Forza Motorsport 4: Unser gamescom-Eindruck vom Rennspiel - Unzählig Features, super Grafik, aber nüchterne Menüs
Wir haben uns Forza Motorsport 4 auf der gamescom 2011 angesehen und verraten euch nun, weshalb wir vom Rennspiel durchaus angetan waren.
Publisher Microsoft hat uns während der gamescom 2011 Forza Motorsport 4 vorgeführt und uns neben den Menüs und dem neuen Autovista-Modus auch eine Strecke in den Schweizer Alpen gezeigt. Vorgeführt wurde uns das Rennspiel von Dan Greenawalt, dem Creative Director des Entwicklerstudios Turn 10. Die Präsentation beginnt und wir sehen zunächst das Hauptmenü. Das wirkt ein wenig schlicht und ist recht sparsam und klein am Rand des Bildschirms platziert. Der Blickfänger dagegen wird durch einen schwarzen BMW M3 repräsentiert, der nicht nur das Originalauto von Dan Greenwalt selbst darstellt, sondern vor allem mit seiner Größe und der grafischen Brillanz beeindruckt.
Wir bekommen die Kinect-Funktion zu sehen und werden darauf hingewiesen, dass es sich dabei nur um eine optionale Erweiterung handelt. Sie bildet weder einen Ersatz für die normale Steuerung, noch ist sie als ein Pflichtprogramm zu verstehen. So findet die Peripheriesteuerung beispielsweise ihre Verwendung im Autovista-Modus. Dieser ist eigentlich nichts weiteres, als ein herkömmlicher Showroom, bei dem man alle Autos näher betrachten kann. Hier kann man sich entweder mit Hilfe von Kinect durch Lehnen des Oberkörpers im Raum umsehen oder einfach den normalen Xbox 360-Controller nutzen. Auch die Spracherkennung von Kinect wird nicht allein gelassen. So kann man beispielsweise durch Befehle wie "Auto anmalen" direkt in das entsprechende Menü springen.
Im Autovista-Modus wird uns ein Mercedes SL AMG präsentiert. Uns klappt die Kinnlade herunter, denn der Wagen sieht aus wie echt. Selbst das Innere des Wagens und der Motor lassen keine Wünsche offen. Wir sehen keinen einzigen überflüssigen Pixel und sind erstaunt von der Authentizität des Wagens. Über das Auto sind weiterhin verschiedene Infopunkte verteilt. Klickt man auf einen, dann wird einem beispielsweise mehr über den verwendeten Motor erzählt.
Neu bei Forza Motor Sport 4 ist die Worldtour. Das Spiel erkennt automatisch, welche Autos man in der Garage hat und schlägt dementsprechend Events vor. Die Entwickler möchten damit jedem Spieler eine individuelle Karriere anbieten. So soll es insgesamt 300 Events mit über 1300 Rennen geben. Während der Karriere erkennt das Rennspiel eurer vorhandenes Save-File aus dem Vorgänger und belohnt euch je nach der Höhe des erreichten Erfahrungslevels mit verschiedenen Bonusautos. Steigt man im Singleplayer ein Level auf, dann kann man sich aus mehreren Wagen ein beliebiges Auto auswählen. Die Physik im Spiel wirkt vielversprechend. Durch die Zusammenarbeit mit dem Reifenhersteller Pirelli möchte der Entwickler Turn 10 ein noch realistischeres Fahrgefühl erzeugen.
Beim Multiplayer könnt ihr euch auf einen neuen Modus freuen. Dieser wird durch einen Wettstreit realisiert, der ganz nach dem Crash-Derby-Prinzip bis zu 16 Fahrer gegeneinander antreten lässt - ähnlich wie man es aus Stefan Raabs Sendung kennt. Doch auch online wird euch einiges geboten. So trefft ihr innerhalb der virtuellen Welt auf Online-Clubs, die ähnlich wie Clans organisiert sind und sich gemeinsam eine bestimmte Anzahl an Wagen teilen. Das bedeutet, dass in eurem Freundeskreis beispielsweise nur einer einen Ferarri kaufen muss, damit auch alle anderen ihn nutzen können. Weiterhin könnt ihr mit euren Freunden Challenges bestreiten, die euch zusätzlich Geld und Erfahrung bringen. Als neue Strecke bekommt ihr übrigens den Hockenheimring spendiert.
Am Ende der Präsentation hat uns Microsoft noch mit einem Rennen in den Schweizer Alpen verwöhnt. Gänzlich neu ist uns dabei die Beleuchtung aufgefallen, die durch das IBL (Image Based Lithing) realisiert wird. Das bedeutet, dass die gesamte Szenerie durch eine globale Beleuchtung erhellt wird. Damit wirken die Autos beinahe fotorealistisch und erwecken den Eindruck, dass sie in echt durch die Gegend düsen.
Der Ersteindruck von Forza Motor 4 auf der gamescom 2011 hat uns sehr zugesagt. Wir sind beeindruckt von der unglaublichen Feature-Anzahl, den detaillierten Fahrzeugen, der optionalen Kinect-Verwendung und dem neuen Beleuchtungssystem. Einzig die Menüs wirken teilweise noch arg nüchtern und auch die Grafik kann ihre künstliche Herkunft nicht verleugnen. Nichtsdestotrotz haben uns die gezeigten Szenen und die neuen Ideen einfach überzeugt. Wenn Entwickler Turn 10 alles wie geplant umsetzen kann, dann steht dem erfolgreichen Release von Forza Motorsport 4 Mitte Oktober 2011 eigentlich nichts mehr im Weg.
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Endlich mal ein Video mit einem Fahrer, der die Strecke kennt und Ideallinie fährt!
Spiegelungen und Schatten auf der Motothaube sind sowas von real, ich bin begeistert!
[ame]http://www.youtube.com/watch?v=YVY9dmx4vuk[/ame]
Außerdem gab's dieses Monster ja schon bei GT5. Kann nix damit anfangen.^^
Fahren will ich das Teil auch nicht unbedingt aber es ist eine sinnvollere Ergänzung im Autovista-Modus als bspw. ein Ford Focus.