FEAR - Leser-Test von Grotesque-Harlequin
Flashlight!
Natürlich wird auch gekämpft, viel gekämpft. Sie können insgesamt 3 Waffen und 3 verschiedene Granatentypen tragen. Eine "normale" Variante, die bei Kontakt mit Gegnern bzw. nach wenigen Sekunden explodiert, eine Haftmine mit Fernsteuerung und mein persönlicher Favorit, die Springmine. Sobald sich ein Gegner, oder Sie, nähert, springt sie auf Brustkorb-/Kopfhöhe und explodiert. Das Schusswaffenarsenal reicht von normalen Waffen wie der AT-14 Pistole (erinnert an die USP), RPL Submachine Gun (MP5) oder der VK-12 Shotgun (Spas 12) bis zu experimentellen Waffen wie dem 10mm HV Penetrator, der dicke Metallbolzen abschießt und so auch Gegner an die Wand nageln kann oder der Type 7 Particle Cannon, eine hochpräzise Waffe, die einen blauen Energiestrahl abschießt welcher Gegner kurzerhand in ihre Bestandteile auflösen kann. Doch auch ohne Waffe ist man noch lange nicht wehrlos. Im Nahkampf kann man verschiedene Tritte oder den Kolben der Waffe einsetzen, je
nachdem, welche Tastenkombination gedrückt wird. Ein normaler Rechtsklick bewirkt den Kolbenschlag während zum Beispiel Ducken+Vorwärts+Rechtsklick einen Rutschtritt auslöst, welcher die meisten Gegner auf der Stelle ausschaltet. Sehr nützlich, wenn man leise vorgehen möchte.
Doch leider können die Gegner all das auch einsetzen und haben dazu noch eine der besten KIs die es gibt. Entdecken sie den Strahl Ihrer Taschenlampe, welche man in den oft recht dunklen Abschnitten regelmäßig benutzt, sind sie sofort gefechtsbereit und schicken Ihnen entweder einen Kundschafter oder einfach eine Granate entgegen. Oft fallen sie Ihnen in den Rücken, gehen in Deckung bzw schaffen sich selbst solche, indem sie Tische, Regale und sonstige Dinge umschmeißen, ziehen sich zurück um sich zu sammeln oder in eine bessere Position zu kommen und so weiter. Sie verständigen sich auch untereinander, rufen nach Verstärkung falls ihr Trupp zu stark geschwächt wurde oder warnen die anderen, falls Sie eine Granate geworfen haben. Durch diese Verständigung können Sie jedoch Feinde auch recht früh ausmachen, da sie sich über veränderte Missionsziele, Unregelmäßigkeiten und so weiter unterhalten.
Die Gegnertypen beschränken sich auf mehrere Versionen der "normalen" Soldaten, schwere Kampfanzüge, kleinere Mechs, extrem wendige, meist unsichtbare Nahkämpfer und, später im Spiel, eine Art Geister.
Es gibt nur wenig an der KI und dem Kampfverhalten zu bemängeln. Die Gegner verfolgen Sie nur bis zu bestimmten Punkten, was den sonst perfekten Eindruck etwas stört. Auch tun sie von Zeit zu Zeit selbstmörderische Dinge wie über ein Geländer zu springen und so dazu einladen, mit allem was man hat beschossen zu werden. Darüber kann man jedoch hinwegsehen, wenn man grade hinter einem Bürotisch gekauert ist, von vorne ein Soldat mit Schrotflinte kommt und neben Ihnen grade eine Granate ausrollt.
Kommt drauf an, was für dich zählt. Von der Story her, finde ich nicht. Sehr konfus und es ging nicht in die Richtung, die das Hauptprogramm jedenfalls für mich vorgegeben hatte. Die…
Auf wichtige Dinge beschränkt und dennoch nicht zu kurz.
Allerdings hätte man vllt ein paar andere screenshots nehmen können, da manche leider arg dunkel sind(liegt wohl auch am spiel) und ich dadurch nicht soviel erkennen konnte.
mfG Caesar44