Flyff - Fly for Fun
Ein Flyff, kann man das Essen?
Ein Flyff, oder allgemein als Fly for fun bekannt
ist eines der zahlreichen Internet-Rollenspiele aus dem
fernen Osten.
Bevor man sich jetzt wieder denkt: "oh nein, nicht schon
wieder so ein 0815 Spiel, welches in 15 Minuten auf
die Beine gestellt wurde, um den Benutzern auf möglichst
elegante Weise das Geld aus der Tasche zu ziehen!"
Wer das denkt, kann sich ruhig die Zeit sparen und
stattdessen ein paar Büchsen Dosenkaffeé zu sich nehmen,
Flyff ist nämlich im "eingeschränkten" Bereich genau dies.
Eingeschränkt deshalb, weil es dem Benutzer vollkommen freigestellt ist, ob er die geldhungrigen Mäuler der Entwickler
stopfen möchte oder nicht, denn dafür gibt es einen eigenen
Cashshop, indem liebend gerne jeder Mensch seine
Silberlinge in Gegenstände eintauschen kann.
Bonbonfarbenes Wunderland ohne Wunder
Der erste Eindruck ist bekanntlich immer der wichitgste,
leider haut das in diesem Spiel nicht wirklich hin,
denn wenn ich meinen ersten Eindruck glauben walten
liese, hätte ich es nach einer halben Minuten wieder von
der festplatte verbannt. Die Entwickler haben anscheinend
in diesem Spiel ihre Bonbon Phase entdeckt, überall
sind gar wunderbare und doch erschreckende
Pastell Töne in jeglichen Variationen.
Fans der dunklen Musikrichtung werden in den ersten
Minuten des Spiels sicherlich nicht ihre Freude daran
finden.
Denn die Welt, die denn garwohlklingenden Namen Madrigal
bekam, ist in drei Kontinente unterteilt, die die nach und nach
düsterer werden, ohne dabei wirkich düster zu wirken.
Dafür sorgen im zweifelsfalle die Monster, die
durchaus Schmunzelmomente hervorrufen können.
Von einem Pilz mit dem Namen Pukepuke bis hin zur
ausgewachsenen Amokhenne ist alles dabei, was dem
Zockerherz bisher nicht wirklich bekannt war.
Ich sag dir nicht, wie es weitergeht
Nachdem volle Tatendrang der erste Charakter erstellt
wurde, ihm schnell zwei Arme, Beine und die Fähigkeit
des Gehens verliehen wurde, sürzt das Spiel mit voller
Gewalt auf einen ein. Shops über Shops von anderen
Spielern, die ihren Spermüll möglichst gewinnbringend
weiterverkaufen möchten, sodass der eigentliche
Freiraum der Entfaltung des Charakters in der Innenstadt
doch arg begrenzt ist. Dort merkt man, dass in den Städten
alles völlig überladen ist.
Da steht man nun, mit seinem eigenem Wonneproppen
und niemand erzählt dir, wie man auch nur einen Schritt
vor dem anderen machen kann, um die Steile Erfolgsleiter
über 120 Stufen emporzuerklimmen.
Gelegentliche Einblendungen mit spärlich erklärten Tipps
Ich finde es eigentlich noch recht witzig. Die Quests na ja muss man halt immer Monster töten.
Natürlich gibt es auch sowas wie ne Hauptstory die noch ein bisschen Abwechslung bringen aber nach ner Weile werden auch die eintönig. Das Spiel motiviert dich allerdings zum…