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  • Warhammer, Cthulhu, Styx, Technomancer - die nächsten Spiele von Focus

    Welche Spiele bringt der französische Publisher Focus Home Interactive in nächster Zeit auf den Markt? Einen Blick auf die kommenden Highlights durften wir im Rahmen eines Events in Paris werfen. The Surge und Vampyr zählen zu den vielversprechendsten Projekten. Battlefleet: Gothic Armada, Call of Cthulhu, The Technomancer, Styx: Shards of Darkness und Space Hulk: Deathwing haben wir uns ebenso angeschaut.

    Focus Home Interactive ist in den vergangenen Jahren zu einem respektablen Publisher gewachsen. Erstmals lud das Unternehmen Journalisten zu einer Studiotour nach Paris ein, wo wir nicht nur einen Blick hinter die Kulissen von Cyanide (Blood Bowl, Of Orcs and Men) und Dontnod (Remember Me, Life is Strange) werfen konnten. Focus hielt unter dem Motto Le what's next de Focus? auch eine Präsentation zu den kommenden Spiele-Highlights ab. Die beiden vielversprechendsten Projekte The Surge und Vampyr haben zwei Gemeinsamkeiten: beides sind Action-Rollenspiele und erscheinen nicht vor 2017. Unsere Eindrücke zu den oben genannten Highlights haben wir in separaten Vorschauen zusammengefasst. Im Rahmen des Events konnten wir außerdem Battlefleet: Gothic Armada, Call of Cthulhu, The Technomancer, Styx: Shards of Darkness und Space Hulk: Deathwing in Aktion erleben, nicht aber selbst anspielen.

    Styx: Shards of Darkness

          

    Mehr Abwechslung: In der Stealth-Fortsetzung Styx: Shards of Darkness erkunden wir mehr Schauplätze. Mehr Abwechslung: In der Stealth-Fortsetzung Styx: Shards of Darkness erkunden wir mehr Schauplätze. Quelle: Focus Home Interactive Cyanide Studios geht mit der Fortsetzung Styx: Shards of Darkness augenscheinlich kein großes Risiko ein, sondern verbessert bekannte Spielelemente und fügt neue Features hinzu. Einmal mehr übernehmen wir die Kontrolle über Goblin-Schurke Styx, der in einer Vielzahl von Missionen sein diebisches Handwerk unter Beweis stellen muss. Die Schauplätze fallen dieses Mal abwechslungsreicher aus; der Demo-Level war in einem Hafen angesiedelt. Später soll es Styx in ein Gebirge und eine finstere Höhle verschlagen. Sämtliche Areale sollen dabei stärker auf Vertikalität getrimmt sein. Dieser Anspruch spiegelt sich in dem erweiterten Bewegungsrepertoire von Styx wieder, der nun beispielsweise Seilruschen zu seinem Vorteil nutzen kann.

    Der diebische Goblin greift außerdem auf neue Gadgets wie Säurefallen zurück, die auch gegen die neuen Gegnertypen Zwerge und Dunkelelfen effektiv sind. Das auf Dauer womöglich monotone Schleichen möchte Cyanide Studios mit Überraschungen aufbrechen. Ein Beispiel dafür, wie diese im fertigen Spiel aussehen, lieferte uns das Team gleich mit. Auf einem präsentierten Screenshot bekamen wir etwa einen Bosskampf mit einem riesigen Insekt zu Gesicht. Der größte Neuzugang ist aber der Koop-Modus mit Drop-in-Drop-out-Funktion. Die gesamte Kampagne lässt ich gemeinsam mit einem Partner erleben. Unsere Nachfrage, ob Styx: Shard of Darkness nicht dadurch zu einfach werden könnte, beantwortete ein Entwickler mit einem Jaein. Denn mit gleich zwei Spielern bestünde theoretisch auch eine höhere Gefahr von Wachen entdeckt zu werden.

    Call of Cthulhu

          

    Cyanide setzt in Call of Cthulhu auf gespenstische Atmosphäre. Die Unreal Engine 4 sorgt dabei für eine stimmungsvolle Kulisse. Cyanide setzt in Call of Cthulhu auf gespenstische Atmosphäre. Die Unreal Engine 4 sorgt dabei für eine stimmungsvolle Kulisse. Quelle: Focus Home Interactive Lovecraft-Fans dürften der Ankündigung von Call of Cthulhu entgegen gefiebert haben. Das "RPG-Investigation-Game" befindet sich noch in der Konzeptionsphase, dementsprechend mickrig fiel die Präsentation aus. Call of Cthulhu basiert explizit auf keinem erhältlichen Lovecraft-Roman, sondern erzählt eine komplett neue Geschichte. Diese stammt aus der Feder von Grant Morrison, der sich bestens im lovecraftischen Universum auskennt. Soweit wir das bisher beurteilen können, scheint er und das Team von Cyanide Studios den Ton der Vorlage bestens zu treffen.

    Schauplatz in Call of Cthulhu ist das Eiland Darkwater Island, wo Detektiv Eduard Pierce in einem mysteriösen Todesfall ermittelt. Die Bewohner der Insel sind über die Ankunft des Fremden erwartungsgemäß wenig begeistert, begegnen uns überwiegend mit Misstrauen und sind bei Vernehmungen unter Umständen zunächst einmal wenig gesprächig.

    Im Verlauf der 10 bis 15 Stunden langen Kampagne begegnen wir grotesken, übermächtigen Kreaturen, deren Schwachstellen wir erst ausfindig machen müssen. In Call of Cthulhu sind wir zwar bewaffnet unterwegs, doch die Munition ist limitiert. Meist soll es helfen, Konfrontationen durch Schleichen zu umgehen. Dabei müssen wir auf unseren Stresspegel achten, das aus dem gleichnamigen Pen & Paper-Rollenspiel bekannte Sanity-System kommt hier zum Tragen und sorgt unter Umständen dafür, dass wir den Blick dafür verlieren, was real ist und was Fiktion.

    Erste Spielszenen, die wir in einem Trailer zu Gesicht bekamen, weckten Erinnerungen an Survival-Horrorspiele wie Amnesia: The Dark Descent und Outlast. Cyanide will jedoch einen anderen Weg beschreiten und die Entspannung nicht durch simpel gestrickte Jump Scares erzeugen. Bis das Detektivspiel in den Handel kommt, müssen wir uns noch bis 2017 gedulden.

    Battlefleet Gothic Armada

          

    Weltraum-Strategie ohne Basisbau: Battlefleet Gothic Armada dürfte Fans von Homeworld gefallen, sofern eine gewisse Affinität zum Warhammer-Universum vorhanden ist. Weltraum-Strategie ohne Basisbau: Battlefleet Gothic Armada dürfte Fans von Homeworld gefallen, sofern eine gewisse Affinität zum Warhammer-Universum vorhanden ist. Quelle: Focus Home Interactive/Tindalos Wer viele Stunden in Homeworld oder Star Trek: Armada versenkt hat, dürfte Gefallen an Battlefleet: Gothic Armada finden. In dem auf der Warhammer 40k-Lizenz basierten Echtzeit-Strategiespiel kommandieren wir eine Flotte von Schlachtschiffen. Bevor es um den Kampf um Sektoren in der Galaxie geht, stellen wir unsere Armee im Dock des Raumhafens Port Maw zusammen. Vorhandene Upgrade-Punkte investieren wir in die Verbesserungen von Komponenten wie Waffensysteme, Schildgeneratoren und die Schiffshülle. Im Anschluss legen wir spezifische Rollen im Gefecht für einzelne Kähne fest. Dabei gilt zu beachten, dass sich zum Beispiel nicht alle Schiffstypen als absorbierender Tank eignen.

    Auch die Mitglieder unserer Crew können wir in mehreren Stufen upgraden. Werten wir etwa den Commisar auf, sinkt die Bereitschaft der restlichen Mannschaft in kritischen Situationen zu desertieren. Mit wie vielen Schiffen wir übrigens gleichzeitig ins Gefecht starten, hängt von den Flottenpunkten ab. Kleine Korvetten sind preisgünstig, riesige Schlachtschiffe teuer. Sobald unser Kontigent an Flottenpunkten aufgebraucht ist, können wir unserer Armee keine weiteren Schiffe mehr hinzufügen. Sind die Vorbereitungen abgeschlossen, geht es schließlich ins Gefecht. Unsere Flotte dirigieren wir in Echtzeit über die Karte. Auf Wunsch können wir uns das Mikromanagement vom Computer abnehmen lassen und für einzelne Schiffe Verhaltensmuster aus einer Reihe vorkonfigurierter Pre-Sets festlegen.

    Um in den hitzigen Gefechten den Überblick zu behalten, wechseln wir in Battlefleet: Gothic Armada mit Druck auf die Leertaste in den Taktikmodus und verlangsamen auf diese Weise die Zeit. Diesen Vorteil nutzen wir etwa, um gegnerische Schiffe beim Angriffen in eine und vier Prioritätsstufen zu unterteilen oder Fähigkeiten einzusetzen. Mit Statisfeld können wir in einem Gebiet etwa Projektile enorm verlangsamen, was uns mehr Zeit für ein Ausweichmanöver verschafft. Dass wir gezielt Komponenten wie Triebwerke angreifen können, um das feindliche Schiff manövrierunfähig zu machen, sorgt für taktische Tiefe. Von strategischem Nutzen sind Objekte wie Asteroiden oder Schiffswracks, hinter denen wir zum Beispiel vor Feindbeschuss verstecken können.

    Die gezeigte Demo-Schlacht sah unterhaltsam aus, allerdings müssen wir noch ein Fragezeichen hinter die Langzeitmotivation setzen. Battlefleet: Gothic Armada bietet mit Chaos, Elders, Orcs und Imperial Navy insgesamt vier Fraktionen, aber nur letztere wird mit einer Kampagne bedacht. Die anderen Rassen können wir nur im Gefecht oder Multiplayer anwählen. Die Geschichte wird mittels animierter Zeichnungen inszeniert, was in Zeiten von StarCraft 2 aber recht altbacken wirkt.

    01:41
    Battlefleet Gothic: Armada - Die Solo-Kampagne im Video

    Space Hulk: Deathwing

          

    Optisch ein Augenschmaus: Space Hulk: Deathwing sieht klasse aus, spielerisch hat uns der Squad-Shooter bisher aber nicht überzeugt. Optisch ein Augenschmaus: Space Hulk: Deathwing sieht klasse aus, spielerisch hat uns der Squad-Shooter bisher aber nicht überzeugt. Quelle: Focus Schicke Optik, tolle Atmosphäre, aber eher langweilig wirkendes Gameplay: Die Präsentation von Space Hulk: Deathwing ließ uns mit gemischten Gefühlen zurück. In der gezeigten Beispielmission erkundeten wir mit einem dreiköpfigen Trupp aus kampferprobten Space Marines der legendären Deathwing-Kompanie ein scheinbar verlassenes Schiffswrack nach einem Stoßtruppen, der seit geraumer Zeit auf keinen unserer Funksprüche reagiert. Zwischendurch suchen uns Visionen heim, die veranschaulichen, was sich auf dem Schiff abgespielt hat. Unseren beiden Squad-Mitgliedern können wir rudimentäre Befehle erteilen, was aber im Gefecht gegen Insekt-ähnlichen Genstealers kaum erforderlich schien. Die Aliens liefen meist blindlings in den Tod.

    Interessanter ist da schon die Möglichkeit, die Verteidigungssysteme des Schiffs manipulieren zu können, um diese gegen die Feinde einzusetzen. Space Hulk: Deathwing können wir uns außerdem jederzeit auf Knopfdruck (auch während des laufenden Gefechts!) in ein Außenposten warpen, wo wir unsere Ausrüstung zusammenstellen können. Vom Storm Bolter über den Thunder Hammer bis hin zur Mace of Absolution sind dabei viele ikonische Waffen dabei. Einige Schießeisen müssen wir erst freischalten. Das gilt ebenso für diverse Fähigkeiten, die wir über ein Kreismenü auswählen und in fünf Talentbäumen finden. Mit Black Hole erzeugen wir etwa schwarzes Loch in Miniaturformat, das alle Feinde in unmittelbarer Umgebung aufsaugt.

    Für eine Portion Taktik sollen unter anderem verschiedene Munitionsarten sorgen. Magazine mit Elektroschaden sind beispielsweise besonders gegen Türme effizient, Feuer geeignet sich hingegen besser zur Bekämpfung organischer Ziele. Waffen können wie in Far Cry 2 schon mal Probleme bereiten und Ladehemmungen verursachen. Außerdem müssen wir aufpassen, dass einzelne Körperteile von uns nicht zu viel Schaden einstecken. Verlieren wir etwa unser Bein, humpeln künftig über das Schlachtfeld und werden für die agilen Genstealers zur leichten Beute. Neben einer Solo-Kampagne soll es noch einen kooperativen Multiplayer-Modus geben. Dieser befindet sich laut Entwicklern jedoch in der Experimentierphase - gesehen haben diesen jedenfalls nicht.

    01:06
    Space Hulk: Deathwing - Neuer Trailer zeigt Unreal Engine 4 im Einsatz

    The Technomancer

          

    Große Ambitionen, wenig dahinter? The Technomancer erinnert derzeit eher an ein Sci-Fi-RPG nach dem Schema F. Große Ambitionen, wenig dahinter? The Technomancer erinnert derzeit eher an ein Sci-Fi-RPG nach dem Schema F. Quelle: FHi Der rote Planet scheint eine Faszination auf das französische Entwicklerstudio Spiders auszuüben. Nach Mars: War Logs folgt nun mit The Technomancer ein weiteres Action-Rollenspiel, das auf dem Stern angesiedelt ist. Nach katastrophale Ereignisse brach der Kontakt zur Erde ab und in den vorhandenen Kolonien auf dem Mars übernahmen mächtige Gilden das Sagen. Protagonist Zachariah kann sich zu den Glücklichen zählen, die schon bald der Kaste der militaristischen Technomancer anhören, deren Mitglieder durch Mutation elektrische Fähigkeiten besitzen. Die Story setzt mit dem Initiationsritus an, den jeder Rekrut bestehen muss. In der uns gezeigten Demo kämpfte Zachariah an der Seite eines Begleiters durch eine grafisch triste Marslandschaft.

    Bei den Auseinandersetzungen können wir zwischen drei unterschiedlichen Kampfstilen wählen, die sich in erster Linie über individuelle Fähigkeiten definieren. Warrior hauen etwa hart im Nahkampf zu, Technomancer wiederum können Blitze aus ihrem Handschuh abfeuern. Die Kampfstile können wir jederzeit wechseln, um uns auf die jeweilige Situation anzupassen. Was sich prinzipiell interessant anhört, sah in der Demo aber recht öde aus. Im Kampf gegen eine überdimensionierte Gottesanbeterin spulte der Entwickler am Controller solange die Kombo aus Ausweichrolle und Drei-Schlag-Angriff ab, bis das Vieh am Boden lag. Das Anwenden von Gewalt ist in The Technomancer aber nicht immer die beste Methode.

    Wir ausreichend Charisma sollen sich viele Konflikte durch Gespräche im Action-Rollenspiel gänzlich vermeiden lassen. Ein Karma-System entscheidet außerdem darüber, ob uns die verschiedenen Fraktionen auf dem Mars wohlgesonnen sind oder feindlich reagieren. Auch den Verlauf der Story soll unser persönlicher Spielstil beeinflussen. Zachariah ist wie eingangs erwähnt nicht alleine unterwegs, sondern schart Begleiter um sich. Bis zu zwei weitere Mitglieder können uns auf Missionen begleiten. Durch unsere Handlungen wird es ähnlich wie in der Mass Effect-Reihe wohl möglich sein, Beziehungen zu ihnen aufzubauen, was wiederum individuelle Boni bringt.

    Ob The Technomancer am Ende mehr wird als solide Durchschnittskost, hängt maßgeblich davon ab, ob es Spiders gelingt, die einzelnen Spielelemente zu einem gelungenen Ganzen zusammenzufügen. Außerdem bleibt zu hoffen, dass die Story spannend erzählt und die Figuren ausreichend Tiefgang besitzen. Nach den eher mäßigen Rollenspielen Bound by Flame und Mars: War Log machen wir uns da aber keine großen Hoffnungen.

    01:32
    The Technomancer: "Life and Death on Mars" - Neuer Trailer
    Spielecover zu The Technomancer
    The Technomancer
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Focus Home Interactive
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03.03.2016
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