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  • Review: Fight Night Round 3

    Zum Start der PlayStation3 schickt uns Electronic Arts wieder in Runde 3.Lohnt es sich, den Titel noch mal zu kaufen?

    Kurz und knapp: "Fight Night: Round 3” bleibt der König der Boxsportspiele! Eigentlich kein Wunder, ist der Titel bisher doch der einzige in diesem Genre auf Sonys neuer Wunderkiste. Aber systemübergreifend würden wir dasselbe behaupten. Die PS3-Variante bietet alles, was ihr aus den bereits erhältlichen Versionen kennt, und bringt zusätzlich den neuen Spielmodus Get in the Ring in die Next-Gen-Arena.

    Kosten-Nutzen-Faktor

    Besoffen im Ring? Wenn euch ein harter Schlag trifft, verwischt das Geschehen auf dem Bildschirm leicht. Auch der rote Blitzer an der Seite verweist darauf. Besoffen im Ring? Wenn euch ein harter Schlag trifft, verwischt das Geschehen auf dem Bildschirm leicht. Auch der rote Blitzer an der Seite verweist darauf. Wer die Xbox-360-Version sein Eigen nennt, der kann sich noch nicht mal über die grafische Präsentation freuen. Ist der Sprung zur PS2 groß, sind die Unterschiede hier nur im Detail auszumachen. Fassen wir zusammen: Im Idealfall erhaltet ihr einen neuen Spielmodus plus grafische Verbesserungen.

    Allerdings ist der Budgetpreis von ca. 30 Euro für die PS2- bzw. Xbox360-Version auch nicht von der Hand zu weisen. Es muss also jeder für sich selbst entscheiden, ob er den Vollpreis für einen einzigen -- aber genialen -- neuen Modus berappen möchte. Wir gehen zudem davon aus, dass die Ego-Perspektiven-Klopperei sowieso in den nächsten "Fight Night”-Teil eingebaut wird.

    Mit gutem Gewissen können wir die PS3-Version folglich nur Neulingen im virtuellen Box-Business empfehlen, denn hier kriegen sie die volle Packung simulationsgeprägten Boxsport.

    Fast wie in echt

    Mittendrin statt nur dabei: Der grafische Unterschied zur PS2-Version ist wie Tag und Nacht.  Mittendrin statt nur dabei: Der grafische Unterschied zur PS2-Version ist wie Tag und Nacht. Das Kernstück von "Fight Night” ist der Karriere-Modus. Zu Beginn eurer Laufbahn erstellt ihr euch im sehr umfangreichen Charakter-Editor einen neuen Fighter oder sucht euch das vorgefertigte Modell eines ehemaligen Profisportlers aus, etwa Muhammad Ali oder Evander Holyfield. Doch egal für welche Option ihr euch entscheidet, die Eigenschaftswerte eures Boxers sind zu Beginn im Keller und ihr könnt sie nur durch hartes Training vor jedem Kampf verbessern. Das erledigt ihr in amüsanten Minispielchen. So müsst ihr beispielsweise am Boxsack markierte Stellen mit Schlägen bearbeiten, wobei harte Treffer mehr Punkte bringen. Beim Dummy gibt euch die CPU Trefferzonen vor. Nach jeder Runde kommt eine neue hinzu. Schlagt ihr auf die falsche Stelle, beginnt der Spaß von Neuem. Beim Gewichtheben müsst ihr im Wechsel die Last anheben und sie in einer markierten Fläche loslassen, die mit jedem Zug kleiner wird. In jeder neuen Trainingseinheit gilt es, eine höhere Punktzahl zu knacken. Optional könnt ihr auch die CPU für euch schwitzen lassen.

    Yeah, Baby! In den Replays seht ihr, wie hart eure Schläge tatsächlich einschlagen. Yeah, Baby! In den Replays seht ihr, wie hart eure Schläge tatsächlich einschlagen. Im Ring zählt nur euer Können. Bei "Fight Night” wird der Boxsport sehr gut simuliert: Die beiden Analog-Sticks eignen sich perfekt als "Ersatz” für eure Arme bzw. Fäuste. Anfangs erscheint die Steuerung etwas kompliziert, aber sie könnte besser gar nicht sein. Um beispielsweise einen simplen Punch mit der rechten Faust auszuführen, müsst ihr den rechten Analog-Stick erst nach rechts und dann nach oben bewegen. Bei einem einfachen Jab hingegen, müsst ihr den Stick lediglich schräg nach oben drücken. Nach diesem Schema funktionieren alle Moves in "Fight Night”. Zusätzlich gibt’s Buttons für Spezialschläge und verbotene Manöver.

    Unsichtbar: Im Get-in-the-Ring-Modus schaut ihr durch euren Oberarm hindurch. Unsichtbar: Im Get-in-the-Ring-Modus schaut ihr durch euren Oberarm hindurch. Mit "Round 3” sind noch die so genannten Impact-Punshes hinzugekommen. Trifft ein solcher Schlag das anvisierte Ziel, kann das den Kampf noch mal komplett herumreißen. Dann ist es nämlich egal, ob euer Gegner noch viel oder wenig Energie hat. Er fängt an zu torkeln, und ihr könnt ihn mit einem einzigen weiteren Punch auf die Bretter schicken. Diese vernichtenden Haymaker haben aber einen Nachteil: Eure Deckung bleibt eine Weile lang offen. Reagiert euer Kontrahent schnell genug, kann er euch einen Schlag verpassen und damit eure Aktion vereiteln.

    Blocken wird ohnehin ganz groß geschrieben. Deckt ihr reaktionsschnell die angegriffene Körperpartie ab, ist euer Gegner einen Augenblick benommen und kann euren nächsten Schlag nicht abblocken, sofern ihr schnell genug seid.

    Simulation pur

    Ihr könnt Klassiker neu aufleben lassen und den Kampf anders entscheiden. Ihr könnt Klassiker neu aufleben lassen und den Kampf anders entscheiden. Bearbeitet ihr immer wieder dieselbe Stelle im Gesicht eures Kontrahenten, sodass diese langsam anschwillt oder sogar Cuts aufweist, bricht der Ringrichter auch gerne mal den Kampf ab. Ihr solltet "Fight Night: Round 3” niemals mit einem Button-Masher verwechseln.

    Zu den Impact-Punshes zählt auch der Stun-Punch. Wurde ein Boxer von einem solchen Hieb getroffen, wechselt das Spiel in die Ego-Perspektive. Habt ihr den Schlag ausgeführt, seht ihr euch nun durch die Augen eures Gegners. Ihr müsst dann versuchen, die Abwehr mit einem Schlag zu durchbrechen, um euren Kontrahenten auf die Matte zu schicken. Im umgekehrten Fall übernehmt ihr die Verteidigung.

    Geile Sache! Kämpft ihr im Splitscreen gegeneinander, könnt ihr on the fly die verheerenden Auswirkungen eurer Treffer sehen ... oder eben die des Gegners. Geile Sache! Kämpft ihr im Splitscreen gegeneinander, könnt ihr on the fly die verheerenden Auswirkungen eurer Treffer sehen ... oder eben die des Gegners. Im neu eingeführten Modus Get in the Ring kämpft ihr ausschließlich aus der Ego-Perspektive. Das setzt dem schweißtreibenden Gameplay und den markerschütternd harten Treffern die Krone auf -- Spannung nonstop! Euer eigenes Gesicht seht ihr nur während der Ringpausen. Damit ihr dennoch über euren Gesundheitszustand Bescheid wisst, hat EA Sports ein paar nette Grafikspielereien eingebaut. Trifft euch beispielsweise ein Schlag von rechts, blitzt es an der rechten Bildschirmseite kurzzeitig auf. Bekommt ihr an dieser Stelle öfters eine verbraten, werden die weißen Blitzer rot. Außerdem geht die Kamera mit, wenn euch ein extrem harter Schlag trifft, der euren Kopf zur Seite hämmert. Das raubt euch natürlich einen Moment lang die Sicht auf den Gegner. Mehr Simulation geht nicht! Und wie eingangs erwähnt, wünschen wir uns dieses Ego-Gekloppe auch für die nächsten Teile der "Fight Night”-Reihe.

    Fight Night Round 3 (PS3)

    Spielspaß
    9 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    gute Präsentation
    innovative Steuerung
    neuer Spielmodus
    häufige und lange Ladezeiten
    ohne deutsche Texte und
    Sprachausgabe
  • Fight Night Round 3
    Fight Night Round 3
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    22.03.2007

    Aktuelles zu Fight Night Round 3

    X360 PS2 XB PS3 Fight Night: Round 3 0

    Fight Night: Round 3

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    Fight Night: Round 3

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Fight Night Round 3
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http://www.gamesaktuell.de/Fight-Night-Round-3-Spiel-63/Tests/Review-Fight-Night-Round-3-724114/
01.04.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2007/03/fight1.jpg
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