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  • Fable: The Journey-Preview - Maue Minispiel-Sammlung oder technisches Highlight?

    Fable: The Journey ist das erste Kinect-Spiel des beliebten Xbox-Exklusiv-Franchises und gleichzeitig der letzte Teil der Reihe, an dessen Entwicklung Lionhead-Mastermind Peter Molyneux noch beteiligt war. In unserer Gamesaktuell-Preview erzählen wir euch von unserem Ersteindruck von Fable: The Journey und sagen euch, ob das Rollenspiel-Konzept erfolgreich an die Kinect-Steuerung angepasst werden konnte.

    Das neue Fable trotzt den bisherigen Konventionen der Serie und gestaltet sich als Titel, der ausschließlich auf Kinect-Steuerung setzt. Peter Molyneux sah sich von den üblichen Eingabemöglichkeiten eines Controllers gelangweilt und entschied sich daraufhin, den neuen Teil seines Rollenspiel-Franchises als Kinect-only-Spiel zu entwickeln. Bei Peter Molyneux liegen geniale Innovation und Übermut oft nah beieinander, und so war die gesamte Gaming-Welt nach der Ankündigung von Fable: The Journey nachvollziehbar skeptisch.

    Viele Fans der Serie befürchteten ein Casual-Rumgefuchtel, zudem hatten wenige Spieler Lust, ihr episches Rollenspiel-Abenteuer im Stehen vor dem Fernseher zu bestreiten. Zumindest im letzten Punkt können wir euch schon jetzt beruhigen: Fable: The Journey wird weitgehend im Sitzen gespielt, denn Microsofts Kinect-Kamera erkennt auch in dieser Pose die Bewegungen des Spielers. Inwieweit Fable: The Journey jedoch ein simplifiziertes Casual-Rollenspiel darstellt, oder ob alle Skepsis unbegründet war, lest ihr in der nachfolgenden Preview. Alternativ könnt ihr euch selbst von Fable: The Journey überzeugen, denn seit gestern ist die Demo auf dem Xbox Live Marktplatz offiziell erhältlich, die Vollversion erscheint hingegen erst am 12. Oktober.

    Immersion durch Kinect und Ego-Perspektive In Fable: The Journey wird erstmalig auf durchgehende Ego-Prespektive gesetzt. In Fable: The Journey wird erstmalig auf durchgehende Ego-Prespektive gesetzt. Quelle: Microsoft

    Anlass unserer Fable: The Journey-Preview ist ein Entwicklerbesuch bei Microsoft in München, bei dem wir die Gelegenheit hatten, das neue Fable etwa eineinhalb Stunden lang auszuprobieren. Vorgeführt wurde die deutsche Version, gelegentlich traten jedoch Bugs auf, bei denen die Sprachausgabe plötzlich ins Holländische wechselte, was bei uns für den einen oder anderen Schmunzler sorgte. Microsoft bat uns, dies zu verzeihen und versicherte, dass diese Fehler in den Verkaufsversionen natürlich nicht mehr vorhanden sein werden, denn Fable: The Journey erscheint komplett auf deutsch.

    Gespannt setzten wir uns sofort an eine der präparierten Anspiel-Stationen. Sofort fällt auf, dass Fable: The Journey, anders als die bisherigen Teile der Serie, in Ego-Sicht bestritten wird. Zwar hatte man auch in den vorhergehenden Fable-Spielen die Möglichkeit, sich in der Ego-Perspektive umzusehen, allerdings war das Laufen so nicht möglich. Bei Fable: The Journey wird der Spieß nun also umgekehrt, und ihr erlebt den Großteil des Abenteuers durch die Augen unseres Helden. Dieser hört in Fable: The Journey auf den Namen Gabriel und präsentiert sich als ausgemachter Faulpelz, der gerne auch mal auf dem Rücken seines Pferdes einschläft. Euer Pferd nimmt in Fable: The Journey den Platz eures wichtigsten Begleiters ein, denn ihr verbringt einen Großteil der Spielzeit auf dem Rücken des Rosses.

    Reiten auf dem Geisterpferd

    Demzufolge will das Reiten als Die Reitsequenzen nahmen bei unserer Vorschau einen Großteil des Spiels ein. Die Reitsequenzen nahmen bei unserer Vorschau einen Großteil des Spiels ein. Quelle: microsoft o wohl gelernt sein, und so bekommen wir die Kinect-Steuerung in einem fast schon zu umfassenden Tutorial genauestens erklärt. Gestriegelt wird, indem wir mit ausgestreckte Armen Streichelbewegungen in der Luft ausführen, wobei wir uns zeitweise etwas lächerlich vorkommen. Geritten wird in drei Standard-Geschwindigkeiten: Trab, Galopp und Jagdgalopp. Zwischen den Reit-Tempi wechselt ihr, indem ihr die imaginären Zügel vor euch haltet und entweder durch das Peitschen der Zügel die Geschwindigkeit erhöht, oder die Hände zur Brust zieht, um euer Pferd abzubremsen. Sollte es mal brenzlig werden, habt ihr mit die Möglichkeit, eine Vollbremsung einzulegen. Hierfür werden Zügel über den Kopf gezogen. Auch die Richtung bestimmt ihr mit der fiktiven Leine. Die Bewegung des linken Armes zum Körper hin leitet eine Rechtskurve ein und vice versa.

    Nach nur wenigen Minuten haben wir uns an die Steuerung mit unseren unsichtbaren Riemen gewöhnt, und das ist auch gut so, denn jetzt gilt es, farbige Kugeln am Boden aufzusammeln. Bei den meisten Kugeln ist es egal, mit welcher Geschwindigkeit wir über sie hinwegreiten, andere jedoch müssen im Galopp aufgesammelt werden. Insgesamt wirkt das Tutorial mit den Farbkugeln leider viel zu sehr in die Länge gezogen, bevor es endlich mit den Zauber-Übungen in Fable: The Journey weitergeht.

    Some kind of magic

    Bei unseren ersten Schritte in der Welt der Magie ist uns die Seherin Theresa behilflich, die wir per Zufall am Wegesrand aufgabeln, nachdem sie panisch um Hilfe ruft. Bevor unser Unterricht beginnt, gilt es allerdings, mit Theresa vor einem schwarzen Schatten zu flüchten, der den Wald hinter uns einhüllt. Uns erwartet also eine weitere Reitpassage, bevor es endlich an die Magie geht. Nachdem wir in einem magischen Tümpel mit Zauberkraft ausgestattet wurden, geht es ans Erlernen von Stoß- und Blitzzaubern. Darüber hinaus bringt uns Theresa bei, wie wir unseren Schild benutzen und Geschossen ausweichen können. Erwartungsgemäß funktioniert auch das Kampfsystem wieder durch Gestensteuerung. Für einen Stoßzauber wird die linke Hand erst über die Schulter gehoben und dann nach vorne geschleudert. Die gleiche Bewegung, mit der rechten Hand ausgeführt, bewirkt dagegen einen Blitzzauber.

    Das Kampfsystem durch Gestensteuerung funktioniert zwar ordnungsgemäß, macht die Kämpfe aber nicht minder langweilig. Das Kampfsystem durch Gestensteuerung funktioniert zwar ordnungsgemäß, macht die Kämpfe aber nicht minder langweilig. Quelle: Microsoft Eine erfolgreiche Kalibrierung von Kinect vorausgesetzt, funktioniert die Erkennung der Angriffs-Gesten in Fable: The Journey erstaunlich gut, und wir treffen fast immer die Gegner, auf die gezielt wird. Leichte Probleme ergeben sich dagegen beim Einsatz des Schildes. Dieses wird für gewöhnlich aktiviert, indem der linke Arm als Schutz vor die Brust gehalten wird. Leider funktioniert das Umschalten nach dem Ausführen eines Stoßzaubers mit der linken Hand in die Defensivhaltung sehr verzögert. Da für beide Aktionen der gleiche Arm benötigt wird, können wir uns oftmals nicht schnell genug schützen und müssen einige ungerechtfertigte Treffer einstecken.

    Technik wow, Inhalt mau

    Wenn auch die Kämpfe auf technischer Ebene zu überzeugen wissen, so können diese beim besten Willen nicht als spielerisch gehaltvoll bezeichnet werden. Nach den ersten spaßigen Kampfminuten stellt sich bald ein ermüdender Effekt ein, während wir nach und nach die gleichen Bewegungen ausführen. Nachdem wir Gegnern reihenweise den Garaus gemacht haben, nähert sich unsere Anspiel-Session auch schon dem Ende. Wir werden zurückgelassen mit dem enttäuschenden Gefühl, die nächste Kinect-Minispiel-Sammlung gespielt zu haben, und nicht den neuen wichtigen Teil von Microsofts größter Rollenspiel-Serie Fable. RPG-Elemente suchen wir hier mit der Lupe, vielmehr spielt sich Fable: The Journey wie ein weiteres Star-Wars: Kinect oder ein beliebiger Rail-Shooter. Auch die Story konnte bis zu diesem Punkt noch nicht ausreichend überzeugen, was dem Titel noch die Rettung hätte bescheren könnte.


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    Fable: The Journey - DevDiary mit vielen Spielszenen
    Spielecover zu Fable: The Journey
    Fable: The Journey
  • Fable: The Journey
    Fable: The Journey
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Lionhead Studios
    Release
    12.10.2012
    Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von rageakadeingott
    Der Typ hätte schon nach Fable 1 in Rente gehen müssen. Er verspricht und verspricht und die Resultate sind dann total…

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    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von rageakadeingott
        Der Typ hätte schon nach Fable 1 in Rente gehen müssen. Er verspricht und verspricht und die Resultate sind dann total enttäuschent. War der erste Teil noch ganz gut gelungen sind die Nachfolger einfach nur Schatten ihrer eigenen selbst. Molyneux hat bis jetzt nicht ein Versprechen gehalten. Der Typ ist meines Erachtes die totale Nullnummer. Ich möchte nicht flamen, aber so ist nunmal meine Meinung über diesen Kerl.
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Fable: The Journey
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http://www.gamesaktuell.de/Fable-The-Journey-Spiel-23042/News/Fable-The-Journey-Preview-1025116/
20.09.2012
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2012/09/FableTheJourney_E32012_01_Miremoor.jpg
fable,xbox 360,kinect,lionhead
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