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  • Far Cry Primal: Tierisches Steinzeit-Abenteuer - Gameplay-Vorschau auf Basis der PS4-Version

    Wir konnten Far Cry Primal noch vor dem Release im Februar ausprobieren. Welche Gameplay-Neuerungen der Steinzeit-Ableger für die Open-World-Reihe bringt, sagen wir euch in unserer Vorschau. Zudem zeigen wir euch im Vorschau-Video, wie die Pre-Alpha-Version auf der PS4 aussieht.

    Far Cry: Primal macht mit uns eine Zeitreise in die Steinzeit - und in der war alles noch gut, könnte man meinen: In Asien konnte man zum Beispiel noch ganz ohne Bedenken an die frische Luft, die Küstenbewohner Europas mussten sich nicht über die nächste Flutkatastrophe Sorgen machen und auch die Liste der bedrohten Tierarten Südamerikas sowie Afrikas kam ziemlich wahrscheinlich mit Tausenden Einträgen weniger aus als heute. Einige klitzekleine Nachteile aus unserer Sicht gab es zugegebenermaßen ebenfalls, etwa dass wir Menschen nicht an der Spitze der Nahrungskette standen und daher tagtäglich ums nackte Überleben gegen Säbelzahntiger, Löwen oder Bären kämpfen mussten. Zudem waren die Freizeitaktivitäten vor 12.000 Jahren etwas spärlich gesät: Statt am Computer zu verweilen, musste man sich nach Feierabend eher mit dem Feuermachen, der Essenszubereitung und dem Bewachen der eigenen Höhle beschäftigen.

    Der nächste Teil der Far Cry-Reihe entführt uns in genau jene spannende und bislang wenig von Spielen thematisierte Epoche der Menschheitsgeschichte: Statt uns einen modernen Open-World-Spielplatz auf einem anderen Kontinent zu liefern, wird uns Far Cry: Primal in die Zeit der Jäger und Sammler versetzen. Ob es sich bei dem Titel mit dem ungewöhnlichen Setting um eine Art Texturen-Update für Far Cry 4 handelt oder ob der Steinzeit-Ableger der Reihe dank vieler frischer Spielmechaniken überzeugt, davon konnten wir uns bei einem Anspiel-Event in London einen ersten Eindruck für unser Preview zu Far Cry: Primal verschaffen.

    03:45
    Far Cry: Primal im Vorschau-Video

    Vorschau zu Far Cry: Primal - Ein Urzeit-Held

          

    Der Protagonist von Far Cry: Primal heißt Takkar. Am Anfang des Spiels steckt der bärtige Held in einer verzwickten Lage: Er hat den Kontakt zu seinen Stammesbrüdern und -schwestern verloren, wacht in einem ihm unbekannten Tal auf und muss zu seiner Bestürzung feststellen, dass die nähere Umgebung nicht nur vom Volk der befreundeten Wanja bewohnt wird, sondern ebenfalls von den blutrünstigen Udam. Doch Takkar hat einen gewissen Vorteil gegenüber seinen Feinden: Als erster Mensch ist er nämlich in der Lage, Tiere zu zähmen und sie zu treuen Begleitern zu machen.

    Über die Story und die Charaktere von Far Cry: Primal haben die Entwickler bislang wenig verraten. Daher wissen wir auch nicht, welche Bedeutung dieser Steinzeit-Schamane für die Handlung haben wird. Über die Story und die Charaktere von Far Cry: Primal haben die Entwickler bislang wenig verraten. Daher wissen wir auch nicht, welche Bedeutung dieser Steinzeit-Schamane für die Handlung haben wird. Quelle: Ubisoft Wie der Protagonist zu seiner Fähigkeit gekommen ist, ob es wieder einen charismatischen Bösewicht wie Vaas oder Pagan Min geben oder worum sich die Handlung überhaupt drehen wird, hat uns Ubisoft noch nicht verraten. Einige interessante Details gaben uns die Entwickler jedoch vor der Anspiel-Möglichkeit preis. So sprechen unsere Freunde - der Stamm der Wanja - eine Sprache, die man mit tatkräftiger Hilfe von Linguisten aus dem Ur-Indo-Europäischen rekonstruiert hat und daher auch eine eigenständige Grammatik und echte Vokabeln besitzt. Insgesamt soll die Sprache aber eher der sehr direkten Kommunikation dienen, sprich mit einem Steinzeit-Dichter von Format eines Goethes oder Shakespeares sollten wir für die Geschichte von Far Cry: Primal nicht rechnen.

    Vorschau zu Far Cry: Primal - Steinzeit-Abenteuerspielplatz

          

    Insgesamt soll die offene Spielwelt ähnlich gigantische Maßstäbe besitzen wie Far Cry 4 - ergo, gründliche Spielernaturen dürften mit dem Steinzeit-Ableger für Wochen, wenn nicht gar Monate gut beschäftigt sein. Wir gehen jedoch davon aus, dass - wie auch schon in Teil 3 und 4 - die Geschichte von Primal nicht für die lange Spieldauer sorgen, sondern eher eine untergeordnete Rolle einnehmen wird. Viel wichtiger scheint es den Entwicklern zu sein, wieder einmal einen gut gefüllten Abenteuerspielplatz in einer riesigen und offenen Umgebungen zu bieten.

    Um feindliche Außenposten zu übernehmen, gilt es in Far Cry Primal - wie bereits in den Vorgängern - alle Gegner auszuschalten. Um feindliche Außenposten zu übernehmen, gilt es in Far Cry Primal - wie bereits in den Vorgängern - alle Gegner auszuschalten. Quelle: Ubisoft Doch dafür stehen den Machern von Far Cry: Primal aufgrund des Steinzeit-Settings eher beschränkte Möglichkeiten zur Verfügung - spannende Verfolgungsjagden mit einem Jeep oder atemberaubende Flüge in einem Gyrokopter fallen schon wegen der damaligen Technik aus. Stattdessen stehen dieses Mal mehr Jagd-Aufträge und Kämpfe gegen andere Steinzeit-Stämme an der Tagesordnung. So konnten wir uns während des Anspiel-Events etwa auf die Suche nach Mammuts begeben, befreundeten Wanjas bei der Pirsch zur Hand gehen oder Signalfeuer an Berghängen anzünden. Auch aus den Vorgängern vertraute Missionsarten kamen während der Anspiel-Session vor, etwa das Ausschalten von gegnerischen Anführern, das Aufsammeln von bestimmten Kräutern oder das serientypische Erobern von feindlichen Außenposten. Vor allem die Übernahme der Basen ist fast identisch mit Far Cry 4. Sobald wir alle Gegner ausgeschaltet haben, gehört der Außenposten uns. Der einzige Unterschied: Statt Alarmanlagen stehen nun Feinde mit Signalhörnern in den kleinen Siedlungen, die wir am besten zuerst beseitigen - sonst könnten weitere Gegner zur Hilfe eilen.

    Ein Auftragstyp wird in Far Cry: Primal aber wohl fehlen: Das für Ubisoft-Titel typische Besteigen von Türmen, um Aufgaben auf neuen Kartenabschnitten sichtbar zu machen. Stattdessen können wir lediglich Zeltplätze für uns einnehmen, damit wir nach einem Bildschirmtod an eben jener Stelle wieder starten dürfen und uns so unnötige Laufwege sparen. Über einen Mangel an unterschiedlichen Aufgaben konnten wir uns beim Probespielen wirklich nicht beklagen. Doch müssen wir auch sagen, dass wir uns nur eine Stunde in das Abenteuer stürzen und lediglich Nebenaufträge absolvieren konnten. Hauptmissionen und auch Features, wie etwa das Bauen von Hütten für die befreundeten Wanja, konnten wir in London noch nicht ausprobieren. Wie es um die Abwechslung schlussendlich steht, wissen wir folglich erst nach dem Test.

    09:03
    Far Cry Primal: Gameplay-Video mit Entwicklerkommentaren

    Vorschau zu Far Cry Primal - Takkar, der Tierfreund

          

    Eingeschränkt ist auch die Auswahl der Waffen wegen des Steinzeit-Settings. Das Arsenal war bei den Vorgängern mit ihren unterschiedlichen Sturm- und Scharfschützengewehren sowie Pistolen und Raketenwerfern mehr als beachtlich und sorgte dafür, dass wir die Missionen auf unterschiedliche Weise lösen konnten. Wie das mit Steinzeitwaffen gehen soll, hatten wir uns bereits nach der überraschenden Ankündigung von Far Cry: Primal im Oktober gefragt.

    Ihr könnt per Tastendruck Befehle an eure Tierbegleiter geben. Ihr könnt per Tastendruck Befehle an eure Tierbegleiter geben. Quelle: Ubisoft Die Entwickler haben jedoch eine ziemlich elegante Lösung für das Problem gefunden: Unser Held Takkar besitzt - wie bereits erwähnt - die Fähigkeit, Wildtiere zu zähmen. Das heißt, dass wir über das gesamte Spiel lediglich mit einem schmalen Waffenarsenal aus Keulen, Speeren und Bögen auskommen müssen. Um aber unterschiedliche Taktiken zum Erobern von feindlichen Basen oder zum Ausschalten von Bossen anwenden zu können, setzen wir unsere Tierbegleiter ein - etwa einen leisen Leoparden oder einen brummigen Bären, der eine Menge einstecken kann. Insgesamt soll es in Far Cry: Primal 18 unterschiedliche zähmbare Vierbeiner geben, die allesamt andere Spezialfähigkeiten haben.

    Wir können die Tierbegleiter jederzeit aus einem Ringmenü zu uns rufen, ihnen per Knopfdruck einfache Befehle wie "Angreifen" oder "Gehe dorthin" geben und, falls sie mal verletzt sind, ihre Lebensenergie mithilfe von Fleischportionen auffüllen. Zumeist agieren die Vierbeiner aber relativ selbständig und greifen automatisch Feinde an oder ziehen sich auch mal zurück, wenn die Gegner in der Überzahl sind.

    02:10
    Far Cry Primal: Erster Gameplay-Trailer zum Steinzeit-Abenteuer


    Anhand unserer kurzen Hands-on-Erfahrung mit Far Cry: Primal kamen uns einige der Tierbegleiter ein wenig übermächtig vor. Handelt es sich bei dem Bären bereits um eine steinzeitliche "Überwaffe", konnten wir mit einem Säbelzahntiger, den wir ziemlich einfach im Laufe der Session gezähmt haben, einen feindlichen Außenposten übernehmen, ohne selbst großartig etwas getan zu haben. Bis zum Release im Februar ist aber noch eine Menge Zeit für Balancing-Feinschliff. Über einen möglicherweise zu zu simplen Schwierigkeitsgrades machen wir uns jetzt noch keine Sorgen.

    Vorschau zu Far Cry: Primal - Anders, aber doch sehr vertraut

          

    Statt eines Fernglases verwendet man in Far Cry Primal eine Eule zum Erkunden der Areale. Statt eines Fernglases verwendet man in Far Cry Primal eine Eule zum Erkunden der Areale. Quelle: PC Games Einen passenden Ersatz für das praktische Fernglas aus den Vorgängern haben die Entwickler sich ebenfalls ausgedacht: Um Areale aus guter Entfernung zu erkunden, können wir eine Eule losschicken und so aus der Vogelperspektive Feinde in den Umgebungen markieren. Obendrein können wir aus der Uhu-Sicht Tierbegleitern Befehle zum Angriff geben oder die Eule sogar Steinzeit-Bomben in Form von Bienennestern auf die Feinde schmeißen lassen.

    Auch wenn man es sich schlecht erklären kann, wie Steinzeit-Held Takkar auf Knopfdruck die Kontrolle des Vogels übernimmt, gehört das Feature neben den Tierbegleitern zu den Dingen, die Far Cry: Primal deutlich von den Vorgängern unterscheiden. Sonst hatten wir sowohl grafisch als auch spielerisch beim Anspiel-Event eher das Gefühl, einen typischen Ableger der Reihe zu spielen, der uns bestimmt für mehr als 30 Stunden bestens unterhalten wird. Dafür sprechen schon die Größe der Open-World, die vielen freischaltbaren Talente und Vierbeiner sowie die Vielzahl an unterschiedlichen Missionstypen. Daher gehen wir davon aus, dass Far Cry: Primal die Reihe trotz des ungewöhnlichen Settings vermutlich nicht revolutionieren wird. Viel mehr handelt es sich beim Steinzeit-Ableger um eine gekonnte Fortsetzung der funktionierenden, jedoch altbekannten Formel, die sehr wahrscheinlich die Tausenden Fans der Reihe zufriedenstellen wird - und uns ebenso.

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Far Cry Primal
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http://www.gamesaktuell.de/Far-Cry-Primal-Spiel-56751/News/Gameplay-Preview-Video-1180920/
14.12.2015
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