Final Fantasy 13 im Test: Das Rollenspiel-Spektakel gibt’s nun endlich auch bei uns. In unserer Review stellen wir euch das Japano-Rollenspiel ausführlich vor!
Final Fantasy 13 - Test: Das hat Klasse!
Quelle: http://www.cynamite.de
Final Fantasy 13
Rundenbasierte Gefechte waren gestern, das neue Kampfsystem ist blitzschnell und ziemlich genial. Das beginnt schon bei den Klassen: Jede Figur besitzt zu Beginn drei von sechs Fähigkeiten.
Brecher verfügen über äußerst effektive Attacken, die sich vor allem beim Schock-Bonus beweisen. Als Verheerer stehen euch eine Menge Angriffsmöglichkeiten zur Auswahl, die nicht so stark sind, dafür aber unterschiedliche Elemente aufweisen. Der Manipulator fügt den Gegnern Statusschäden zu, indem er ihren Schutz verringert oder sie gar vergiftet. Es gibt auch gewaltfreie Posten: Der Verteidiger tut, was sein Name schon vermuten lässt: er schützt die Gruppe, indem er feindliche Angriffe abfängt. Das ist besonders bei Bossgegnern nützlich, die rapide ballern. Ein Augmentator versieht sich selbst und seine Mitstreiter zeitweilig mit netten Extras wie besserem Schutz oder stärkerer Angriffskraft. Last but not least: Der Heiler, der für das körperliche Wohl des Teams verantwortlich ist und später andere Charaktere sogar wiederbeleben kann.
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Final Fantasy 13
Euer Team besteht immer aus zwei oder drei Mitgliedern. Wer dabei ist, könnt ihr anfangs nicht selbst bestimmen. Auch nicht, wer der Anführer ist, also wen ihr selbst steuert. Den Rest der Truppe übernimmt die KI.
Im Menü stehen euch sechs Slots für euer aktuelles Team zur Verfügung. Pro Slot legt ihr eine Fähigkeit der Kämpfer fest. Im Gefecht könnt ihr dann durch das sogenannte Paradigma Shift zwischen euren Kombinationen hin und her wechseln. Ein Team aus Verheerer-Brechern wird dann per Tastendruck beispielsweise zu Verheerer-Heilern.
Das klingt jetzt zwar, als könne man mit dem neuen System die Kämpfe kinderleicht für sich entscheiden. Einfach ein oder zwei Figuren als Angreifer einsetzen, einen Heiler dazu und der Rest erledigt sich dann von selbst. Doch so könnt ihr euch höchstens durch die anfänglichen Standardkämpfe winden, spätestens bei den Boss-Fights werden die Gefechte aber zum packenden Spektakel, in dem ihr blitzschnell und taktisch reagieren müsst.
Beispiel gefällig? Zunächst einmal sollte ein Held als Augmentator fungieren, damit eure Gesundheit und euer Schutz temporär verstärkt werden, andernfalls könnte euer Feind euch mit einer einzigen starken Attacke auslöschen. Ist das getan, müssen alle Figuren als Brecher und Verheerer die Waffen sprechen lassen, damit ihr möglichst bald einen Schock erzielt. Zwischendurch müsst ihr eine Figur immer wieder zum Heiler machen, um die Truppe am Leben zu erhalten. Da manche Feinde über sehr starke Attacken verfügen, müsst ihr rechtzeitig einen Verteidiger einsetzen, um solche Angriffe abzuwehren – und das alles muss blitzschnell geschehen!
Dies ist nur eine von zig sinnvollen Vorgehensweisen. Größere Kämpfe müssen daher gut geplant sein, damit ihr die richtigen Funktionen im geeigneten Augenblick zur Hand habt. Mit der Zeit wird das gesamte System immer komplexer und bietet auch nach Stunden noch anspruchsvolle Unterhaltung.
Unser Final-Fantasy-13-Test geht auf den nächsten Seiten weiter!
