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  • Review: FEAR

    Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? Ihr nicht! Bis an die Zähne mit Schnellfeuerwaffen eingedeckt und mit super Reflexen ausgestattet, macht euch keiner was vor!

    Ihr könntet stundenlang zusehen, wie Neo und Trinity in "The Matrix” die Eingangshalle in Zeitlupe auseinandernehmen? Dann solltet ihr unbedingt einen Blick auf "F.E.A.R.” werfen. Ihr verlauft euch öfter mal im eigenen Keller oder findet im Kaufhaus den Ausgang nicht mehr? Dann ist der PS3-Launchtitel vielleicht doch nicht das Richtige für euch...

    Aller Anfang ist schwer

    Die gewitzten Gegner hüpfen nicht nur über Hindernisse, sie setzen auch auf durchdachte Teammanöver oder verfolgen euch durch mehrere Räume hindurch. Die gewitzten Gegner hüpfen nicht nur über Hindernisse, sie setzen auch auf durchdachte Teammanöver oder verfolgen euch durch mehrere Räume hindurch. Doch fangen wir von vorne an: In Vivendis Shooter spielt ihr einen ganz speziellen Ordnungshüter. Gleich an seinem ersten Tag bei der F.E.A.R.-Spezialeinheit zur Bekämpfung paranormaler Zwischenfälle geht es ordentlich rund. Eine Horde hochgerüsteter Söldner hat unter der Leitung eines offenbar übernatürlich veranlagten Tunichtguts eine Kläranlage überrannt und treibt dort ihr Unwesen. Zusammen mit Kollegen infiltriert ihr das Areal, um nach dem Rechten zu sehen. Doch kaum lasst ihr eure Kameraden für einen Moment aus den Augen, verdünnisieren sich die Jungs -- im wahrsten Sinne des Wortes. Als ihr wieder um die Ecke biegt, sind nur noch ein paar Gerippe übrig von eurer ehemaligen Unterstützung. So giftig können die Dämpfe hier doch auch wieder nicht sein... Notgedrungen macht ihr euch alleine daran, den seltsamen Vorkommnissen auf den Grund zu gehen.

    Verdammt clever

    In Zeitlupe überrascht euch keiner der Schergen mehr.  In Zeitlupe überrascht euch keiner der Schergen mehr. Bis zur Aufklärung des Rätsels kämpft ihr euch durch elf Levels voller schwer bewaffneter Fieslinge, die euch das (Über-)Leben nicht gerade einfach machen. Die Entwickler haben der Terrortruppe nämlich eine ordentliche Portion Hirnschmalz spendiert.

    Die Kampfroboter machen euch mit ihren Raketen schwer zu schaffen. Die Kampfroboter machen euch mit ihren Raketen schwer zu schaffen. Die grundsätzlich in Gruppen auftretenden Unholde sind nicht nur äußerst flink, sondern nehmen euch auch gekonnt in die Zange, springen über Hindernisse und verrücken Einrichtungsgegenstände, um dahinter in Deckung zu gehen. Sehen sie sich in Bedrängnis, zögern sie nicht, den Rückzug anzutreten. Nur, um euch drei Ecken weiter erneut aufzulauern.

    Da hilft es nur bedingt, dass ihr bis zu drei durchschlagskräftige Argumentationsverstärker -- von der Pistole übers Sturmgewehr bis hin zum Raketenwerfer -- und diverse Granaten mit euch herumschleppt. Passt ihr nicht auf, sind die maximal zehn aufgesammelten Medipacks verbraucht, noch bevor ihr einmal "Hilfe!” schreien könnt.

    Immer langsam!

    Die Auswirkungen einiger besonders brutaler Waffen -- wie dieser Partikelkanone -- wurden in der deutschen Version entschärft. Im Gegensatz zur Xbox360-Fassung bluten die Gegner aber noch! Die Auswirkungen einiger besonders brutaler Waffen -- wie dieser Partikelkanone -- wurden in der deutschen Version entschärft. Im Gegensatz zur Xbox360-Fassung bluten die Gegner aber noch! Wie gut, dass ihr kein ganz normaler Soldat seid. Dank Superreflexen dürft ihr auf Knopfdruck die Zeit verlangsamen und so die anstürmende Meute in aller Seelenruhe aufs Korn nehmen. Geht die Sache aber nicht zu relaxed an, denn die Zeitlupe dauert nur ein paar Sekunden und kann erst dann erneut aktiviert werden, wenn sich eure übersinnlichen Kräfte erholt haben. Im Laufe des Spiels findet ihr aber so genannte Reflex-Booster, die die Spezialfähigkeit immer weiter verbessern.

    Diese Slow-Motion-Gefechte sind es dann auch, die den besonderen Reiz von "F.E.A.R.” ausmachen. Eine Granate werfen, danach die Bremse reinhauen, mit der Shotgun im Anschlag aus der Deckung auftauchen, ein paar der jetzt schwer verlangsamten Jungs eine Ladung Schrot vor den Latz knallen, und noch bevor die Zwiebel explodiert wieder hinter einer Säule verschwinden. Das macht nicht nur unheimlich Laune, es bringt auch Taktik ins Spiel und sieht dazu ziemlich cool aus.

    Auch wenn in der deutschen Version keine Leichenteile in Zeitlupe durch die Gegend segeln: Sichtbare Schussbahnen, berstende Wände, herumfliegende Kleinteile und gelungene Rauch- und Funkeneffekte sorgen dafür, dass ihr euch tatsächlich ständig fühlt wie in der oben beschriebenen "Matrix”-Szene. Ein wenig schade ist allerdings, dass es nicht noch mehr zerstörbare Objekte gibt. Kisten und Einrichtungsgegenstände bleiben zum Großteil ganz.

    Über Anrufbeantworter und Laptops erfahrt ihr mehr über die Hintergründe des Vorfalls. Über Anrufbeantworter und Laptops erfahrt ihr mehr über die Hintergründe des Vorfalls. Leider kann der Rest des Spiels nicht mit den nervenaufreibenden Shootouts mithalten. Seid ihr gerade nicht mit Ballern beschäftigt, hetzt ihr durch eher spärlich eingerichtete, ziemlich sterile Gänge und Räume. Noch dazu mangelt es an Abwechslung. Es warten unzählige gleichartige Lagerhallen, Büroräume und Versorgungsschächte auf euch. Besonders fatal: Immer wieder gibt es Abzweigungen im eigentlich sehr linearen Levelaufbau. Zwar finden die alternativen Routen meist nach wenigen Metern schon wieder zusammen. Da aber alles gleich aussieht, lauft ihr durchaus mal für eine geraume Zeit im Kreis, ohne es zu merken. Das ist unnötig nervig!

    Nichts für schwache Nerven

    Erwähnenswert sind die gekonnt eingebauten, im Laufe des Abenteuers aber kontinuierlich abnehmenden Gruseleinlagen. Auf der Jagd nach den übersinnlich veranlagten Unholden plagen euch immer wieder schreckliche Visionen. Schockmomente, wie etwa plötzlich auftauchende Schatten oder wie von Geisterhand bewegte Gegenstände tragen ebenso wie der unheilvolle Sound einen Teil bei zur Gänsehautstimmung.

    Immer wieder werdet ihr von ebenso bizarren wie blutigen Visionen heimgesucht. Immer wieder werdet ihr von ebenso bizarren wie blutigen Visionen heimgesucht. PS3-Zocker freuen sich über einige Boni, die es in der schon seit 2005 erhältlichen PC-Fassung nicht gab: Eine eher unspektakuläre, kurze Extra-Mission, die den Verbleib der restlichen F.E.A.R.-Truppe ein wenig erhellt. Einen Instant-Action-Mode, bei dem ihr in begrenzten Arenen so viele Gegner wie möglich erledigt. Und eine neue, vollautomatische Pumpgun für den Multiplayer-Mode. Letzteren konnten wir mangels Mitspieler leidern noch nicht testen. Dass man in den typischen Modi wie Deathmatch und Capture the Flag auf Wunsch ebenfalls die Zeitlupe zuschalten kann, klingt allerdings sehr viel versprechend.

    Fear (dt.) (PS3)

    Spielspaß
    7,5 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    hervorragende Gegner-KI
    coole Zeitlupenfunktion
    gruselige Atmosphäre
    sterile Optik
    mangelnde Abwechslung
    Balken bei 4:3-Darstellung
  • Fear (dt.)
    Fear (dt.)
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Monolith Productions, Inc. (US)
    Release
    27.04.2007

    Aktuelles zu Fear (dt.)

    Tipp PC PS3 X360 FEAR 1

    FEAR

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    FEAR

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Fear (dt.)
Review: FEAR
Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? Ihr nicht! Bis an die Zähne mit Schnellfeuerwaffen eingedeckt und mit super Reflexen ausgestattet, macht euch keiner was vor!
http://www.gamesaktuell.de/Fear-dt-Spiel-23215/Tests/Review-FEAR-724107/
17.04.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2007/03/fear_packshot.jpg
tests