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Final Fantasy XII (PS2)

Release:
15.05.2009
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Square Enix

Final Fantasy 12

11.03.2007 21:48 Uhr
|
Neu
|
Final Fantasy XII setzt neue Maßstäbe, aber kann es auch seinen Stil beibehalten?

Entschuldigung, dass ich eine Vorschau schreiben muss, aber mir ist es leider nicht gestattet einen Test zu schreiben. Ich hoffe, dass Sie diesen Artikel trotzdem zulassen.

Es ist nun soweit, Final Fantasy XII ist draußen. So langsam
sollte es jeden noch so großen Anti-News-Leser erreicht haben. Nachdem das Spiel von einigen Usern unter die Lupe genommen wurde und auch nicht umsonst in den 7. Himmel gelobt wurde, möchte ich trotzdem ein paar Punkte nennen, die den vielen FF-Fans in ihrer Euphorie vielleicht noch nicht unbedingt aufgefallen sind.
Ich möchte auch daraufhin weisen, dass dieser Bericht in manchen Stellen von seiner Objektivität abweichen kann.

1. Persönliche Einstellung

Ich stelle einfach mal die These auf, dass sich die FF-Spiele 7-10 sehr viel mit den Menschen beschäftigen. Ihre Probleme, Stärken, Schwächen, Absichten und die Art und Weise zu leben.
Kurz um geht es um unsere Werte und Normen oder auch Ethik. Die Story vermittelt die Gefühle und Entscheidungen von ganz bestimmten Menschen. Menschen, die in einer besonderen Art und Weise anders sind, als Andere. Während man nun die FF-Games spielt, wird man nicht selten persönlich angesprochen und zum Nachdenken angeregt.
So war, zumindest in etwa, meine Einschätzung der Serie. Ich möchte nicht weiter darauf eingehen, da dies sicherlich ein eigenes Kapitel ist. Ich möchte, dass ihr meinen Bericht nachvollziehen könnt. Und dazu war das Obige als Ergänzung wichtig.

2. Charaktere und Story

Der Einstieg in die Geschichte in FFXII kommt gleich sehr steril rüber. Es werden ein paar Szenen gezeigt in denen schnell die Vorgeschichte erzählt wird. Es wird nicht sonderlich auf die Charaktere eingegangen und es werden im Vergleich zu den anderen Spielen eher die Fakten erzählt.
Letzten Endes finden wir uns in Vaan wieder, der in den Straßen von Rabanastre herumhängt. Und genau das Kommende hat mich schon ein wenig komisch aus der Wäsche schauen lassen. Anstatt ein wenig mehr in die Charaktere zu schauen, sie zu zeigen, sie auf die Probe zu stellen, sie ein wenig näher zu bringen, geht’s erstmal auf in einen stinknormalen Quest, wie er in einem zusammenhanglosen Online RPG nicht besser hätte sein können. Nicht das der Einstieg in das Abenteuer total vermasselt wurde, nein überhaupt nicht, aber es war nicht dasselbe wie bei 7,8,10 (nach meiner Beurteilung).
Zwar möchte ich keinem jetzt weiter die Story erzählen, aber ich möchte, nur klarstellen, dass die Geschichte, soweit ich bis jetzt gespielt habe, nicht den vorigen Teilen das Wasser reichen kann. Damit meine ich Präsentation und Hintergrund. Die Geschichte wird in einer komplett anderen Art und Weise erzählt wie FF7-10. Der Erzählstil wirkt nun viel distanzierter, ein wenig kälter. Es werden weniger die Gefühle der Charaktere gezeigt. Es wird weniger in deren Köpfen gewühlt. Es wird ihnen weniger Menschlichkeit abverlangt. Entscheidungen werden mehr zum Zwecke getroffen, weniger aus dem Bauch heraus. Ich glaube, dass das Wort Distanz, wie ich es eben erwähnte, die Stimmung gut beschreibt. Es herrscht eine gewisse Distanz zwischen den Charakteren und dem Spieler.
Viele sagen die Story sei „politsch“. In gewisser Weise stimmt das auch. Es werden oft Szenen gezeigt, in denen die Regierungen sich beraten und ihre Macht ausspielen. Dabei bekommt man nie das Gefühl von der Last der Charaktere bedrückt zu werden. So wie man es z.B. bei Cloud oder Yuna mitfühlte. Das Ganze beschränkt sich auf ein paar Szenen in denen ein wenig über die Probleme eines Staates nachgedacht werden. Aber ein richtiges Einzelschicksal zum mitfühlen scheint es nicht zu geben.
Zum einen liegt es am schon erwähnten Erzählstil, zum anderen am neuen Kampfsystem, Leveldesign und natürlich an der Musik. Das Kampfsystem erlaubt jeden Charakter zu steuern. Zwar steuert man in den Städten und Innenlevels, also dort, wo keine Kämpfe stattfinden immer Vaan, trotzdem kann man in den Kämpfen absolut frei wählen, wer man sein möchte, um das so pauschal zu sagen. Hier möchte ich noch auf einen kleinen Nebenpunkt zu sprechen kommen. Am Anfang des Spiels kann man den Namen des Helden nicht bestimmen, was, wie viele wissen auch sehr unnatürlich für FF ist. Das Leveldesign des Spiels wurde drastisch ausgebaut. Die Welt ist deutlich größer geworden. Man fühlt sich tatsächlich in eine Welt gesetzt und es gibt Unmengen an Personen, mit denen man sprechen kann und es gibt sehr weite Gebiete, die man bereisen muss. Das gibt einem mehr das Gefühl Teil eines Ganzen zu sein. Leider widerspricht sich das auch mit denGesichtszügen der Vorgänger und sticht ein wenig heraus.

Mitglied

11.03.2007 21:48 Uhr
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Dein Kommentar
Gelöscht
Bewertung: 0
28.10.2007 16:11 Uhr
des Spiels. Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich finde die Geschichte ansich gar nicht so schlecht, aber die Charaktere lassen schon die sonst so übliche Herzlichkeit fehlen. Als ich zum Ende des Spieles gekommen bin, gab es zum Ende ja doch noch etwas herzlichkeit, aber nachdem ich wiedermal FFX angspielt habe, ist das irgendwie anders. Hast du wirklich super gemacht. Bin schon gespannt auf den Folklore Bericht.
Mitglied
Bewertung: 0
14.03.2007 23:26 Uhr
In vielen Punkten stimme ich Dir zu, aber gebe die Hoffnung nicht auf. Habe ebenfalls erst ca. 40 Stunden Spielzeit hinter mir und Deine Distanzbeschreibung der Charaktere trifft durchaus zu. Bin zwar mehr als begeistert von dem Spiel und die Neuerungen sind grandios, aber es geht vorerst um Politik. Einige…

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