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  • FIFA 13-Test: Besser als PES 2013? EA Sports-Fußball glänzt mit brandneuen Features - ab sofort im Handel!

    Der FIFA 13-Test ist endlich da. Wir sagen euch, was der neue Teil der erfolgreichsten Fußballsimulation kann. Was begeistert uns, was nervt am neuen FIFA? Lest zudem im großen FIFA 13-Test, was wir von der Virtuellen Bundesliga halten.

    FIFA 13 im Test auf GamesAktuell.de: Nachdem PES 2013 in unserem Test vor wenigen Tagen die Messlatte schon mal sehr hoch gelegt hat, kontert nun FIFA 13. Die FIFA-Reihe ist hierzulande megaerfolgreich. In den vergangenen beiden Jahren wurden jeweils über 1 Million Exemplare in Deutschland verkauft - so etwas schaffen nur ganz, ganz wenige Spiele. Dieser Popularität ist es zu verdanken, dass nicht die spanische Primera División oder die englische Premier League, sondern die Bundesliga die Ehre hat, erstmalig einen virtuellen Ableger in FIFA 13 zu erhalten.

    Die Virtuelle Bundesliga ist eine Online-Meisterschaft, bei der jeder FIFA 13-Spieler um eine echte (!) Meisterschale kämpfen darf. Die Virtuelle Bundesliga basiert auf dem bekannten Online-Modus Head-to-Head-Season, mit dem entscheidenden Unterschied, dass alle 18 Bundesliga-Mannschaften die gleiche Stärke aufweisen. Es gibt also keinen Grund, der Stärke wegen auf einen "feindlichen" Club umzuschwenken. Welche Neuheiten es in FIFA 13 sonst gibt und wie sich diese auf den Spielspaß auswirken, lest ihr in unserem FIFA 13-Test!

    FIFA 13 im Test - Das hat uns am neuen FIFA gefallen:

    Flottes Angriffsspiel

    Controller in die Hand nehmen und Spaß haben - das ist das Erfolgsgeheimnis von FIFA 13. Die Stürmer sind viel in Bewegung, Anspielstationen sind oft vorhanden und Dribblings klappen jetzt besser denn je, dem neuen "Complete Dribbling" sei Dank. Sowohl Tricks als auch das kurze Vorlegen des Balles via rechtem Stick sind in FIFA 13 effektiver einsetzbar als noch im letzten Jahr. Auch wurde das Toreschießen etwas (!) erschwert. Finesse-Schüsse (R1 oder RB drücken) gehen zwar immer noch oft genug ins Netz, aber der Torhüter kriegt in FIFA 13 insgesamt öfter noch eine Hand oder einen Fuß an den Ball, um ihn abzuwehren.

    Tactical Defending Tactical Defending erfordert jetzt noch mehr Timing bei der Ballabnahme. Tactical Defending erfordert jetzt noch mehr Timing bei der Ballabnahme. Quelle: Electronic Arts/NeoGaf.com
    Das Tactical Defending wurde im letzten Jahr eingeführt und nun in FIFA 13 verfeinert. War es früher ein probates Mittel, mit zwei Spielern auf den Ballführenden zuzustürmen, muss man nun selber im richtigen Moment zum Tackling ansetzen. Selbst draufgehen, im Raum decken, doppeln und das Risiko eingehen, ein Loch in der Abwehr zu entblößen - diese Entscheidung muss man in FIFA 13 nun ständig treffen, was das Verteidigungsspiel viel variabler und anspruchsvoller macht.

    Körperbetonte Zweikämpfe

    Gefühltes "Durch einen Gegner durchlaufen" ist in FIFA 13 nun nicht mehr möglich, da die Körper der Spieler bei Zweikämpfen mehr zum Tragen kommen. Wer sich in einem Zweikampf durchsetzt, hängt vor allem von der Physiognomie der Spieler ab, also wie groß, klein, robust oder schmächtig sie sind. Während sich Angreifer dabei durch Täuschungsmanöver wie Übersteiger oder Haken einen Vorteil verschaffen können, zerrt man als Verteidiger per Knopfdruck am Trikot oder schiebt den Gegenspieler weg. Wer den Knopf aber zu lange drückt, riskiert, dass der Schiri Foul pfeift.

    EA Sports Football Club Match Day

    Dieses neue Feature vernetzt FIFA 13 eng mit dem realen Fußballgeschehen. Verletzungen, Sperren und Formschwankungen werden im Spiel reflektiert, außerdem kann man die realen Begegnungen bequem vor- oder nachspielen.

    Überragende Stadion-Atmosphäre

    Vom Einmarsch der Teams über die Ansagen des Stadionsprechers bis hin zu den authentischen Sprechgesängen - FIFA 13 sorgt für eine tolle Stadion-Atmosphäre. Die Kommentatoren wiederholen sich zwar immer noch zu häufig, kennen sich aber dank Live-Season-Updates gut im realen Fußball-Geschehen aus. So erzählen sie zum Beispiel, dass der FC Bayern derzeit die Bundesligatabelle anführt. Zwar nur ein Detail, aber ein sympathisches!

    Täuschend echte Spielergesichter
    Bei über 15.000 eingebauten Spielern kann nicht jedes Gesicht fotorealistisch aussehen. Aber gerade die per Headscanning ins Spiel integrierten Kicker (heuer wurde u.a. der gesamte HSV eingescannt) sind in FIFA 13 ihren realen Vorbildern im Wortsinne aus dem Gesicht geschnitten.

    Fast alle wichtigen Lizenzen vorhanden Die zahlreichen Originallizenzen sind für viele Spieler nach wie vor das Kaufargument schlechthin. Die zahlreichen Originallizenzen sind für viele Spieler nach wie vor das Kaufargument schlechthin. Quelle: Electronic Arts/NeoGaf.com

    Für den einen sind sie DER Kaufgrund, für den anderen nebensächlich: Echte Spieler, echte Teams, echte Stadien. Mit über 500 lizenzierten und mehr als 15.000 echten Spielern gibt sich FIFA 13 - im Gegensatz zu PES 2013 - keine Blöße. Aus Deutschland sind alle Teams der 1. und 2. Bundesliga mit den aktuellen Kadern enthalten, die Nationalmannschaft ist natürlich auch echt. Freischaltbare Retro-Trikots zu Ehren des 50-jährigen Bundesliga-Jubiläums runden das Fanfreuden-Paket in FIFA 13 ab.

    Das hat uns an FIFA 13 nicht gefallen:

    Spielzüge laufen gleichförmiger ab als bei PES 2013
    Da sich bei FIFA 13 Mitspieler zum Beispiel auf dem Flügel immer gut freilaufen, neigt man dazu, immer die gleichen Spielzüge zu wählen. Natürlich wird sich ein guter Gegner darauf einstellen und man muss als angreifende Mannschaft darauf reagieren, aber insgesamt wirkt PES 2013 in diesem Punkt vielfältiger.

    Frustgefahr bei gegnerischen Flanken
    "Wie zum Henker sollte ich das Tor verhindern, Mann!" Wer zum wiederholten Mal ein Kopfballtor gefangen hat, bei dem macht sich Frust breit, da man da Gefühl hat, nichts dagegen tun zu können. Ok, Flanken kann man schon gut unterbinden, aber segelt der Ball erstmal in den Strafraum, dann muss man sofort reagieren: den richtigen Abwehrspieler übernehmen und dann sofort zum Ball gehen bzw. den Angreifer per Knopfdruck wegschieben. Die Verteidigung in FIFA 13 der KI zu überlassen heißt fast immer: Tor für den Gegner. Tendenziell ist hier der Angreifer zu sehr im Vorteil, also ein kleiner Minuspunkt.

    Elfmeter Leider pfeift der Schiri in FIFA 13 etwas zu enthusiastisch. Wir hätten uns dort etwas mehr Feintuning gewünscht. Leider pfeift der Schiri in FIFA 13 etwas zu enthusiastisch. Wir hätten uns dort etwas mehr Feintuning gewünscht. Quelle: Electronic Arts/NeoGaf.com
    Eigentlich wollten wir hier schreiben "Die KI verschießt unrealistisch viele Elfmeter" - doch dann kam der erste Champions-League-Spieltag der neuen Saison (also im Real-Life) und da wurden viel mehr Elfer verschossen als verwandelt. Also sagen wir es so: Die KI verschießt in FIFA 13 häufig, darauf sollte man gefasst sein. Die Steuerung beim Elfmeterschießen wurde im Vergleich zum Vorgänger nicht verändert, was uns eher unglücklich macht, da wir das System nicht mögen. Warum hier eine andere Steuerung zum Tragen kommen muss als im restlichen Spiel, will uns nicht einleuchten, aber das ist vielleicht Geschmackssache. Ach ja, es werden in FIFA 13 auch zu viele Strafstöße gegeben. EA sollte in die Foul-Routine noch den Parameter "Ballkontakt" reinprogrammieren...

    Instant-Replays
    Die Präsentation an sich ähnelt bei FIFA 13 sehr einer TV-Übertragung, deshalb verwundert es, dass es bei den Wiederholungen ganz und gar nicht so ist. Diese kommen zu selten und sind zu kurz. Da wird dann mal ein geahndetes Foul im Strafraum nicht wiederholt oder eine hundertprozentige Chance. Und wenn man einen tollen Spielzug über vier, fünf Stationen vollendet, sieht man nur noch die letzten drei Chancen, na toll. Liebe Leute bei EA Sports, schaut euch ein Dutzend Matches im TV an und macht es dann bei FIFA 14 genauso.

    02:26
    FIFA 13 im Games Aktuell-Videotest

    FIFA 13 (PS3)

    Spielspaß
    9 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Macht sofort Spaß, kaum Einarbeitungszeit notwendig
    Realistischer Spielablauf
    Anspruchsvolles Tactical Defending
    Körperbetonte Zweikämpfe
    Tolle Vernetzung mit dem realen Fußballgeschehen
    Virtuelle Bundesliga rockt
    Tolle Stadion-Atmosphäre
    Täuschend echte Spieler-Gesichter
    Fast alle wichtigen Lizenzen vorhanden
    Spielzüge verlaufen etwas zu gleichförmig
    Flankentore schwer zu verteidigen
    Zu viele (unberechtigte) Elfmeter
    Instant-Replays zu selten und zu kurz
    Fazit
    FIFA 13 ist spielerisch so rund wie ein Fußball. Nicht ganz so vielfältig und anspruchsvoll wie PES 2013, dafür spaßoptimiert und in Sachen Präsentation und Spielgeschehen durchaus realistisch. In Kombination mit toller Grafik, gigantischem Lizenzpaket und innovativen Online-Modi ist FIFA 13 die beste Wahl für Fußball-Fans.
  • FIFA 13
    FIFA 13
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Electronic Arts
    Release
    27.09.2012
    Es gibt 8 Kommentare zum Artikel
    Von MarciiN27
    Wenn du Fifa 12 gespielt hättest würde dir dieser unterschied nicht so krass auffallen da es schon bei Fifa 12…
    Von Drop-Dead
    Es ist schon arg nervig, wenn man hilflos zusieht, wie ein Gegentor entsteht... Genauso werden kleine Rempler zu…
    Von halleconni
    Auf der PS2 ist "PES" mein absoluter Favorit gewesen, da konnte "FIFA" nicht mithalten. Da ich seit einigen Monaten…

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    • Es gibt 8 Kommentare zum Artikel

      • Von MarciiN27
        Wenn du Fifa 12 gespielt hättest würde dir dieser unterschied nicht so krass auffallen da es schon bei Fifa 12 schwerer war zu Verteidigen und eine Ecke zu verwandeln. Fifa 13 ist für mich ein sehr guter Nachfolger das verspringen des balles finde ich sehr gut gemacht sonst sah es immer so aus als wäre der mal festegnagelt auch sonst vom Handling besser wie Fifa 12.
      • Von Drop-Dead
        Es ist schon arg nervig, wenn man hilflos zusieht, wie ein Gegentor entsteht... Genauso werden kleine Rempler zu spielentscheidenenden Elfmeter werden... sowas darf es eigentlich nicht geben...
        Ich habe auch bisher kein einziges Tor durch eine Ecke gemacht, obwohl ich bei Fifa 11 (12 habe ich ausgelassen)…
      • Von halleconni
        Auf der PS2 ist "PES" mein absoluter Favorit gewesen, da konnte "FIFA" nicht mithalten. Da ich seit einigen Monaten eine Xbox360 mein eigen nennen darf, bin ich uneingeschränkt zur "FIFA"-Seite gewechselt. Das Lizenzpaket ist einfach der Hauptgrund dafür gewesen, zumal der Karrieremodus verbessert wurde und es eine Online-Bundesliga gibt (im neusten Ableger). Hätte "PES" allerdings die Rechte für Bundesliga und Premier League...wer weiß...!
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FIFA 13
FIFA 13-Test: Besser als PES 2013? EA Sports-Fußball glänzt mit brandneuen Features - ab sofort im Handel!
Der FIFA 13-Test ist endlich da. Wir sagen euch, was der neue Teil der erfolgreichsten Fußballsimulation kann. Was begeistert uns, was nervt am neuen FIFA? Lest zudem im großen FIFA 13-Test, was wir von der Virtuellen Bundesliga halten.
http://www.gamesaktuell.de/FIFA-13-Spiel-23265/Tests/FIFA-13-auf-GamesAktuellde-Besser-als-PES-2013-1025290/
27.09.2012
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2012/05/FIFA_13_Screenshots_Bayern_Dortmund.jpg
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tests