Fairytale Fights im Test! Eine beschauliche Märchenwelt wird zur bluttriefenden Splatter-Orgie!
Quelle: Hersteller
Faerytale Fates ist eine etwas andere Märchenwelt, das zeigt sich bereits in den ersten Minuten unseres Tests. Wir schnappen uns eine Axt und dreschen unverfroren auf die Zwerge ein, die sich unserem Rotkäppchen entgegenstellen. Was sich nach der Lars-von-Trier-Version einer Märchenstunde anhört, ist in Wirklichkeit eine spaßige Reise durch ein absurdes, in Blut getränktes Märchenland.
Das Spiel ist zwar zu Recht ab 18, nimmt sich selbst aber nicht wirklich ernst. Blutfontänen durch rotierende Messer oder rostige Kreissägen sind bei dem überzeichneten Comic-Stil an der Tagesordnung.
Also nur etwas für Freunde wirklich abgedrehten Humors.
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Die Story lässt sich in zwei knappen Sätzen zusammenfassen: Die vier Helden (Rotkäppchen, Schneewittchen, Bohnenranken-Hans und der nackte Kaiser) müssen zurückstecken, als das tapfere Schneiderlein ihnen die Show stiehlt und der Star im Märchenland wird. Also wollen die Helden ihren Ruhm zurückerobern und machen sich auf die Jagd nach drei Halunken, die einen Kessel voller Süßigkeiten geklaut haben.
Leider nervt das Spiel nach kurzer Zeit, weil sich das Verklopp-Konzept zu schnell abnutzt. Außerdem gibt es an einigen Stellen ärgerliche Geschicklichkeits-Einlagen, die direkt aus der Videospiel-Hölle zu kommen scheinen. Schade!
