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  • Kostenpflichtige Zusatzinhalte: Wohin geht die Gamingindustrie? Leser-News von GenX3601966

    Die neueste Erweiterung für das beliebte Rennspiel heißt "1000 Club"-Erweiterung und bereichert das ohnehin schon umfangreiche Spiel um einige zusätzliche Aufgaben und Rennen. Doch für einige Herausforderungen sind kostenpflichtige Zusatzinhalte erforderlich. Deshalb frage ich: Wohin geht die Gamingindustrie?

    Forza Horizon ist ein Arcade-Racer mit einer offenen Spielwelt, bei denen sich alles um das große Horizon-Musik-Festival und schnelle Autos dreht. Viele Fahrzeuge und die simulationsartige Steuerung hat Entwickler Playground Games vom großen Bruder Forza Motorsport 4 komplett übernommen, so dass man auf Wunsch Forza Horizon auch fast wie eine Simulation spielen kann. Es werden aber nicht nur Rennen gefahren, sondern es gibt auch viele Nebenaufgaben, wie zum Beispiel Schilder zu überfahren, mit denen man dann Upgrades billiger bekommt, oder versteckte Oldtimer in alten Scheunen zu finden, die man dann behalten und fahren darf.

    Das Spiel umfasst viele Events und Rennen, dementsprechend gibt es auch viele Autos zur Auswahl, die für einen Arcade-Racer durchaus umfangreich ist. Jedes Auto kann individuell gestaltet und designet werden, so dass man im Multiplayer nicht nur mit seinen Fahrkünsten, sondern auch mit seinem Aussehen protzen kann. Wem die vorhandenen Autos im Hauptspiel nicht ausreichen, der kann auf herunterladbare Inhalte zurückgreifen, die sogenannten DLSs (Downloadable Contents). Ein Autopaket umfasst in der Regel sechs Autos, die man für 400 Microsoft Points (ca. 5€) erwerben kann. Man kann die Autos aber auch einzeln (für wesentlich mehr Geld) kaufen.

    Kostenpflichtige Zusatzinhalte: Wohin geht die Gamingindustrie? Leser-News von GenX3601966. (5) Kostenpflichtige Zusatzinhalte: Wohin geht die Gamingindustrie? Leser-News von GenX3601966. (5) Quelle: Turn 10/Playground Games Bisher waren diese DLC-Autos ein nettes Beiwerk zum Hauptspiel. Etwas für Jäger von Bestzeiten und Sammler von einzigartigen Modellen. Doch mit dem neuen "1000 Club"-Erweiterungspaket ändert Microsoft seine bisherige DLC-Politik und bietet einen kostenlosen Zusatzinhalt an, den man aber nur vervollständigen kann, wenn man sich mindestens ein kostenpflichtiges DLC-Autopaket herunterlädt. Es geht hier auch um Gamerscore-Punkte, die man nur dann komplett erhalten kann, wenn man sich dafür mindestens einen kostenpflichtigen DLC herunterlädt. Gerade gierige Gamerscore-Jäger werden bei Forza Horizon offensichtlich zur Kasse gebeten. Wenn man keinen VIP-Status besitzt (bekommt man durch die Collector's Edition) hat man einen Nachteil, weil einem dadurch einige wichtige Autos für die "1000 Club"-Erweiterung eventuell fehlen könnten. Aber dafür gibt es schließlich das VIP-Autopaket auf dem virtuellen Marktplatz, das man sich für 400 Microsoft Points herunterladen kann. Nochmal 5€ ausgegeben.

    Bisher musste man lange Anfahrtszeiten zu den Events in Kauf nehmen, wenn man nicht alle Außenposten auf der Karte freigeschaltet hatte. Denn nur dann war eine Schnellreise dorthin verfügbar. Dafür konnte man aber einen Punkte-Booster kaufen (natürlich auch für ein paar Euro), der einem das Vorankommen beschleunigte. Andererseits half nur üben, ausprobieren, selber fahren. Für manche Herausforderungen im "1000 Club" muss man aber dennoch teilweise Anfahrtszeiten von bis zu fünf Minuten einrechnen, wenn es nicht die neue "Überall schnell hinreisen"-Funktion gäbe, die einen auf einen beliebigen Punkt auf der Übersichtskarte in Sekundenschnelle teleportiert. Kostet das etwa auch Geld? Nein, es ist umsonst. Pustekuchen! Natürlich wird der Spieler für diese Funktion zur Kasse gebeten, man muss dafür 5 Gutscheine ausgeben, die auf dem Marktplatz so viel kosten, wie ein Autopaket mit sechs Autos: 400 Microsoft Points, also wieder 5€. Ich will mich nicht über alles beschweren, aber wenn dem Spieler so eine relativ primitive Funktion vorenthalten wird, ist spätestens jetzt der Verdacht auf Abzocke gerechtfertigt.

    Kostenpflichtige Zusatzinhalte: Wohin geht die Gamingindustrie? Leser-News von GenX3601966. (2) Kostenpflichtige Zusatzinhalte: Wohin geht die Gamingindustrie? Leser-News von GenX3601966. (2) Quelle: Microsoft, Playground Games Man nennt so etwas Micropayment oder Microtransactions, also kleine Geldbeträge, die für eine komfortable Funktion oder einen Luxusgegenstand zusätzlich bezahlt werden müssen. Aber zusätzlich für was? Forza Horizon hat zum Release rund 60€ gekostet, die Limited Collectors Edition mit dem VIP-Status sogar bis zu 80€. Wenn man sich den Seasons Pass gekauft hat, bekam man die Rallye-Erweiterung und sechs monatliche Autopakete gratis. Aber wer glaubt, damit alles abgedeckt zu haben, der irrt. Inzwischen gibt es neue Autopakete, die im Seasons Pass nicht inbegriffen sind. Man darf sowieso nicht zu knapp bei Kasse sein, wenn man sich den Seasons Pass leisten wollte. Denn der schlägt mit 4000 Microsoft Points zu Buche, das sind folglich 50€ Zusatzkosten.

    Micropayment kann man das nicht mehr nennen, hier geht es ums große Geld. Forza Motorsport 4 war ein Testballon, denn auch dort konnte man sich sogenannte Token für Echtgeld kaufen, um sich Traumwagen leisten zu können, die mit den Ingame-Credits nur schwer zu bezahlen waren. Denn nicht jeder hatte die Ausdauer, den gesamten Veranstaltungskalender abzufahren, um so mehrere Millionen Spielgeld zu verdienen, um seinen Fuhrpark beliebig zu erweitern. Forza Horizon ist sozusagen der finale Testballon, denn dort wird das auf die Spitze getrieben, was bei Forza Motorsport mit den Autopaketen seit Jahren erfolgreich vermarktet wird. Die DLC-Politik wird bis an die Grenzen ausgetestet und ich habe mich selber schon des öfteren dabei ertappt, wie einfach es sein kann, hier und dort nochmal schnell einen DLC herunterzuladen.

    Ich rate also nur, diese Politik maximal bei seinen Lieblingsspielen zu praktizieren. So ein Bezahlwahnsinn darf nicht die Regel in Vollpreisspielen werden. Sie zu boykottieren halte ich nicht für den richtigen Weg. Man kann sinnvolles fördern und unsinniges abstrafen. Ein genereller Boykott von DLCs sollte aber nicht stattfinden, da sinnvolle Erweiterungen das Spiel durchaus bereichern können. Nur sollten sich die Zusatzkosten weit unter dem Preis des Vollpreisspiels bewegen und auf Micropayment sollte gänzlich in teuren Titeln verzichtet werden. Der Käufer ist immer noch derjenige, der den Preis durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Deshalb sollte man sich zweimal überlegen, ob man so sinnige Dinge wie eine "Überall schnell hinreisen"-Funktion wirklich benötigt und vor allem, wie viel man bereit ist, für so etwas zu zahlen.

    21:53
    Prakti in der Pegnitz, Octodad im Studio und vieles mehr! Better Together 9
  • Forza Horizon
    Forza Horizon
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Turn 10 Studios
    Release
    26.10.2012
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von GenX66
    Naturlich ist das richtig, was Du sagst. Die Mehrzahl der Gamer kauft sich DLCs nur für sein Lieblingsspiel, obwohl…
    Von silenthill999tts
    Netter Artikel, mit einen Rat, der streng genommen schon kritisch bewertet werden kann, denn er beschwingt Gamer dort…
    Von GenX66
    Ich muss mal kurz korrigieren: Ein Autopaket bei Horizon enthällt nur 5 statt den genannten 6 Autos.Für den Erfolg…

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    • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel

      • Von GenX66
        Zitat von -Sir-Biltzebub
        Netter Artikel, mit einen Rat, der streng genommen schon kritisch bewertet werden kann, denn er beschwingt Gamer dort zu zugreifen was er als sein Lieblingspiel bezeichnet, wenn das mal nicht nur eins ist. Mein Rat ist es, so lange skeptisch zu sein, bis man…
      • Von silenthill999tts
        Netter Artikel, mit einen Rat, der streng genommen schon kritisch bewertet werden kann, denn er beschwingt Gamer dort zu zugreifen was er als sein Lieblingspiel bezeichnet, wenn das mal nicht nur eins ist. Mein Rat ist es, so lange skeptisch zu sein, bis man sich sicher sein kann, das es tatsächlich eine…
      • Von GenX66
        Ich muss mal kurz korrigieren: Ein Autopaket bei Horizon enthällt nur 5 statt den genannten 6 Autos.

        Für den Erfolg "Nissan-Ninja" braucht man auch noch den Nissan 370z aus dem Pre-Order Paket, wenn man kein Vorbesteller bei ausgewählten Handlern war.
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1065903
Forza Horizon
Kostenpflichtige Zusatzinhalte: Wohin geht die Gamingindustrie? Leser-News von GenX3601966
Die neueste Erweiterung für das beliebte Rennspiel heißt "1000 Club"-Erweiterung und bereichert das ohnehin schon umfangreiche Spiel um einige zusätzliche Aufgaben und Rennen. Doch für einige Herausforderungen sind kostenpflichtige Zusatzinhalte erforderlich. Deshalb frage ich: Wohin geht die Gamingindustrie?
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19.04.2013
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