Fahrenheit

Test

Unheimliche Morde erschüttern die Bürger New Yorks: Können wir die Welt noch retten?

In Fahrenheit spielen Sie einen Weltenretter, der auf den ersten Blick gar nicht so scheint. Denn Protagonist Lucas begeht einen Mord! In einem Imbiss tötet er einen fremden Menschen, während er sich in einer Trance befindet. Und das ist erst der Auftakt zu einem mysteriösen Adventure, in dem sich Sekten um die Weltherrschaft zoffen. Und wir dürfen mit Lucas die Menschheit zu retten.

Recht oder links?

Mit Maus und Tastatur steuern wir Lucas durch einen interaktiven Film mit viel Freiheit. Das Spannende: Oft müssen wir uns zwischen verschiedenen Lösungen für eine Situation entscheiden. Beispiel: Ein Junge droht im Fluss zu ertrinken, während zwei Polizisten den Weg entlang kommen. Wie entscheiden wir? Laufen wir weg, damit wir nicht erkannt werden? Retten wir den Jungen und riskieren eine Reise in den Knast? Über zwei Drittel des Spiels wird so eine solide Story aufgebaut, die am Ende allerdings schwächelt.

Interaktives Kino

Zwar ist die Grafik detailarm, dennoch baut Fahrenheit mit schnellen Schnitten und Splitscreens eine Atmosphäre wie in der Fernsehserie 24 auf. Schade, dass die Kamera oft in der falschen Ecke hängt, und wir nichts sehen.

Auch die Actionszenen tragen einen großen Teil zur Stimmung bei -- dabei zieht der Schwierigkeitsgrad recht schnell an. Wir müssen fix Tasten drücken, um zum Beispiel keine von Lucas? Visionen zu verpassen.

¬ Originaltest in Heft 09/2005

Susanne Braun

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