beachten gibt, dient diese Auswahl höchstens als Basis für Ihre eigenen Maßnahmen.

    Genauer geht's kaum

    Die wohl wichtigste Neuerung ist das so genannte Match-Analyse-Tool (MAT). Es wertet jedes Spiel detailliert aus und stellt die Ergebnisse statistisch sowie grafisch dar. Es erlaubt sogar, die komplette Partie noch einmal in einer 2D-Ansicht anzuschauen. Was wie eine Spielerei klingt, verrät in Wirklichkeit unheimlich viele wichtige Informationen. Angefangen von der Formationstreue über die Laufwege bis hin zur Anzahl der Fehlpässe finden Sie im MAT alles Wissenswerte und lernen daraus im besten Fall für die Zukunft. Ein Beispiel: In der Statistik bemerken Sie, dass drei Viertel der Pässe eines Spielers nicht ankamen. Also lassen Sie sich die Fehlpässe grafisch anzeigen und sehen, dass es jeweils lange Zuspiele waren. Also ändern Sie die individuellen Einstellungen dieses Akteurs so, dass er bevorzugt kurze Pässe wählt. Wir empfehlen Ihnen, sich nach den ersten Partien oder bei den ersten Einsätzen neuer Spieler nach den Matches intensiv mit dem MAT zu beschäftigen -- die richtigen Schlussfolgerungen aus den computergestützten Analysen führen oft zum Erfolg.

    Der große Nachteil des MAT: Es funktioniert nur, wenn Sie die Spiele auch im 3D-Modus ablaufen lassen. Das dauert trotz Beschleunigungsfunktion länger als der spannende Textmodus oder die sofortige Berechnung des Resultats. Dort ist es übrigens genau wie in 3D-Spielen möglich, bestimmte taktische Mittel wie »Zeitspiel« oder »Versteckte Fouls« anzuordnen. Außerdem dürfen Sie in bestimmten Situationen entscheiden, ob Ihre Spieler in der beschriebenen Situation schießen oder dribbeln oder abspielen sollen. Über 4.000 neue Textbausteine zur Spielbeschreibung machen die Partien deutlich abwechslungsreicher.

    Folgsame Spieler

    Neben dem Zugriff auf das MAT haben die 3D-Spiele einen weiteren Vorteil: Sie sehen genau, wie brav die Spieler ihre Positionen, Taktik und Aufgaben erfüllen. Die Szenen auf dem Rasen sind nicht etwa geskriptet, sondern errechnen sich aus den zahlreichen individuellen Werten der Kicker sowie Ihren taktischen Anweisungen. Egal, ob sich der linke Verteidiger bei jeder Gelegenheit in die Offensive einschaltet, ein Abwehrrecke seinen Gegenspieler in Manndeckung nimmt oder der Spielmacher den Stürmer bevorzugt mit Steilpässen in Szene setzt: Was Sie vor der Partie festlegen, machen die Spieler auch -- oder versuchen es zumindest. Wenn die Taktik nicht funktioniert, hapert es oft an der fehlenden Abstimmung mit den Fähigkeiten der Kicker. Wenn Sie einen Athleten als Spielmacher einteilen, der schlechte Werte für Kreativität und Passspiel hat, wird er einfach schlecht aussehen. Gerade mit einem schwächeren Team werden Sie nur Erfolg haben, wenn Sie die Taktik in erster Linie auf die Fähigkeiten der Spieler abstimmen -- erst danach gilt es, die Besonderheiten des Gegners in die Planung einzubeziehen.

    Georg Valtin

  • Fußballmanager 2006
    Fußballmanager 2006
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    06.10.2005

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Fußballmanager 2006
Fussball Manager 06
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http://www.gamesaktuell.de/Fussballmanager-2006-Spiel-2818/Tests/Fussball-Manager-06-715546/
01.10.2005
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