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Natascha Kampusch spielte mit ihrem Entführer Wolfgang Priklopil am Computer

12.09.2010 08:49 Uhr
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Natascha Kampusch berichtet in ihrem Buch "3096 Tage", wie sie gemeinsam mit ihrem Entführer Wolfgang Priklopil Computerspiele spielte.

Natascha Kampusch spielte mit ihrem Entführer Wolfgang Priklopil am Computer Vier Jahre nach ihrer Selbstbefreiung erzählt Entführungsopfer Natascha Kampusch in ihrem am 8. September 2010 erschienenen Buch "3096 Tage" über ihre Gefangenschaft und ihre Beziehung zum Täter Wolfgang Priklopil. Natascha Kampusch beschreibt unter anderem, wie ihr Entführer in den ersten Wochen der Gefangenschaft versuchte, die Sympathie seines Opfers zu erschleichen.

"In den ersten Wochen tat der Täter alles, um das Bild des vermeintlichen Beschützers nicht zu beschädigen", schreibt Natascha Kampusch. "Er erfüllte mir sogar meinen größten Wunsch: einen Computer. Es war ein alter Commodore C64 mit wenig Speicherplatz, aber einigen Floppy-Discs mit Spielen, mit denen ich mich ablenken konnte. Am liebsten spielte ich ein "Mampf-Spiel": Man bewegte dabei ein kleines Männchen durch ein unterirdisches Labyrinth, wo es Monsters ausweichen und Bonuspunkte fressen musste - eine etwas ausgefeiltere Version von Pacman. (...) Wenn der Täter im Verlies war, spielten wir manchmal auf einem geteilten Bildschirm gegeneinander. Er ließ mich, das kleine Kind, damals oft gewinnen."

Weitere Spiele, die Natascha Kampusch in ihrem Verlies spielte waren Space Pilot sowie das Strategiespiel Kaiser. "Dieses Spiel mochte er am liebsten. Mit Begeisterung schickte er seine Völker in den Krieg, er ließ sie auch hungern oder Zwangsarbeit leisten, solange es dem Ausbau seiner Macht diente und seine Heerscharen dadurch nicht dezimiert wurden. Noch geschah das alles in einer virtuellen Welt. Aber es sollte nicht lange dauern, bis er mir sein anderes Gesicht zeigte."

Die Österreicherin Natascha Kampusch war 1998 im Alter von zehn Jahren auf dem Weg zur Schule entführt und mehr als acht Jahre lang in einem Verließ gefangengehalten und schwer misshandelt worden. 2006 gelang ihr die Flucht, ihr Entführer Wolfgang Priklopil beging noch am selben Tag Selbstmord.

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Daniel Jobst
Gast

12.09.2010 08:49 Uhr
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Mitglied
Bewertung: 0
15.09.2010 18:21 Uhr
Also ganz ehrlich. Auch ich find sowas hat hier eigentlich nichts zu suchen auch wenn sie Spiele gezockt haben.
Mitglied
Bewertung: 0
13.09.2010 19:08 Uhr
ich seh das genau so. das spielt die situation echt runter.. das ist ein ganz schlimmer vorfall und dann verfasst man so einen beitrag. naja...
Mitglied
Bewertung: 0
13.09.2010 09:47 Uhr
Wen interessiert sowas?
Die ganze Sache um Natascha ist so KRANK! Irgendwie spielt dieser Beitrag die ganze Situation runter.
Berichten morgen irgendwelche Kochsendungen , was sie gegessen hat?

Sorry aber eine so sinnlose Ausschlachtung hat Natascha nun auch nicht verdient. Auch wenn Natascha dieses oder jenes im Buch geschrieben hat.

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