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  • Dirge of Cerberus: Final Fantasy VII

    Final Fantasy mal anders: In Square Enix' Rollenspiel-Spin-off wirdnicht taktiert, sondern aus allen Rohren geballert!

    K napp zehn Jahre hat der PSone-Klassiker "Final Fantasy VII" mittlerweile auf dem Buckel. Dennoch gilt das märchenhafte Abenteuer um Schwertschwinger Cloud Strife und Edel-Schurke Sephiroth vielen Fans auch heute noch als die beste Episode der renommierten RPG-Saga. Mit der so genannten "Compilation of Final Fantasy" zollt Hersteller Square Enix dieser ungebrochenen Beliebtheit Tribut. Hinter der Sammlung verbirgt sich nämlich ein halbes Dutzend Projekte, die zwar für unterschiedliche Plattformen erscheinen, aber eines gemeinsam haben: Sie alle nehmen Bezug auf Story und Charaktere des "Final Fantasy VII"-Universums.

    Im April beispielsweise erscheint auch hier zu Lande der komplett am Computer entstandene Spielfilm "Advent Children" auf UMD und DVD. Zwei Jahre nach den Geschehnissen des PlayStation-Oldies einsetzend, erzählt das fulminante Action-Feuerwerk die Geschichte von Hauptheld Cloud weiter. Zeitlich nochmals ein Jahr später ist "Dirge of Cerberus" angesiedelt. Hier dreht sich alles um den schweigsamen Halbvampir Vincent Valentine (siehe Infokasten).

    Alter Held, neues Spiel

    Mit traditioneller "Final Fantasy"-Kost hat der Soloauftritt des Waffenbruders allerdings nur wenig gemein. "Dirge of Cerberus" präsentiert sich vielmehr als ballerlastiges Action-Abenteuer à la "Resident Evil 4". Ihr habt richtig gelesen: Ihr bugsiert Vincent aus einer frei justierbaren Third-Person-Perspektive durch die weitläufigen Szenarios. Standardmanöver wie Springen, Ausweichrolle und Kriechen auf Knopfdruck hat der schwarzhaarige Recke natürlich ebenfalls drauf. Aber keine Bange: "Dirge of Cerberus" kann und will seine Wurzeln nicht verleugnen. An allen Ecken und Enden begegnen euch bekannte Gesichter wie der sprechende Kater Cait Sith, das Dschungelmädchen Yuffie Kisaragi oder der Luftschiffkapitän Cid Highwind.

    Die Schauplätze wecken ebenfalls Erinnerungen. So dürft ihr euch auf Abstecher ins idyllische Dorf Niebelheim oder in die Industriekapitale Midgar freuen. Zudem verbinden erlesene FMV-Filmchen und kinoreif geschnittene sowie japanisch synchronisierte Zwischensequenzen die Missionen. Der Name "Final Fantasy" verpflichtet schließlich - und die Entwickler wissen offenbar ganz genau, was sie den verwöhnten Fans schuldig sind.

    Waffenwahnsinn

    Doch zurück zum eigentlichen Spiel: Da sich fleischgierige Wölfe, vermummte Cyber-Ninjas und fiese Deep-Ground-Soldaten nicht mit bösen Worten in die Flucht schlagen lassen, setzt Vincent Valentine auf schlagende Argumente. Im Nahkampf wehrt sich der Heroe noch erfolgreich mit einer Reihe von Schlägen und Tritten seiner Haut. Bei Distanzgefechten serviert er hingegen blaue Bohnen. Auf Schultertastendruck wechselt die Kamera in eine Über-die-Schulter-Ansicht.

    Nun könnt ihr per Fadenkreuz empfindliche Körperteile eurer Feinde anvisieren. Vincents Leib- und Magen-Wumme, der dreiläufige Cerberus, entpuppt sich dabei als flexibles Waffenwunder. Ihr könnt den Püsterich nämlich nach euren Wünschen auf- und umrüsten. Schraubt ein langes Rohr plus Zielfernrohr an und ihr erhaltet ein astreines Scharfschützengewehr inklusive Zoomfunktion. Kombiniert ihr hingegen einen abgesägten Lauf mit einem automatischen Trommelmagazin, ist das Ergebnis eine Art MG-Verschnitt. Dieser zeichnet sich durch eine hohe Schussfrequenz und weite Projektilstreuung aus - der perfekte Todbringer für enge Räume voller Feinde. Im Verlauf des Abenteuers findet ihr regelmäßig Cerberus-Komponenten, die sich immer wieder neu zusammenstellen lassen. Selbst an Materia-Magie für wuchtige Zauberattacken haben die Macher gedacht. Ein Riesenspaß für experimentierfreudige Zocker!

    Aufstiegschancen

    Auch in puncto Charakterentwicklung macht sich der "Final Fantasy"-Hintergrund bemerkbar. Nach erfolgreichem Abschluss einer Mission könnt ihr Erfahrungspunkte oder Geld als Belohnung wählen. Mit der Kohle ersteht ihr neue Waffen-Upgrades oder bohrt bereits vorhandene Komponenten auf. Die Erfahrungspunkte hingegen dürft ihr in die Heldenentwicklung stecken. Höhere Angriffskraft oder mehr Lebensenergie sind die wohl bekannten Folgen eines Level-Aufstiegs.

    Wann genau der Action-RPG-Mix bei uns erscheint, steht leider noch in den Sternen. "Final Fantasy"- und Ballerfans dürften jedoch gleichermaßen ihren Spaß mit Vincents bleihaltigem PS2-Alleingang haben. GÄ

  • Final Fantasy 7: Dirge of Cerberus
    Final Fantasy 7: Dirge of Cerberus
    Publisher
    Square Enix
    Developer
    Square Enix
    Release
    17.11.2006

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Final Fantasy 7: Dirge of Cerberus
Dirge of Cerberus: Final Fantasy VII
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http://www.gamesaktuell.de/Final-Fantasy-7-Dirge-of-Cerberus-Spiel-132/News/Dirge-of-Cerberus-Final-Fantasy-VII-718343/
01.04.2006
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/07/dirge1eps.jpg
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