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  • F.E.A.R. 2: Project Origin

    Ausführlicher Testbericht zu F.E.A.R. 2

    Vorweg:
    Der Test stammt zu 100% von mir.
    Ihr findet diesen Test auch im 360-Live-Forum.

    F.E.A.R.2: Projekt Origin

    Genre: Ego-Shooter
    Entwickler: Monolith
    Publisher: Warner Bros.
    Version: dt. Version & uncut Version
    Plattform: X Box 360
    Gesamtspielzeit (mittlerer Schwierigkeitsgrad): 8:21 Stunden

    Worum geht es: (grob)

    Wie man schon 2 Dinge dem Namen entnehmen kann, handelt es sich bei Projekt Origin und einen 2. Teil, eines sehr bekannten und beliebten Ego-Shooters! Da es eine Vortsetzung ist, bin ich hier etwas genauer:
    Ich bin mir sicher, dass nahezu fast jeder hier das kleine Mädchen im Roten Kleid kennt. Der Ein oder Andere hat sich sicher auch schon gehörig von Ihr erschrecken lassen. Womit wir bei der Deutung von F.E.A.R wären. Der Name steht nicht nur für die "Angst", die das Spiel vermitteln soll, sondern für eine Spezialeinheit die auf paranormale Vorkommnisse spezialisiert ist.
    (First Encounter Assault Recon)
    Als Elite Soldat mit sonderbaren Kräften wird man ausgeschickt einige mysteriöse Vorfälle, die im Zusammenhang mit einer Klonarmee unter dem Kommando eines verrückten Telepathen stehen, zu untersuchen. Das klingt im ersten Moment recht simpel, stellt sich im laufe des Spiels jedoch als recht komplexes Muster in einem riesigen militärischen Komplott heraus.
    Man verliert öfters den Faden und verstrickt sich in lauter Fragen und Wirrungen...
    Eine der Hauptfragen: Was hat es mit diesem kleinen Mädchen im roten Kleid auf sich...
    Ihr erfahrt bröckchenweise die Geschichte dieses Mädchens, jedoch nie soviel, dass ihr wisst, was Sache ist. Ihr Name ist Alma und man nimmt an, sie sei ein Geist; da Sie meist nur für Bruchteile einer Sekunde zu sehen ist. Auch sie hat übersinnliche Kräfte und beherrscht telephatische Fähigkeiten. Mit Diesen simuliert Sie euch schlimme, absurde Endzeitsequenzen und Visionen!
    Habt ihr nun in etwa die Komplexität dieser Story begriffen und euch vor allen möglichen angreifern in sicherheit geballtert, gibt es eine rießige atomare Explosion. Dies soll dem Ganzen "ein Ende machen". Die Forschungsanlage des Pojekts Origin wurde zerstört.
    Wie die Endsequenz des ersten Teiles zeigt, leider vergebens.
    ALMA LEBT!

    Etwa 30 Minuten vor dieser enormen Explosion, setzt F.E.A.R.2: Projekt Origin ein. Wie ihr hier dem Zusatznahmen entnehmen könnt, handelt das spiel von dem Projekt Origin, welches in der gesprengten forschungsanlage seine wurzeln hatte.
    Ihr schlüpft in die Rolle von Michael Becket. Er ist Mitglied einer Spezialeinheit mit dem Auftrag die Präsidentin des Armacham-Waffenkonzerns dingfest zu machen. Kaum ist man in das Gebäude eingedrungen, wird einem schnell klar, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht.
    Eingänge, Türen, Fenster und Aufzüge sind versperrt, Leichen und Blutschmierer zieren die Empfangshalle und es wird auf uns geschossen.
    Dann noch ein Notruf der leitenden Präsidentin des Konzerns und es wird einem klar, dass dieser Einsatz alles andere als ein zuckerschlecken wird...

    Der Einstieg:

    Wie kurz angesprochen wirft einen die Fortsetzung wie auch Teil eins direkt und schonungslos ins Geschehen.
    Ein kurzer Prolog, kleinere Dialoge, die einem den Auftrag nahebringen sollen und los gehts.
    Die Steuerung wird einem nebenbei übersichtlich und überschaubar näher gebracht. Kaum angekommen, beschleicht einen sofort das bekannte Gefühl der Unsicherheit und die Angst vor der Hilflosigkeit.
    Ich fand den Einstieg sehr gelungen.
    Er ist F.E.A.R-typisch / stilecht, kurz, kompromisslos aber authentisch!

    Grafik: (Präsentation)

    Seit dem Release von F.E.A.R im Jahr 2006 sind jetzt ca. 3 Jahre vergangen.
    Und die Unterschiede sind deutlich zu erkennen.
    Wären Teil 1 mehr mit Atmosphäre, als mit üppiger, feiner und scharfer Next-Gen Grafik punkten konnte, macht F.E.A.R.2 hier vieles richtig.
    Schon in den ersten paar Minuten fällt einem die im Vergleich zum Vorgängerspiel, erstaunlich gute Optik von Projekt Origin auf.
    Schärfere Texturen, tolle Karaktermodelle/Animationen, kräftige Farben, stilechte und tolle Lichteffekte und weitläufigere Arialen.
    Es sieht einfach toll aus, wenn man durch einen engen Schacht kriecht und eine einzelne, schwankende Glühbirne bewegte Schatten wirft. Spieglungen und bedrohliche Reflektionen hervorruft.
    Im Groben kann man die qualitative Generalüberholung von F.E.A.R nur Loben. Allerdings schwankt die Qualität ein wenig. Manchmal findet man auch matschige Texturen, verwaschene Kulissen, Grafikfehler und einen überzogenen "Grieseleffekt" vor. (Techsequenzen)
    Das stört keinesfalls das Spielgeschen und die stetige Motivation, sollte aber auch erwähnt werden. Die Zwischensequenzen werden in Spielgrafik und aus der Standart-Ego-sicht gehalten, was dem Ganzen die Athmosphäre und Glaubhaftigkeit wahrt.
    Aufwendige Effekte gibt es auch zu bewundern.
    Des Öfteren findet man sich in einer der nahezu höllischen Vision Almas wieder; hier färbt sich der Bildschirm rot und man kann gekrampfte Adern erkennen. Die Zeit verlangsamt und die Bilder werden verschwommener.
    Das schafft einen rießgen Adrenalinschub und sieht einfach klasse aus!
    Auch die Animationen der "Gehn-Attentäter", Geister, Kreaturen und Alma selbst ist hervorragend in Szene gesetzt.
    Auch die Zeitlupeneffekte, Explosionen und witterungs-Rauch/Nebeleffekte sind sehr gekonnt und physikalisch korrekt dargestellt.

    Gameplay:

    Wie schon erwähnt, hat das Spiel auf mich einen hohen Motivationskarakter!
    Ich kann es kaum erwarten mehr von der Story zu erfahren oder mit neuen, noch ausgefalleneren Gegnern Bekanntschaft zu machen.
    Je mehr man in das Geschehen eintaucht, des so verworrener und fesselnder wird alles!
    Die Schockmomente sind gut platziert und treiben einem das Adrenalien nur so in die Adern. Auch wenn man den ein oder Anderen vorausahnen kann.
    Aber was mir besonders gefallen hat;

    "Ich laufe durch ein unterirdisches Gewölbe, eine Art Kellergänge, höre nur diese bedrohende stille und meine Schritte, das Fiepen der Ratten und kleine Knartsgeräusche. Das Gewehr fest im Griff, die Taschenlampe erfasst jeden Winkel, das Adrenalien steigt, dann ein unbekanntes Geräusch. Ich wag es nicht mich umzudrehen gehe weiter, das Geräusch setzt nocheinmal ein, ich dreh mich um und....für einen Bruchteil einer Sekunde mustere ich die Umrisse eines nackten, verwarlosten Mädchens, das genau so schnell wieder verschwunden ist, wie es aufgetaucht ist...Alma!"

    Das sind die Momente, weshalb ich F.E.A.R. liebe. Das hebt dieses Spiel für mich von den anderen spielen ab.
    Das Spiel wird nie monoton oder langatmig, was auch an dem geglückten Wechsel der Schauplätze und Spielmöglichkeiten liegt.
    U.A. wirft man sich z.B. in einen Tech-Kampfroborter.
    Diese Sequenzen sind genau richtig platziert, so dass sie Abwechslung und Motivation stets aufrecht erhalten.
    Hat man genug von taktischen und schweißtreibenden Auseinandersetzungen auf 2 Beinen, nur sein Gewehr im Anschlag, so mäht man mit diesem Tech-Roboter alles nieder, was einem in die Quere kommt.
    Aber damit auch das nicht zu langweillig wird, wird man nach einigen Minuten und ettlichen Schüssen später, liebevoll von der Story wieder herauskomplimentiert. Die Gefechte wächseln ständig die Gegenspieler und die erstaunlich gute KI fordert einem einiges ab und hält einen auf Trapp.
    Auch eine nette Ergänzung: Man kann nun so ziemlich alles zu einer Deckung umfunktionieren, was aber nicht nur Ihr nutzt, sondern auch die Gegner.
    Was jedoch auffält...; oft sind die Gegner mehr damit beschäftigt,sich eine Deckung zu bauen, als auf euch zu feuern...
    Zwischen den einzelnen Etappen sind vereinzelte Quick-Time Events angesiedlt, die außerdem für Abwechslung sorgen und keinesfalls ausgereizt werden.
    Ihr wehrt beispielsweise Kreatur mit beherzten Tritten ab, oder verteidigt euch vor den Handgreiflichkeiten von Alma. Dafür nutzt ihr immer die B-Taste, was man sich gut merken kann um so schneller reagieren zu können.
    Allgemein ist der Nahkampf wie auch in Teil 1 TOP. Anstatt nur wie in jedem shooter mit dem Kolben drauf zu kloppen, hat unser Soldat eineige (Sprung, etc...) Tritte auf Lager, welche sehr effektiv sind! Sie bedeuten bei Standartgegnern ein sofortiges K.O. und sehen toll aus!
    Toll ist natürlich die "Zeitmanipulationsmöglichkeit" unseres Soldaten, die sich auch in Teil 2 wieder als praktische und schöne Dreingabe erweist.
    Nach einer sehr schmerzhaften OP steht sie nun etwa 45 Minuten nach Spielbeginn Becket zur Verfügung.
    ebenfalls gibt es einige tolle Zwischensequenzen zu sehen, die euch nucht nur die Story näher bringen, sondern auch nocheinmal das Adrenalien hochjagen. Allerdings sind Diese, wie auch das Spiel an sich absolut nur für Erwachsene und hart Gesottene zu verdauen.
    (Multiplayer siehe Zusammenfassung)

    Musik: Sound

    Die Musik/Melodieuntermahlung ist stilecht und passt 100% zum Geschehen.
    Ein gekonnter Wechsel aus verstörenden Klängen, sensiblen, schaurigen Melodien und Hauch/Streichgeräuschen der Stille.
    Sämtliche Effekte und bekannte Alltagsgeräusche unterstreichen die Spannung stehts. Diese vermitteln ein vertrautes Gefühl, aber dennoch die ständige Angst vor dem unerwartenden (z.B. das Rollen einer Dose, eine Kiste knarzt....etc...) Man hört auf jede Feinheit, versucht die geräusche zu interpretieren und ihnen Eigenschaften/dinge zuzuordnen um eine gewisse Beruhigung zu erlangen.
    Einfach klasse!
    Die dt. Synchro ist auch i.O.
    Manchmal ein wenig zu förmlich, aber i.O.

    Steuerung:

    Die Steuerung ist mir überraschen angenehm aufgefallen.
    Sie ist griffig, kompakt und geht schnell und gut von der Hand.
    Ein "Schnellwaffenwechselsystem" bringt ebenfalls frischen wind in das Geschehen.
    Anfangs brauchen Manche vllt ein wenig Eingewöhnungszeit, wird aber feststellen, das es Shooterstandart ist. Definitiv nichts auszusetzen!

    Zusammenfassung / Schlusszitat:

    Bei F.E.A.R:2 wird der Schwerpunkt schon auf Gefechte gelegt, aber auch auf gekonntem Spannungsaufbau und Abwechslung.
    Die Story finde ich für ein Computerspiel erstaunlich gut und auch tiefgründig.
    es fühlt sich an wie ein Blockbuster.
    Keine Sequenz ist übertrieben lang und die Schockmomente fesseln und steigern die Motivation.
    Die Storybröckchen machen Lust auf mehr und dank der vielen Waffen und Vorgehensweisen steigt ebenfalls der Wiederspielwert.
    Auch der Multiplayermodus mit den Modes: Team-Deathmatch, Kontrolle, gepanzerte Front, Blitz und Failsafe auf 9 Karten) ist in Ordnung, kann aber um Längen nicht an den Erfolg von COD4 anknüpfen.
    Der Einzespielermodus ist leider etwas kurz geraten, aber dennoch intensiv und fesselnd.
    Dank der fesselnden Story macht auch die dt. Version des Shooters Spaß, nimmt mir allerdings viel an Atmosphäre. Ich habe mich für die Uncut entschieden.
    Aber bei beiden gleich gilt:
    100% Erwachsenenunterhaltung!
    Schockeffekte satt, verstümmelte Körper (in beiden Versionen), Sterbeanimationen, heftige Videos und brutale Waffengewalt gehören nicht in Kinderhände!

    FAZIT:

    Wer auf harte, actionlastige und fesselnd gute Erwachsenenunterhaltung steht, kann bedenkenlos zugreifen.
    Das Spiel verbindet gekonnt Elemente aus Psychothriller, Horror und Action.
    Wer F.E.A.R. mochte, wird Projekt Origin lieben!
    Licht aus, Boxen auf und Kissen bereit!

    Grafik: 8/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 8/10
    Gameplay: 8/10
    Dauerspaß: 9/10
    Multiplayer: 7/10

    Gesamt: 89%

  • FEAR 2: Project Origin
    FEAR 2: Project Origin
    Publisher
    Warner Bros. Interactive
    Developer
    Monolith Productions, Inc. (US)
    Release
    1. Quartal 2009

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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FEAR 2: Project Origin
F.E.A.R. 2: Project Origin
Ausführlicher Testbericht zu F.E.A.R. 2
http://www.gamesaktuell.de/FEAR-2-Project-Origin-Spiel-23213/Lesertests/FEAR-2-Project-Origin-743782/
23.03.2010
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2009/02/FEAR2_Project_Origin_Horror_Screenshots_01.jpg
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