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Entertainment Software Rating Board

Blizzard: ESRB veröffentlicht aus Versehen 1.000 E-Mail-Adressen von Klarnamen-Beschwerde-Mails

13.07.2010 12:04 Uhr
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Dank einem groben Fehler vom ESRB wurden die Mail-Adressen von den Leuten veröffentlicht, die am meisten um ihren Datenschutz besorgt waren.

Blizzard: ESRB veröffentlicht aus Versehen 1.000 E-Mail-Adressen von Klarnamen-Beschwerde-Mails Laut unseren Kollegen von Joystiq hat das Entertainment Software Ratings Board ein Paradebeispiel für Ironie geliefert, indem ein Mitarbeiter aus Versehen die E-Mail-Adressen von fast 1.000 besorgten Datenschützern veröffentlicht hat.

Nachdem Blizzard eine Regelung für Spielforen einführen wollte, die Realnamen zur Pflicht gemacht hätte, ruderte das Studio dank einem massiven Strom von Beschwerden schnell zurück und verwarf die Idee (Cynamite berichtete).

Viele beschwerten sich nicht nur bei Blizzard, sondern trugen ihr Anliegen auch beim ESRB vor. Die Behörde setzte daraufhin ein Antwortschreiben für die fast 1.000 E-Mails auf. Das Problem: Anstatt einzelne Mails zu verschicken, hat der verantwortliche Mitarbeiter wohl einfach auf den "Allen antworten"-Button geklickt, wodurch man nicht einfach die ESRB-Antwort, sondern auch sämtliche Adressen der Mit-Beschwerer erhielt.

Der Clou? Gegen Ende der Antwort wird das "Privacy Online Program" erwähnt, mit dem das ESRB Firmen helfen will, die persönlichen Daten von Usern besser zu schützen ...

Das (englische) Original-Schreiben vom ESRB wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

"Thank you for contacting the Entertainment Software Rating Board (ESRB) regarding the policy recently announced by Blizzard Entertainment which would have required participants in its official forums to post comments using their real first and last names, and for expressing your concerns regarding potential privacy implications.

It is our understanding that Blizzard has provided an update announcing that it will not be implementing the above-referenced policy with respect to its forums, and users will not be required to post using their real names. You can read Blizzard's announcement regarding this most recent development at http://forums.worldofwarcraft.com/thread.html?topicId=25968987278&sid=1&pageNo=1.

Separately, if you have questions regarding Blizzard's implementation of its Real ID option -- which by our understanding is unrelated to Blizzard's plans for its forums -- and/or the new capabilities this option offers, they will likely be answered by reviewing the information posted at http://www.battle.net/realid/.

ESRB, through its Privacy Online program, helps companies develop practices to safeguard users' personal information online while still providing a safe and enjoyable video game experience for all. We appreciate your taking the time to contact us with your concerns, and please feel free to direct any future inquiries you may have regarding online privacy to our attention.

Regards,

Entertainment Software Rating Board"

Freier Mitarbeiter

13.07.2010 12:04 Uhr
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Dein Kommentar
Kicktipp-Gewinner 2009/2010
Bewertung: 0
14.07.2010 23:06 Uhr
na da war ein ganz cleveres kerlchen am werk.
ist natürlich super für datenschutz zu werben und dann sowas zu machen.

aber passiert halt.
Mitglied
Bewertung: 0
13.07.2010 23:25 Uhr
Zitat: (Original von Kratos666)
Fehler passieren halt.
Was beschweren sich denn die Leute auch?:ugly:


Hast schon Recht, Fehler können passieren.
Aber wenn dadurch Private Information betroffen sind, hört der Spaß auf.;)
Zum Glück ist ja nix schlimmes passiert.
Mitglied
Bewertung: 0
13.07.2010 22:25 Uhr
Öhm ja, so kann man es auch ausdrücken.
Mitglied
Bewertung: 0
13.07.2010 22:09 Uhr
Zitat: (Original von german___oldi)
xDD

Deine Meinung ist ziemlich kompakt. 
Mitglied
Bewertung: 0
13.07.2010 19:31 Uhr
Zitat: (Original von AMU-fflicki)
Jeder hat ein Recht auf Privatsphäre, besonders bei seiner Leidenschaft welche Games man mag.
Gibt genug Situationen wo über einem daduch zu vorschnell gerichtet wird.
Wer möchte schon gerne das z.b. bei einer Bewerbung der Chef weiß, das man in seiner Freizeit gerne Gegener in MW2 Killt ????
Nicht wirklich vorteilhaft.
Auch nicht das man eben seine Freizeit mit WoW verbringt, könnte man ja schnell süchtig danach werden und nur noch sehr unzuverlässig auf der Arbeit auftauchen.

Von noch schlimmeren Beispielen möchte ich erst gar nicht anfangen.
Schweinerei so etwas.



Öhh...falsch^^...Killst du MW2 Gegner zB. im Team/ Clan o.Ä...und bist du dabei in einer Liga tätigt, ggf. sogar als Clan-Leader...representiert das zumindest Teamplay und eventuell Führungsqualitäten im freizeit-technischen Sinn, Je nach Branche kann sich das positiv auswirken (Natürlich nciht in einem Antiquitätsgeschäft^^),... Vereine und feste Freizeitaktivitäten werden in Chefetagen gerne gesehen...;)